Für bis zu 24,5 Millionen

Diego-Wechsel zu Juve fix

SID
Dienstag, 26.05.2009 | 19:16 Uhr
Nach drei Jahren in der Bundesliga zieht es Diego in die Serie A
© Getty
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Mittelfeldstar Diego trägt ab der nächsten Saison das Trikot von Juventus Turin. Werder Bremen erhält für den Transfer 24,5 Millionen Euro vom italienischen Rekordmeister.

Nachdem die Verträge endlich unterschrieben waren, wirkte Klaus Allofs schon wieder ganz entspannt und der Zukunft zugewandt.

Ein wochenlanger Verhandlungsmarathon mit Juventus Turin war am Dienstagvormittag mit dem erwarteten Ergebnis endlich zu Ende gegangen: Werder Bremens Superstar Diego spielt ab dem 1. Juli für den italienischen Rekordmeister.

Diego: "Juve ist der beste Klub der Welt"

Diego saß überglücklich im Bremer Blitzlichtgewitter und schwärmte von seinem Traumverein - nach wochenlangem Poker ist der Millionentransfer des Mittelfeldstars zu Juventus Turin perfekt.

"Juve ist der beste Klub der Welt", sagte der Brasilianer vor zahlreichen TV-Kameras und Fotografen am Dienstagabend und dankte Werder für die Freigabe: "Ich werde immer mit großer Sehnsucht an Bremen zurückdenken. Ich hatte drei wunderbare Jahre. Danke. Werder bleibt immer in meinem Herzen."

Rekord-Einnahme für Werder

Der Bundesligist kassiert dafür in drei Raten eine Ablöse von 24.5 Millionen Euro, die sich durch Bonuszahlungen auf 27 Millionen steigern kann.

Es ist der höchste Transfererlös, den Werder in seiner Bundesliga-Geschichte bislang erzielt hat, ein fettes Schmerzensgeld für den Verlust eines überragenden Spielers.

"Das ist natürlich kein freudiger Moment für uns", sagte Allofs bei der Verkündung des Deals in den Katakomben des Weserstadions, "wir verlieren einen Spieler, der unser Spiel erheblich beeinflusst hat. Es war ein Glücksfall für uns und die ganze Liga, einen solchen Spieler drei Jahre bei uns zu haben."

2006 war Diego für rund sieben Millionen Euro von der Ersatzbank des FC Porto nach Bremen gekommen. Er bestritt für Werder 84 Bundesligaspiele und erzielte dabei 38 Tore.

"Habe Werder ins Herz geschlossen"

Was fehlt, ist allein ein Titel. Den kann der 24-Jährige nun am Samstag in seinem letzten Spiel für die Grün-Weißen im DFB-Pokalfinale holen.

Noch am Dienstag musste Diego, der in Bremen bis 2011 unter Vertrag stand, die letzten Einzelheiten in Turin klären, nachdem er in den beiden Tagen davor den medizinischen Test bestanden hatte.

Auch letzte Unterschriften fehlten noch zwischen Werder und Juve, Juve und Diego, Diego und Werder.

15 Prozent gehen an den Papa

Und immer mischte auch Diegos Vater Djair Cunha mit, der 15 Prozent der Ablöse als Vermittlungsgebühr einkassieren soll. Da ursprünglich von 29 Millionen ausgegangen wurde, muss man davon ausgehen, dass sich Juve und Werder die 4,5 Millionen für den Herrn Papa teilen.

Vielleicht hat Allofs aber auch diese Last komplett Juve aufgebürdet: "Wir müssen ja nicht jedes Vertragsdetail nennen."

Marin soll kommen

Angesichts der kommenden Saison ohne Champions League kann der Klub von der Weser den Geldsegen gut gebrauchen. Schon in den nächsten Tagen wird er Borussia Mönchengladbach ein Angebot für Mittelfeldspieler Marko Marin vorlegen.

"Er hat ja schon gesagt, dass er gerne zu uns kommen möchte", sagte Allofs, "jetzt werden wir mal sehen, welche Ablöse sich Gladbach vorstellt, und dann werden wir seh ob wir zueinander finden."

Die Bremer haben jedenfalls ihre Erfahrungen mit dem Verkauf ihrer besten Spieler. Im Mittelfeld folgte in den letzten Jahren Johan Micoud auf Andreas Herzog bevor Diego 2006 Micoud ablöste.

Allofs stolz auf Ausbildung von Topspielern

"Für uns ist es finanziell immer wieder wichtig, Spieler zu verkaufen", sagte Allofs, "es macht uns aber auch stolz, dass es uns immer wieder gelingt, Spieler auszubilden."

In die Trauer über den Abgang des großartigen Diego mischte sich bei dem 52-jährigen Allofs deshalb bereits wieder die Lust am Neubeginn: "Für uns ist es ein neuer Abschnitt. Ich bin aber überzeugt, dass es uns gelingt, wieder eine starke Mannschaft aufzubauen, die auf dem Niveau spielt, das wir in den letzten Jahren gewohnt waren."

Diego im Steckbrief

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