Hamburg und Beiersdorfer trennen sich

SID
Dienstag, 23.06.2009 | 23:49 Uhr
Dietmar Beiersdorfer war seit 2002 Sportchef beim Hamburger SV
© Getty
Advertisement
Ligue 1
Live
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Live
Bologna -
Benevento
Serie A
Live
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Live
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Live
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Live
Udinese -
SPAL
Serie A
Live
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Live
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Live
Heracles -
PSV
Ligue 1
Live
Monaco -
Metz
Premier League
Live
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Der Machtkampf beim Hamburger SV ist entschieden. Der HSV und sein Sportchef Dietmar Beiersdorfer haben sich auf eine sofortige Trennung geeinigt, als Nachfolger sind vor allem drei Kandidaten im Gespräch. Somit geht Klubchef Bernd Hoffmann als Sieger aus den Streitereien der letzten Wochen hervor. Dennoch droht dem HSV eine Spaltung auch an der Basis.

Der Hamburger SV und Sportchef Dietmar Beierdorfer haben sich auf eine sofortige Trennung geeinigt.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Horst Becker bestätigte am späten Dienstagabend nach einer rund zweistündigen Sitzung des zwölfköpfigen Gremiums im Restaurant "Insel" an der Hamburger Alster die Auflösung des ursprünglich bis Dezember 2010 dotierten Vertrages.

Spaltung an der Basis

"Der gesamte Aufsichtsrat bedauert diese Entscheidung sehr. Wir wünschen Dietmar Beiersdorfer alles Gute für die Zukunft und bedanken uns bei ihm für die geleistete Arbeit", sagte Becker. "Wir müssen uns nun auf die neue Saison konzentrieren", betonte er weiter und sprach den drei Vorstandsmitgliedern das volle Vertrauen aus, in der Übergangszeit die nötigen Schritte zu planen.

"Für den HSV ist es eine unruhige Phase, die wir nun mit aller Kraft zügig überstehen müssen", so der Aufsichtsratvorsitzende abschließend. Das gilt umso mehr, als die Mitarbeiter der Scouting- und Nachwuchsabteilung angeblich angekündigt hatten, sie würden Hoffmann die Gefolgschaft verweigern, sollte Beiersdorfer gehen.

Zu weiteren Einzelheiten wie der Nachfolge äußerte sich der Vorsitzende des Kontrollgremiums allerdings nicht. Gerüchteweise gelten der Ex-HSV-Profi Nico-Jan Hoogma (Manager bei Almelo in Holland) und Stefan Kuntz (Vorstandsvorsitzender in Kaiserlautern als mögliche Nachfolger. Schon seit längerem wird spekuliert ob nicht Sergej Barbarez aus dem Aufrsichtsrat ins operative Geschäft wechselt.

Streit zwischen Beiersdorfer und Hoffmann

Am Dienstagabend traf sich der Aufsichtsrat des sechsmaligen deutschen Meisters mit Becker an der Spitze, um über die aktuelle Situation zu beraten. Zwischen Beiersdorfer und HSV-Boss Bernd Hoffmann war es zuletzt zu Streitigkeiten gekommen.

Dabei geht es um unterschiedliche Auffassungen über die Kompetenzbereiche, mögliche Transfers und die Aufarbeitung der vergangenen Saison.

So soll Hoffmann mit dem neuen Trainer Bruno Labbadia eigenständig über die künftige Zusammensetzung des Kaders debattiert haben - ohne Beiersdorfer.

Ein Affront, den der Sportchef offenbar so nicht stehen lassen wollte.

Die Streitpunkte im Überblick:

Kompetenzen in der Kaderplanung: Hoffmann kritisierte die Transferpolitik von Beiersdorfer und forderte selbst Kompetenzen in der Kaderplanung. Laut der "Hamburger Morgenpost" traf sich Hoffmann sogar mit dem neuen Trainer Bruno Labbadia, um Personalentscheidungen für die neue Saison zu besprechen - hinter dem Rücken von Beiersdorfer, der eigentlich für den Kader verantwortlich ist. Der allerdings war mit Co-Trainer Eddy Sözer in Albanien, um dort Lorik Cana zu beobachten.

Umgang mit der sportlichen Abteilung: Laut eines Berichts im "Spiegel" missfiel Beiersdorfer vor allem der Ton, in dem sich Hoffmann gegenüber den Mitarbeitern der sportlichen Abteilungen äußert. Laut Satzung war Beiersdorfer auch für den Nachwuchsbereich und die Scouting-Abteilung alleinverantwortlich. In einer internen E-Mail vom 11. Juni soll Hoffmann die Arbeit eben dieses HSV-Unterbaus als "enttäuschend" bezeichnet haben. Die Scouting-Abteilung nannte er, laut "Bild", eine "Geldvernichtungsmaschine".

Kompetenzen im "Unterbau": Hoffmann soll zudem gefordert haben, dass die Abteilungsleiter der Nachwuchs- und Scouting-Abteilung seinem persönlichen Assistenten Stephan Hildebrandt berichten. Beiersdorfer blieb einem entsprechenden Termin aus Protest fern. Wie der "Spiegel" und die "Mopo" berichten, stehen die sportlichen Abteilungen hinter dem Sportchef. Es hieß: Sollte Beiersdorfer gehen, wollen etliche Mitarbeiter Hoffmann die Gefolgschaft verweigern. Damit droht dem HSV nun eine grundsätzliche Zerreißprobe auch an der Basis, die weit über ein Kompetenzgerangel im Vorstand hinausgeht.

Bewertung der abgelaufenen Saison: Hoffmann wird nicht müde, die mangelnde Leidenschaft der Mannschaft in der Schlussphase der abgelaufenen Saison zu betonen. Laut "Bild" soll er sich zudem nach dem Pokal-Aus gegen Werder im VIP-Bereich abfällig über Mannschaft und Trainer geäußert haben.

Entlassung von Thomas Doll: Hoffmann wollte Doll schon im Herbst 2006 entlassen. Beiersdorfer hielt am Trainer fest. Im Februar 2007 musste Doll dann doch gehen.

Trainersuche: Schon im Sommer des letzten Jahres konnten sich Hoffmann und Beiersdorfer nicht auf einen Nachfolger von Huub Stevens einigen. Hoffmann wollte Jürgen Klopp, Beiersdorfer Fred Rutten. Der Kompromiss hieß Martin Jol.

Der HSV: Kader, Termine, Ergebnisse

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung