Rummenigge lehnt Drei-Jahres-Vertrag ab

Von SPOX
Ein symbolischer Händedruck? Uli Honeß und Oliver Kahn
© Getty

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hat laut "Bild" ein Vertragsangebot des FC Bayern München über drei Jahre abgelehnt. Der aktuelle Kontrakt des 53-Jährigen an der Isar läuft am Jahresende aus.

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Rummenigge wird allerdings trotz der Absage definitiv weiter im Amt des Vorstands-Vorsitzenden beim Rekordmeister bleiben.

In "Bild" sagte der ehemalige Weltklasse-Stürmer: "Franz Beckenbauer hat mir gesagt, er will unbedingt, dass ich weitermache. Aber ich bin kein Freund von langen Verträgen."

Ex-Bayern-Trio Favorit auf Hoeneß-Nachfolge

Die kommenden Wochen sollen nun Aufklärung über die Zukunft des Bayern Bosses bringen.

Die Nachfolge von Manager Uli Hoeneß, der ab November Franz Beckenbauer als Aufsichtsratschef ablösen wird, soll laut "Bild" indes definitiv ein Ex-Bayern-Spieler antreten.

Nach Hoeneß' Aussage, er wünsche sich einen jungen Kandidaten um die 40 Jahre als Nachfolger, kursieren vor allem drei Namen an der Säbener Straße: U-13-Trainer Mehmet Scholl (38), Teammanager Christian Nerlinger (36) - und Oliver Kahn (38).

Kahns Flirt mit Schalke nur inszeniert?

Der Ex-Nationaltorhüter und langjährige Bayern-Kapitän galt zuletzt als Favorit auf den Managerposten. Während der Woche aber verhandelte Kahn in aller Öffentlichkeit mit Schalke-Boss Clemens Tönnies über ein Engagement als Nachfolger des geschassten Andreas Müller.

Ein inszenierter Wink mit dem Zaunpfahl an die Bayern-Bosse? Oder war der Presserummel wirklich nur ein Fauxpas, wie die Beteiligten es glauben machen wollen? Ganz auszuschließen wäre Kahn als Schalke-Manager wohl nicht.

Bayern unterkühlt

Die Bayern jedenfalls reagierten ziemlich unterkühlt auf das Werben aus dem Ruhrpott: "Wenn Oliver jetzt in Schalke unterschreiben würde, wäre das ja nicht für 100 Jahre, sondern für drei nehme ich mal an. Und das heißt ja nicht, dass er nicht doch irgendwann zu Bayern kommen könnte", meinte Hoeneß.

Immerhin ist es auch eine gängige Praxis der Bayern, verdiente ehemalige Spieler erst "auswärts" in die Lehre zu schicken, um sie nach bestandener Feuertaufe dann zurückzuholen. Und eine Feuertaufe wäre der Job auf Schalke allemal.

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