Fall Pizarro: Verdacht auf Geldwäsche

SID
Dienstag, 17.03.2009 | 13:36 Uhr
Hat gewaltigen Ärger mit der peruanischen Staatsanwaltschaft: Werders Stürmer Claudio Pizarro
© Getty
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In der Affäre um seine Beteiligung an einer Spielerberatungsagentur droht dem peruanischen Stürmer Claudio Pizarro von Werder Bremen weiterhin Ärger.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Perus Hauptstadt Lima hat der Generalstaatsanwalt des südamerikanischen Staates eine Voruntersuchung gegen Pizarro und seinen Berater und Geschäftspartner Carlos Delgado wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.

Pizarro, der derzeit vom englischen Premier-League-Klub FC Chelsea ausgeliehen ist, ist angeblich an der von seinem Vater und Delgado gegründeten Agentur Image beteiligt. Der Fußball-Weltverband FIFA untersagt es aktiven Profis allerdings, als Spielervermittler aufzutreten.

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Die Staatsanwaltschaft Peru verdächtigt die beiden Beschuldigten, durch ihre Beratergesellschaft bei Transfers peruanischer Spieler nach Europa erhebliche Summen an der Steuer vorbei geschleust zu haben.

"Aufgrund der Informationen, die wir haben, gibt es genügend Anhaltspunkte für Geldwäsche", erklärte Staatsanwalt Jorge Caldas.

Werder Bremen hat wegen der ungeklärten Rolle seines besten Torjägers bislang von Bemühungen zu einer Weiterverpflichtung abgesehen. "Aus sportlicher und menschlicher Sicht wollen wir Claudio gerne behalten, aber wir müssen auch die Untersuchungen in Peru abwarten", sagte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs.

Claudio Pizarro im Steckbrief

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