Roland Kroos erklärt das Leihgeschäft

Vater Kroos: "Vieles sprach für Leverkusen"

Von Stefan Moser
Samstag, 31.01.2009 | 21:32 Uhr
Toni Kroos wechselt für anderthalb Jahre vom FC Bayern München zu Bayer Leverkusen
© Imago
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Toni Kroos wechselt mit sofortiger Wirkung vom FC Bayern München zu Bayer Leverkusen. Der 19-Jährige wird für anderthalb Jahre auf Leihbasis für die Werkself auflaufen. Sein Vater und Berater, Roland Kroos, erklärt, was er und sein Sohn sich von dem Wechsel versprechen.

"Uns ging es jetzt in erster Linie darum, bessere Chancen auf Spielpraxis zu bekommen", erklärt Roland Kroos das Leihgeschäft im Gespräch mit SPOX: "Vieles sprach dabei für einen Wechsel nach Leverkusen: Vor allem hat Bayer eine sehr spielstarke Mannschaft. Vom Fußballerischen passt Toni da sicher sehr gut rein."

Großen Wert legt der Vater des Youngsters auf die Entwicklungschancen seines Sohnes. Auch dabei hält er Leverkusen für die richtige Wahl: "Die Ausbildung kann in Tonis Alter ja noch gar nicht beendet sein. Insofern erhoffen wir uns viel davon, weil Leverkusen stark auf junge Talente setzt."

"Labbadia spricht viel mit jungen Spielern"

Auch Leverkusens Trainer spielte für die Entscheidung eine Rolle: "Bruno Labbadia ist ein Trainer, der viel mit jungen Spielern spricht. Das sind gute Voraussetzung, um sich dort auch weiter entwickeln zu können."

Trotzdem scheint der Wechsel nach Leverkusen riskant. Bayer spielt seit Anfang der Saison fast unverändert mit der gleichen Startformation im Mittelfeld. Renato Augusto, Arturo Vidal und Tranquillo Barnetta scheinen als Offensiv-Trio gesetzt.

Entsprechend äußerte sich auch Labbadia am Samstag bei Premiere: "Er hat das Talent dazu. Aber er weiß natürlich auch, dass bei uns gerade im Mittelfeld eine große Qualität ist. Man muss auch bedenken: Der Junge ist noch verletzt. Wir wollen ihn aufbauen und dann hoffen wir, dass er eine Top-Alternative ist. Wir freuen uns auf ihn", sagte der Bayer-Trainer nach dem 1:1 bei Borussia Dortmund ( zur SPOX-Analyse).

"Sicher ist Leverkusen gerade auch im Mittelfeld sehr gut besetzt", weiß auch Roland Kroos, "aber ich denke, dass die Chancen, dort zum Einsatz zu kommen, trotzdem größer sind. Im System von Bayer gibt es drei Positionen, die er spielen kann. Da sind die Chancen besser als in München, wo er letztlich nur auf einer Position eingesetzt wurde, um die sich dann auch noch vier, fünf Mann stritten."

Die Vorteile des Bayer-Systems

Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann sah Kroos' Position vor allem auf dem rechten Flügel. Auf links ist Franck Ribery gesetzt, die zentrale Position hinter den Spitzen ist im bayerischen 4-4-2 nicht vorgesehen.

Gerade der Posten im rechten Mittelfeld ist beim Rekordmeister aber am härtesten umkämpft. Bastian Schweinsteiger ist die erste Wahl, ihm im Nacken sitzt zuerst Hamit Altintop. Dazu kommen noch Jose Ernesto Sosa, der in der Hinrunde - ebenso wie Kroos - auf insgesamt sieben Einsätze kam, und der variabel einsetzbare Tim Borowski.

Leverkusen dagegen spielt mit drei offensiven Mittelfeldspielern, die ständig rotieren. Kroos könnte tatsächlich auf allen drei Positionen spielen - obwohl auch sein Vater weiß, dass die Stammkräfte ihren Posten nicht kampflos räumen werden.

Bewusster Konkurrenzkampf

"Nun war Toni ja auch eine Weile verletzt, insofern wird er da sicher gerade am Anfang auch ein klein wenig hinten anstehen. Auch dort muss er sich seine Chance erst erarbeiten", so Roland Kroos.

Doch die starke Konkurrenz im Bayer-Kader wurde bei der Entscheidung durchaus mit ins Kalkül gezogen: "Wenn man einen gewissen Anspruch hat, muss man sich einfach der Konkurrenz stellen - und sich am Ende auch durchsetzen."

Toni Kroos im Steckbrief

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