Neue Vorwürfe gegen Werder-Boss Born

SID
Jürgen L. Born war von 2004 bis März 2009 Vorsitzender der Geschäftsführung von Werder Bremen
© Getty

Werder Bremens Vorstandsvorsitzender Jürgen L. Born gerät wegen angeblicher Umgereimtheiten bei Transfer-Geschäften in Südamerika immer mehr unter Druck.

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Nach peruanischen Medienberichten soll der 68-Jährige, der sein Amt seit Ende vergangener Woche ruhen lässt, auch 2003 bei einer Vertragsverlängerung von Stürmer Nelson Valdez, mittlerweile beim Ligakonkurrenten Borussia Dortmund unter Vertrag, mitkassiert haben.

Born soll 50.000 Dollar mitkassiert haben

Born, der sich derzeit aus privaten Gründen in Südamerika aufhält, werden bereits Unregelmäßigkeiten beim Transfer des peruanischen Stürmers Roberto Silva 2001 nach Bremen vorgeworfen.

Der ehemalige Banker wird in dieser Sache beschuldigt, 50.000 Dollar mitverdient zu haben. Bremens Aufsichtsratsvorsitzender Willi Lemke hat mittlerweile einen Wirtschaftsprüfer beauftragt, die zweifelhaften finanziellen Transaktionen zu überprüfen.

Seit Wochenbeginn hat Sportdirektor Klaus Allofs zunächst kommissarisch die Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden übernommen.

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