"Das Ganze könnte noch platzen"

Von SPOX
Montag, 12.01.2009 | 08:54 Uhr
Nachdenkliche Gesichter: Kölns Manager Michael Meier (l.) und Präsident Wolfgang Overath
© Getty
Advertisement
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
FC Groningen -
Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar

Nachdem im Wechsel-Hickhack um Lukas Podolski schon alles klar schien, äußert nun Kölns Manager Michael Meier ernsthafte Bedenken an der Umsetzung des Poldi-Deals mit den Bayern.

Alles schien schon klar. In Köln wurden Poldi-Comeback-Partys gefeiert, der Spieler und die Bayern gaben sich sehr optimistisch. Aber jetzt äußert Kölns Manager Michael Meier ernsthafte Zweifel an der Umsetzung des Transfers.

Dem "Kölner Stadtanzeiger" sagte der 59-Jährige: "Es wird immer so getan, als sei das Ding durch. Auch in der medialen Öffentlichkeit. Aber wir brauchen eindeutig die Hilfe des FC Bayern. Wenn die Münchner uns nicht entgegenkommen, schaffen wir das nicht."

"Könnte noch platzen"

Vor dem Abflug des FC ins Trainingslager ins türkische Belek war Meier so gar nicht in der Jubelstimmung, die seit Tagen in und um Köln herrscht. Im Gegenteil: "Das Ganze könnte noch platzen." Wahrheit oder Bluff?

Angeblich ist das nachgebesserte Kölner Angebot nicht nur Nuancen, sondern ein ganzes Stück von dem entfernt, was die Bayern als Ablösesumme für den 23-Jährigen aufrufen. Von zehn Millionen Euro ist die Rede.

Komischerweise erweckten aber gerade die Bayern in den vergangenen Tagen verstärkt den Eindruck, der Deal hinge nur noch "an Kleinigkeiten", wie Podolski und Bayern-Manager Uli Hoeneß unisono konstatierten.

Was meint Klinsmann?

Beim FC hat man aber offenbar eine andere Sicht der Dinge - trotz des vertraglich zugesicherten Vorkaufsrechts für Podolski. "Für uns sind das keine Kleinigkeiten. Wenn nur noch Kleinigkeiten aus dem Weg zu räumen wären, wären wir doch längst fertig", so Meier weiter.

Meiers Aussagen lassen auch den Auftritt von Bayern-Coach Jürgen Klinsmann im "Aktuellen Sportstudio" am Samstag in einem ganz anderen Licht erscheinen.

"Lukas wird uns verlassen. Ob das nun der FC Köln ist oder der HSV, das werden wir die nächste Woche sehen", hatte der Bayern-Trainer gesagt. Und weiter: "Wer es letztlich ist - ich glaube, dass ist die wirtschaftliche Situation, die da den Ton angibt. Diese Gespräche führt Uli Hoeneß."

Poker-Partie geht weiter

Bisher hatte es immer den Anschein, dass die Bayern nach deren Rückkehr aus Dubai am Dienstag sofort Nägel mit Köpfen machen wollten.

Jetzt aber spricht Hoeneß davon, er müssen daheim "einen Blick in die Verträge werfen", ehe er überhaupt weiter verhandle. Und Meier weilt die nächsten Tage in der Türkei.

Der Poker geht weiter. Köln lässt sich nicht in die Karten schauen, die Bayern warten genüsslich ab. Und die Fans müssen die unendliche Geschichte wohl noch bis zum Schluss der Transferperiode am 31. Januar ertragen...

Alles Wissenswerte zum 1. FC Köln

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung