Magath spricht Machtwort im Fall Neuer

SID
Donnerstag, 25.06.2009 | 16:14 Uhr
Am ersten Trainingstag wurde Felix Magath seinem Spitznamen Quälix noch nicht gerecht
© Getty
Advertisement
NFL Draft
Fr27.04.
Wo landet der deutsche Wide Receiver?
Championship
Derby County -
Cardiff
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
Ligue 1
Caen -
Toulouse
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
1. HNL
Slaven Belupo -
Dinamo Zagreb
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Premier League
Lok Moskau -
Zenit
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Villarreal -
Valencia
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Premier League
Arsenal -
Burnley
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Felix Magath hat das erste lockere Training vor 4000 Zuschauern abgehalten. Der S04-Coach zog die Bremse im Fall Manuel Neuer und rügte Albert Streit und Carlos Grossmüller.

Er drohte den Spielern, sprach ein Machtwort im Fall Manuel Neuer und rechnete gnadenlos mit dem "alten" FC Schalke 04 ab: Felix Magath ließ es beim Trainingsauftakt der Königsblauen auf dem grünen Rasen gemächlich angehen, begann danach aber im atemberaubenden Tempo mit dem Großreinemachen. Der Meistertrainer machte unmissverständlich klar, dass er den Traditionsklub von Grund auf verändern wird.

"Es war ein Problem des Vereins, dass zuviel geredet und zu wenig gearbeitet wurde. Ich bin hier, damit mehr gearbeitet und weniger geredet wird", sagte Magath nach dem ersten Training mit der Mannschaft vor etwa 4000 Zuschauern. Nur aufgrund der Eindrücke aus der ersten 90-Minuten-Einheit am Donnerstagvormittag drohte er bereits einigen Spielern unverholen.

Explizite Rüge für Streit und Grossmüller

"So, wie sie es heute gemacht haben, sollten sie es besser nicht weiter versuchen", sagte Magath, nannte Rückkehrer Albert Streit und den zuletzt suspendierten Carlos Grossmüller in diesem Zusammenhang namentlich, schloss aber "einige weitere" ausdrücklich ein.

Magath kündigte an, die Trainingsintensität "in den nächsten Tagen langsam zu steigern" und auch mal "im schönen Wald" am benachbarten Schloss Berge "zu verschwinden". Trainingspläne werde es keine geben. Nach der letzten Einheit des Tages müssen sich die Profis erkundigen, wann sie am nächsten Tag wieder anzutreten haben.

Ausgeschlossen ist auch nicht, dass sich einige Spieler künftig auf dem eigenen Vereinsgelände verlaufen werden. "Das Gelände ist zu weitläufig, zu unübersichtlich. Das entspricht nicht meinen Vorstellungen. Ich finde es vernünftig, daran etwas zu ändern", sagte Magath. Bauliche Maßnahmen am Trainingsgelände unweit der Arena sind in Planung.

Felix Magath bremst Wechselgerüchte um Neuer aus

"Es muss sich etwas tun. Es war hier zu eingefahren in den letzten Jahren. Neue Impulse sind notwendig", sagte Magath. Diese Impulse setzt nur er selbst, und Namen interessieren ihn dabei nicht. Sogar der mächtige Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies, der in einem Zeitungsinterview die Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Nationaltorwart Neuer ("Es gibt eine kaufmännische Schmerzensgrenze") neu angefacht hatte, wurde gnadenlos eingebremst.

"Es interessiert mich nicht, was in irgendwelchen Zeitungen steht. Ich habe den besten deutschen Torwart in der Mannschaft, und der kommt auch noch aus der eigenen Jugend. Er ist der allerletzte Spieler, über den man nachdenken könnte", sagte Magath und wiederholte sein kategorisches "Nein" zu einem Transfer: "Ich glaube, auch er wird lieber mit Schalke deutscher Meister als mit den Bayern."

Eurofighter bekamen das Selbstvertrauen des neuen Trainers zu spüren

Aus jedem von Magaths Sätzen sprach das riesige Selbstvertrauen eines Meistercoaches, der genau weiß, was er will. Dies hatten zuletzt auch die ehemaligen Interimstrainer Mike Büskens, Youri Mulder und Oliver Reck zu spüren bekommen. Die "Eurofighter" müssen Schalke verlassen.

Magath, der trotz der Maßnahme gegen die königsblauen Helden von den Fans freundlich aufgenommen wurde, verteidigte die Vorgehensweise. "Es waren ungewohnte und schwierige Gespräche, aber ich habe immer deutlich gemacht, dass ich mein Umfeld mitbringen werde", sagte Magath. Die Betroffenen "hätten darauf eingestellt sein müssen".

So leitete Magath mit seinem vierköpfigen Erfolgsgespann um Co-Trainer Seppo Eichkorn die erste Einheit - und war nicht nur von den Spielern enttäuscht: "Die Stimmung der Spieler und auch im Umfeld war mir noch zu verhalten."

FC Schalke 04: News und Informationen

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung