"So fliegen wir aus der Champions League"

Von Thomas Gaber
Mittwoch, 11.02.2009 | 14:57 Uhr
Der FC Bayern um Michael Rensing (l.) und Philipp Lahm wird bei Wettanbieter "bwin" hoch gehandelt
© Imago
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26 Gegentore hat sich der FC Bayern München in der laufenden Bundesliga-Saison bereits eingefangen. Beim 3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund rappelte es schon nach 81 Sekunden. Jetzt fordert Philipp Lahm taktisches Umdenken - um in der Champions League nicht früh zu scheitern.
 

"Gegen Dortmund sind oft 1:1-Situationen entstanden, die so nicht passieren dürfen. In der Bundesliga geht für uns auch so alles glatt. In Sachen Titel wird uns da keiner gefährlich. Aber in der Champions League wird so ein Fehlverhalten gnadenlos bestraft. Da müssen wir uns taktisch verbessern, sonst sind wir ganz schnell wieder draußen. Das habe ich dem Trainer so auch gesagt", sagte der Linksverteidiger der "Bild"-Zeitung.

Taktisches Verhalten unklug

Dortmund konterte die Bayern einige Male klug aus und verschaffte sich Überzahl, indem die Mittelfeldspieler rechtzeitig nachrückten. Die Bayern bekommen ihr Problem in der Rückwärtsbewegung nur schleppend in den Griff.

Die Abstände zwischen Viererkette und defensivem Mittelfeld sind nach wie vor zu groß. Ze Roberto interpretiert seine Rolle als Teil der Doppel-Sechs sehr offensiv, wodurch Mark von Bommel mit der Absicherung und gleichzeitigem Attackieren des ballführenden Gegenspielers überfordert ist.

"Wir haben uns in dieser Saison schon öfter taktisch unklug verhalten. Wir hatten oft das Problem, dass wir in der Rückwärtsbewegung im Mittelfeld in Unterzahl geraten sind. Das passiert vor allem dann, wenn der Gegner mit drei offensiven Mittelfeldspielern auf uns zukommt. Dann müssen entweder unsere Stürmer aushelfen oder die Mittelfeldspieler auf den Außenpositionen", analysiert van Bommel.

In der Entstehung des Dortmunder Führungstreffers wurde Tamas Hajnal nicht angegriffen und der Passweg zu Valdez nicht zugemacht. Zu allem Überfluss rutschte Martin Demichelis aus und Valdez hatte frei Bahn.

Sepp Maier kritisiert Bayerns Torwart-Training

Bayern-Torhüter Michael Rensing war am Gegentreffer schuldlos. Im Gegensatz zum Tor bei der 0:1-Niederlage in Hamburg, als Rensing den Ball nach einem Jarolim-Schuss nicht zur Seite wegfaustete, sondern Mladen Petric mit einer unorthodoxen, volleyballähnlichen Aktion auf den Kopf baggerte.

Für seinen langjährigen Torwart-Trainer Sepp Maier ist das zu lasche Training seines Nachfolgers Walter Junghans für Rensings instabile Leistungen verantwortlich.

"Das Training ist nicht hart genug. Schüsse, Ausübung - da ist zu wenig Power dahinter. Im Spiel kommen die Schüsse auf den Torhüter mit 80 bis 120 Stundenkilometern zu. Die kannst du nur halten, wenn du sie im Training so trainiert hast", sagte Maier der "Sport-Bild".

Maier weiter: "So kannst du im Jugendbereich trainieren, aber ein Bundesliga-Profi braucht stärkere Beanspruchung, eine größere Dynamik."

Rensing wollte Maier behalten

Rensing hatte im Interview mit SPOX Junghans' Arbeit gelobt, gleichzeitig aber das "besondere Verhältnis" zu Maier betont und dessen Training als "sensationell" bezeichnet.

Maier verriet, dass sich Rensing bei Bayern-Manager Uli Hoeneß für eine Weiterbeschäftigung seines Mentors stark gemacht hat.

"Er wollte, dass ich nach Kahns Karriere-Ende bleibe, um auch ihn zu trainieren. Ich habe ihm damals gesagt, dass ich das für ihn machen werde, wenn er es unbedingt will. Aber die Entscheidung lag nicht bei mir. Uli hat das abgelehnt", so Maier.

Von Rensings Qualitäten ist Maier nach wie vor überzeugt, schränkt aber ein: "Er geht bei kurzen Reflexen noch mit ausgestreckten Armen in die Bälle. Diese Reflexe gilt es hart zu trainieren."

Michael Rensing im Steckbrief

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