Kein Veto vom Aufsichtsrat

Von SPOX
Dienstag, 16.06.2009 | 11:40 Uhr
Frank Ribery (r., mit Luca Toni) machte in der abgelaufenen Saison neun Liga-Tore für den FC Bayern
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Cup
Fenerbahce -
Besiktas (Türkischer Kommentar)
Cup
Fenerbahce -
Besiktas
Primera División
Real Sociedad -
Atletico Madrid
Primera División
Alaves -
Girona
Superliga
Midtjylland -
Bröndby
First Division A
Brügge -
Charleroi
Eredivisie
Ajax -
Venlo
Premier League
Burnley -
Chelsea
Primera División
Levante -
Malaga
Primera División
Real Betis -
Las Palmas
Premier League
Leicester -
Southampton (Delayed)
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge erteilt dem Werben der europäischen Top-Klubs um Franck Ribery eine erneute Absage. Real Madrids Sportdirektor Jorge Valdano verrät aber, dass die Bayern einen Verkauf des Franzosen erwägen - zu einem sehr hohen Preis. Der Aufsichtsrat stünde einem Verkauf nicht im Wege. Den Kampf um Manuel Neuer haben die Bayern derweil noch nicht aufgegeben.

Update Karl-Heinz Rummenigge war schon immer ein Mann der klaren Worte. Und auf diesem Gebiet wechselt er sich in der Sommerpause offenbar schön mit Manager Uli Hoeneß ab - vor allem, wenn es um Franck Ribery geht.

In einem Interview mit der "Bild" stellte der Vorstandschef des FC Bayern München jetzt noch einmal deutlich klar, dass der Rekordmeister seinen französischen Superstar unbedingt in München halten will.

Ribery soll bleiben

"Es wird immer der Eindruck vermittelt, Bayern München würde den Preis hochtreiben und dann bei einer bestimmten Summe bereit sein, Franck abzugeben. Ich sage es nochmal mit klaren Worten: Wir wollen, dass Ribery bleibt!"

Jorge Valdano wirft Rummenigge allerdings genau diese Preistreiberei vor. "Wir wären interessiert, aber diese Geschichte gestaltet sich sehr zäh. Bayern will ihn nicht verkaufen und hat uns deshalb einen astronomischen Preis genannt", sagte der Generaldirektor von Real Madrid dem spanischen Radiosender "Onda Cero".

Astronomische Zahlen zwischen 50 und 90 Millionen schwirren ebenso seit Wochen durch den Raum wie etliche heißblütige Verehrer für den 26-Jährigen.

Aufsichtsrat würde Ribery gehen lassen

Wie die "Sport-Bild" nun berichtet, könnte Valdano mit seiner Vermutung nicht ganz falsch liegen. Angeblich beschäftigten sich die Münchner schon vor Ablauf der letzten Saison mit einem Verkauf des Franzosen.

Bei einer Aufsichtsratssitzung am Montag vor dem letzten Bundesligaspiel gegen den VfB Stuttgart, sprach der Vorstand um Rummenigge, Hoeneß und Karl Hopfner dieses Thema an. Es ging um die Frage, ob man Ribery zum Bleiben zwingen oder ihn bei einer passenden Ablöse gehen lassen soll.

"Wir haben das Thema Ribery besprochen und sind uns alle einig. Wenn er unbedingt gehen will, werden wir uns mit dem Thema beschäftigen", zitiert die "Sport-Bild" den Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Beckenbauer.

Letztes Wort bei Hoeneß und Rummenigge

Allerdings hat der Aufsichtsrat bei Spielerverkäufen nur begrenztes Mitspracherecht. Der Vorstand muss das Gremium nur bei Einkäufen ab 20 Millionen Euro um Zustimmung bitten. Und ein Verkauf Riberys hängt am Ende am Willen von Hoeneß und Rummenigge.

