Bundesliga

"No Change" in Hamburg

SID
Montag, 26.01.2009 | 14:13 Uhr
Der 46-jährige Bernd Hoffmann ist seit 2003 Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV
© Getty
Advertisement
Bundesliga
So16:00
Die Highlights vom Sonntag mit Köln - Bremen
Championship
Live
Ipswich -
Norwich
CSL
Live
Guangzhou Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Live
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Live
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Live
Atalanta -
Bologna
Serie A
Live
Benevento -
Florenz
Serie A
Live
AC Mailand -
Genua
Serie A
Live
SPAL -
Sassuolo
Serie A
Live
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
Sao Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man United -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
Super Liga
Cacak -
Partizan
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna
Copa Libertadores
Lanus -
River Plate
Championship
Preston -
Aston Villa
Copa Libertadores
Grêmio -
Barcelona
Copa Sudamericana
Flamengo -
Fluminense
A-League
Melbourne City -
Sydney
Ligue 1
Rennes -
Bordeaux Begles
Primera División
Real Betis -
Getafe
Primera División
Valencia -
Leganes
Championship
Bristol -
Cardiff
Premiership
St Johnstone -
Celtic
Championship
Aston Villa -
Sheffield Wednesday
Primera División
Deportivo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
PSG
Serie A
Bologna -
Crotone
Primera División
Alaves -
Espanyol
Championship
Brentford -
Leeds
Ligue 1
Metz -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Amiens
Ligue 1
Nantes -Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Straßburg
Primera División
Barcelona -
Sevilla
Serie A
Genoa -
Sampdoria
Primeira Liga
Porto -
Belenenses

Nach dem klaren Votum für seine Vereinspolitik stand Bernd Hoffmanns Vision vom Hamburger SV der kommenden Jahre nichts mehr im Wege.

"Ich wünsche mir, dass wir den FC Bayern in der Bundesliga jagen, endlich wieder einen Titel gewinnen und unter die Top-20 der europäischen Klubs aufsteigen", erklärte der 46-jährige Klubchef, nachdem sein sportlicher wie wirtschaftlicher Erfolgskurs auf der größten Mitgliederversammlung in der HSV-Geschichte eine überwältigende Unterstützung erfahren hatte.

Statt Wechsel-Stimmung, stärkerer Kontrolle des Vorstands oder gar Putschversuchen, wie sie einige Vorstands-Kritiker im Vorfeld der HSV-Aufsichtsratswahl angestrebt hatten, blieb die breite Basis der Vereinstreuen lieber auf Linie. "No Change" in Hamburg lautete das eindeutige Signal der hanseatischen Anhängerschaft in Abwandlung eines geflügelten Wortes aus dem US-Wahlkampf.

Kontinuität statt Revolution

In Zeiten der finanziellen Unsicherheit entschieden sich die Mitglieder des Traditionsvereins für Kontinuität statt Revolution. Der eigentliche Wahlsieger Hoffmann, der vom neu gewählten Kontrollgremium eher weniger als mehr Gegenwind erwarten darf, gab sich entsprechend versöhnlich.

Sichtlich erleichtert und vom unerwartet klaren Wahlergebnis geradezu euphorisiert war er bemüht, den gesamten Verein - inklusive seiner Gegenspieler aus der kommerzkritischen Fan-Organisation "Supporters" - für den künfigen Erfolg zu vereinen: "Nach dem hart geführten Wahlkampf ist jetzt wichtig, dass wir wieder zusammenfinden. Wir haben sportlich Fahrt aufgenommen, darauf sollten wir uns konzentrieren."

Hoffmann räumt auch Versäumnisse ein

Allerdings räumte der HSV-Vorstandsvorsitzende auch freimütig Versäumnisse des Vorstands ein. "Wir sind nicht frei von Fehlern. Hier und da gibt es Dinge zu korrigieren. Dieser Vorstand hat für die nächsten Jahre noch Luft nach oben."

Beispielsweise werde man die Ticketpreise für Top-Spiele eindämmen, nachdem Eintrittskarten von bis zu 97 Euro für das letzte Heimspiel gegen Werder Bremen eine Welle der Entrüstung hervor gerufen hatten. "Das war daneben und wird nicht wieder vorkommen", versprach Hoffmann.

Seine Kritiker zeigten sich derweil als gute Verlierer und akzeptierten das Mitglieder-Votum als einen Akt der Demokratie. "Es ist ein eindeutiges demokratisches Ergebnis, mit dem wir Leben können", erklärte der als Fan-Einpeitscher bekannte und im Vorfeld der Wahl als "Totengräber des HSV" verunglimpfte Supporters-Kandidat Johannes Liebnau, der wie seine drei Mitstreiter im Kampf um die Aufsichtsratsplätze chancenlos war.

Sergej Barbarez ab sofort im Aufsichtsrat

Neben Alteingesessenen, darunter der bisherige Rats-Vorsitzende Horst Becker, und einem Kompetenz-Team aus der Hamburger Wirtschaft wird künftig auch der ehemalige HSV-Profi Sergej Barbarez im höchsten Gremium des Vereins sitzen.

Seine Rolle ist dem Bosnier bereits klar. "Ich bringe sportliche Kompetenz mit, und auch die ist im Aufsichtsrat erforderlich", so der 37-Jährige, der seine aktive Laufbahn im vergangenen Sommer bei Bayer Leverkusen beendet hatte.

Hoffmann: "Es wird noch den ein oder anderen Einkauf geben"

Bei den erforderlichen Transfers für die am Freitag mit dem Nord-Süd-Schlager gegen Bayern beginnende Rückrunde wird Barbarez allerdings noch nicht helfen können. Nach dem Wechsel von Nigel de Jong (Manchester City/20 Millionen Euro) und dem bevorstehenden Abgang von Thiago Neves (voraussichtlich Al-Hilal/Saudi-Arabien) muss der HSV dringend nachrüsten.

"Es wird noch den einen oder anderen Einkauf geben", erklärte Hoffmann, der mit einem Top-Transfer weitere Pluspunkte in der Gunst der Fans sammeln könnte.

"Supporters" gehen bei HSV-Wahl leer aus

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung