Hoffenheim-Coach Rangnick droht mit Abschied

SID
Sonntag, 03.05.2009 | 13:17 Uhr
Ralf Rangnick fordert Verstärkungen für die nächste Saison
© Getty
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Ralf Rangnick hat als Trainer von 1899 Hoffenheim mit Abschied gedroht. "Mit Mittelmaß kann ich mich nicht identifizieren", sagte der 50-Jährige nach der Niederlage in Wolfsburg.

Ralf Rangnick hat als Trainer von 1899 Hoffenheim mit Abschied gedroht. "Mit Mittelmaß kann ich mich nicht identifizieren", sagte der 50-Jährige nach der Niederlage in Wolfsburg.

Zwölf Spiele in Folge sieglos, Absturz vom ersten auf den neunten Tabellenplatz und nun auch noch eine selbst entfachte Trainerdiskussion: Herbstmeister 1899 Hoffenheim ist vier Spieltage vor Saisonende nur noch ein Schatten des Überraschungsteams aus der Hinrunde.

"Mit Mittelmaß kann ich mich nicht identifizieren."

Nachdem sich in der Mannschaft im Verlaufe der 0:4 (0:0)-Pleite beim VfL Wolfsburg Auflösungserscheinungen bemerkbar machten, scheint bei Trainer Ralf Rangnick allmählich Amtsmüdigkeit einzusetzen.

"Mit Mittelmaß kann ich mich nicht identifizieren. Ich bin nicht bereit, weitere Rückschritte in Kauf zu nehmen", sagte der 50-Jährige nach der höchsten Saisonniederlage des Aufsteigers der Bild am Sonntag und stellte damit erstmals seinen Verbleib bei den Kraichgauern in Frage.

Rangnicks Vertrag läuft zwar noch bis 2011, doch zufrieden scheint der Coach mit der derzeitigen Perspektive nicht: "Meine Vorgabe war, dass ich Hoffenheim in die Bundesliga führen sollte. Mir wurde gesagt: Dann geht es richtig los."

Mäzen Hopp verärgert über Rangnicks Äußerung

So fordert Rangnick unter anderem personelle Verstärkungen: "Wir müssen uns auf sechs, sieben Positionen verstärken." Von seinem Team erwartet er zudem ein Aufbäumen in der Endphase der Saison: "Wir müssen den Hebel umlegen und die letzten vier Spiele noch mit Anstand hinter uns bringen."

Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp reagierte verärgert auf Rangnicks indirekte Drohung. "Ich lasse mich nicht erpressen. Es ist der falsche Zeitpunkt, wenn der Trainer nach solch einer Vorstellung sein Bleiben in Frage stellt", sagte der 69-Jährige, der Rangnick keinen Blankoscheck zur personellen Aufrüstung ausstellen will:

"Der Etat muss in erster Linie wirtschaftlich ausgewogen und sinnvoll sein. Wir haben uns diesbezüglich aber noch nicht final unterhalten." Angeblich sollen weniger als zehn Millionen Euro für Neuverpflichtungen zur Verfügung stehen.

Rangnick bestreitet konkrete Wechselgedanken

Rangnick bestritt allerdings, sich bereits konkret mit Wechselgedanken getragen zu haben. Derzeit konzentriere er sich ausschließlich auf Hoffenheim:

"Ich befasse mich mit nichts anderem, so lange ich das Gefühl habe, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Ob ich das Gefühl habe, wird man in den nächsten sechs, sieben Wochen sehen."

Derweil scheint eine erste Personalie bereits vom Tisch zu sein. Offensivtalent Lewis Holtby von Zweitligist Alemannia Aachen, um den sich die Hoffenheimer bemüht hatten, soll dem Klub bereits abgesagt haben.

"Er hat mir gesagt, dass er nach Hoffenheim kommt, wenn die Modalitäten stimmen", berichtete Rangnick: "Wenn wir diesen Spieler nicht bekommen, hat das die Aussagekraft, dass wir nicht die Möglichkeit haben, solche Spieler zu holen."

Wolfsburg - Hoffenheim in der SPOX-Analyse

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