Dennoch scheint es so, als hänge im Moment alles an der Ablösesumme. Hoeneß hatte immer wieder betont, Ribery erst abzugeben, wenn ein Verein irgendwas Verrücktes machen würde. Dem Manager schwebt eine Ablöse über der von Kaka (65 Mio. Euro) vor, da er Ribery für besser hält. Also müsse Real auch mehr zahlen.

Damit würden die Bayern auf einen Schlag einsteigen in den Transfer-Wahnsinn des Sommers. Den Rummenigge übrigens mit einem mulmigen Gefühl beobachtet.

"Das wird mir zu absurd"

"Was wir jetzt erleben, lässt mich mit Sorge in die Zukunft schauen. Wir müssen wieder mehr Rationalität rein bekommen. Die Summen, die da im Moment durch die Gegend fliegen, sind keinem Menschen auf der Straße mehr zu vermitteln. Rechnen Sie allein mal die 94 Millionen für Ronaldo plus die kolportierten 11,5 Millionen Netto-Gehalt - das wird mir zu absurd."

Vom unternehmerischen Standpunkt aus betrachtet, wäre ein Verkauf Riberys, der vor zwei Jahren für 25 Millionen Euro von Olympique Marseille nach München gekommen war, ein Riesen-Geschäft. Rummenigge sträubt sich aber dennoch dagegen.

"Wenn man nur kaufmännisch denken würde, wäre es eine Überlegung wert. Aber Fußball ist nicht nur kaufmännisch, sondern auch emotional zu sehen", sagte Rummenigge. "Wir haben Franck ja vor zwei Jahren nicht gekauft, um mit ihm Kasse zu machen. Sondern, um unsere Mannschaf fußballerisch zu verbessern. Jetzt müssen wir alles tun, damit er in München bleibt. Dazu bin ich fest entschlossen."

Chelsea, ManUtd und Barca haben geboten

Real Madrid gilt trotz Rummenigges Machtwort nach wie vor als heißester Kandidat, obwohl von den Königlichen noch kein konkretes Angebot eingegangen sei, so Rummenigge. Dafür aber von drei anderen Hochkarätern des europäischen Fußballs.

"Es gibt Klubs, die haben uns mit Summen konfrontiert. Chelsea hat sich gemeldet, auch Manchester United und Barcelona. Wir gehen ganz relaxed damit um. Denn das Heft des Handelns liegt bei Bayern München."

25 Millionen Euro plus zwei Holländer

Die spanische Zeitung "AS" meldet unterdessen, dass für Ribery nur ein Wechsel zu Real Madrid infrage komme. "Madrid oder gar nichts", wird Riberys Berater Alain Migliaccio zitiert.

Das Blatt "Marca" berichtet, dass Real-Boss Florentino Perez bereit ist, 25 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen und mindestens zwei Holländer nachschieben würde. Wesley Sneijder und Rafael van der Vaart haben nach den Verpflichtungen von Kaka und Cristiano Ronaldo keine Zukunft mehr in Madrid.

Neuer noch nicht abgeschrieben

Die eigene Transferplanung haben die Bayern noch nicht abgeschlossen. Rummenigge gibt den Kampf um Schalke-Torhüter Manuel Neuer nicht auf.

"Schalke hat sich noch nicht gerührt, was aber auch kein Wunder ist, da Felix Magath noch im Urlaub ist. Ich gehe davon aus, dass man sich nach seiner Rückkehr nochmal mit dem Thema auseinandersetzen wird. Ich würde Neuer noch nicht endgültig zu den Akten legen."

Und dann ist da ja auch noch Jose Bosingwa vom FC Chelsea. Der Rechtsverteidiger sei ein "interessanter Mann, mit dem wir uns beschäftigen", wie Hoeneß bereits anmerkte - und Rummenigge jetzt bestätigte.

"Wir müssen auf der Position des rechten Verteidigers noch was tun. Bosingwa ist ein Kandidat."

Bosingwa-Wechsel bahnt sich an

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung