Klaus Allofs (rechts) ist zufrieden mit der Arbeit von Thomas Schaaf (links)
Klaus Allofs (rechts) ist zufrieden mit der Arbeit von Thomas Schaaf (links)
© Getty

Bundesliga

Donnerstag, 15.01.2009

Allofs erwartet Umdenken in der Bundesliga

Klaus Allofs glaubt angesichts der weltweiten Finanzkrise an ein Umdenken in der Bundesliga. Der Sportdirektor von Werder Bremen erwartet mehr Vernunft in wirtschaftlicher Hinsicht.

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Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs erwartet angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise eine deutliche Korrektur des Finanzgebarens in der Bundesliga.

"Es ist Vernunft eingekehrt. Man spürt, dass viel mehr überlegt wird, ob man Geld ausgibt", sagte der 52-Jährige in einem Interview mit der "Welt": "Niemand weiß so recht, was noch kommt. Nur eines scheint schon klar: Die verrückten Dinge auf dem Transfermarkt werden weniger."

Im Vergleich zu internationalen Topklubs sieht Allofs die Bundesliga dennoch auch künftig im Hintertreffen: "Es ist ja nicht so, dass die Topklubs im Ausland ob dieser Krise nun verarmen werden. Ihr Risikobewusstsein, das von jeher ein anderes ist, wird sich kaum verändern", so das Werder-Vorstandsmitglied.

Auch in Zukunft keine Topspieler

Daher werde es die besten Spieler weiterhin kaum nach Deutschland ziehen: "Ich glaube, dass wir nach wie vor den Kürzeren ziehen werden, was die absoluten Topspieler betrifft."

Die in der Bundesliga aktiven Spieler werden hingegen mittelfristig bereit sein müssen, für weniger Geld zu spielen, meint Allofs:

"Wenn sie und ihre Berater merken, dass es nicht mehr so weiter geht, wird ihnen keine andere Wahl bleiben. Da werden sie nicht umhin kommen, sich in Verzicht zu üben."

Der Kader von Werder Bremen

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Klaus Allofs glaubt angesichts der weltweiten Finanzkrise an ein Umdenken in der Bundesliga. Der Sportdirektor von Werder Bremen erwartet mehr Vernunft in wirtschaftlicher Hinsicht.

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