Bundesliga: Premiere-Stimmen, 13. Spieltag

Novakovic: "Wir hatten zu großen Respekt!"

Von Premiere
Sonntag, 16.11.2008 | 20:55 Uhr
Kölns Torjäger Milivoje Novakovic war nach der Niederlage gegen Bremen nicht zufrieden
© Getty
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Kölns Kapitän Milivoje Novakovic wirft seiner Mannschaft nach der 1:3-Niederlage gegen Bremen vor, dass sie zu viel Respekt vor Werder gehabt hat. Auch Karl-Heinz Rummenigge nahm sich nach dem 2:2 der Bayern gegen Gladbach die Mannschaft zur Brust. Derweil freuten sich Marko Marin und Hans Meyer über die gelungene Aufholjagd. Und Bastian Reinhardt war mächtig sauer über die unglückliche Vorteilsauslegung vor dem 2:1 der Hertha gegen seinen HSV. Die Premiere-Stimmen.

Werder Bremen - 1. FC Köln

Klaus Allofs (Manger Werder Bremen): Vom Resultat ist das ein Riesen Schritt, den wir heute gemacht haben. Spielerisch können wir das besser, das wissen wir auch. Aber solche schwierigen Phasen muss man dann überstehen und dann werden manchmal Fehler gemacht, die man gar nicht vermutet, dass man die machen kann. Ich glaube, das war heute der Beginn einer besseren Zeit!" 

...über die Schiedsrichter-Diskussionen in den vergangenen Wochen: Momentan ist keine gute Stimmung - das muss man so sagen. Aber sehr viel Schuld haben wir daran, weil die Disziplin, die auf dem Platz zu sehen ist, nicht ausreicht. Wir haben es heut auch wieder gehabt: Viele Reklamation nach Pfiffen und Abwinken und alle diese Dinge waren heute wieder zu sehen. Aber das geht einfach nicht. Das ist aus einer Situation entstanden, wo auch eine Unsicherheit ist. Wir haben dies Woche für Woche, dass die Regeln unterschiedlich ausgelegt werden. Aus der Unsicherheit, dass man schlecht kommunizieren kann - daraus entsteht das!

Tim Wiese (Torhüter Werder Bremen): Es war ein absoluter Arbeitssieg. Jetzt können wir wieder Selbstbewusstsein tanken und versuchen, in Hamburg natürlich auch zu gewinnen! Wir wussten, dass wir in der letzten Zeit keinen guten Fußball gespielt haben. Da tut so ein Sieg mal wieder gut!

Per Mertesacker (Werder Bremen): Das war ein immens wichtiger Sieg für uns. Wir haben uns das hart erarbeitet. Heute sind wir auf 20 Punkte gekommen - und die wollten wir auch erreichen!

Torsten Frings (Werder Bremen): Nach dem Spiel gegen Athen mussten wir schauen, dass wir den Zuschauern wieder etwas bieten. Ich glaube, das hat heute geklappt!

Christoph Daum (Trainer 1. FC Köln): Ich bin insgesamt trotz der Niederlage hochzufrieden. Wenn mir vorher einer gesagt hätte, wir stehen zu diesem Zeitpunkt mit 19 Punkten da, hätte ich gesagt, das ist ein bisschen zu viel verlangt. Insofern hat die Mannschaft bisher Großartiges geleistet. Wir werden auch nach dem heutigen Spiel mit dem Selbstvertrauen, was wir uns erarbeitet haben, auftreten. Ich kann mich nur bei den Fans bedanken, wie die die Mannschaft unterstützen - Wir sind auf einem ganz guten Weg!

Kevin McKenna (1. FC Köln): Wir haben uns gut präsentiert, aber wir haben in kleinen Situationen verschlafen. Die Bremer haben uns bestraft. Aber ich glaube, wir haben uns hier gut verkauft. Ich weiß: Wir fahren nach Hause mit leeren Händen, aber wir müssen weiterschauen auf das nächste Spiel!

Michael Meier (Sportmanager 1. FC Köln): Wir haben schon die Befürchtung gehabt, dass wir das Opfer sein werden, was Werder Bremen braucht und dass sie das Selbstbewusstsein wieder zurückholen, um ihre Ziel zu erreichen.

Milivoje Novakovic (1. FC Köln): Ich glaube, wir hatten von Anfang an zu großen Respekt vor Werder. Bremen ist eine Champions-League-Mannschaft. Aber danach haben wir uns ein bisschen befreit. Dann haben wir gezeigt, dass wir Fußball spielen können. Aber Kopf hoch - es geht weiter!

Premiere-Experte Ottmar Hitzfeld über...
...das 2:2 des FC Bayern nach 2:0-Führung in Mönchengladbach: Es ist überraschend, dass Bayern gegen die schwächeren Teams so viele Punkte liegen lässt. Gegen direkte Konkurrenten ist die Mannschaft topmotiviert und konzentriert, gegen diese Mannschaft hat man zehn, 20 Prozent Konzentration vermissen lassen.

...die Gründe für den verspielten Vorsprung: Das waren individuelle Fehler im Abwehrbereich. Das darf in einer Situation, wo man drei Punkte holen kann, nicht passieren.

...die Perspektiven von Hoffenheim: Ich glaube schon, dass sie bis zum Winter ganz oben mithalten werden. Sie haben Schwung, Euphorie und in der Offensive Klasse. Defensiv ist die Mannschaft nicht so gut besetzt. Da muss Hoffenheim stärker werden. Wenn sie noch einen Transfer in der Innenverteidigung machen können, dann werden sie auch in der Rückrunde oben bleiben.

...das Formhoch von Hertha BSC: Die Mannschaft zeigt immer mehr die Handschrift ihres Trainers. Lucien Favre ist ein Trainer, der langfristig arbeiten kann und eine Mannschaft aufbaut. Das hat er bis jetzt eindrucksvoll gemacht.

...den siebten Tabellenplatz von Schalke 04: Es fehlt die individuelle Klasse im Mittelfeld. Engelaar ist mittelmäßig. So einen Spieler muss ich nicht unbedingt aus Holland holen, dafür gibt es auch in Deutschland genügend. Farfan wurde als Super-Transfer hochgejubelt und ist auch nur ein Mitläufer und kann keine Akzente setzen.

...über die Perspektiven von Borussia Dortmund: Sie haben Potenzial. Wenn es gelingt, auch zu Hause eine Serie hinzulegen, werden sie unter die ersten Fünf kommen.

...den Tabellenführer Bayer Leverkusen: Ich glaube, dass sie in dieser Saison oben mitspielen und oben bleiben können. Schon in der vergangenen Saison haben sie sehr lange mitgehalten, das Potenzial gehabt und sehr guten Fußball geboten. Mit Trainer Bruno Labbadia haben sie sich nochmals steigern können. Sie sind im Angriffsbereich stabiler geworden, die Abwehr hat sich wieder gefangen und Rene Adler ist einer der besten Torhüter in Deutschland. Leverkusen kann bis zum Schluss ganz oben stehen. Sie haben zudem keine internationalen Spiele - auch das kann ein Vorteil sein.

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen): Es ist unwichtig ob Arbeitssieg oder schön spielen. Es ist wichtig, dass man die Punkte einfährt, dass wir die Ergebnisse erzielen, dass wir an den Dingen arbeiten, die wir besser machen müssen. Dass wir aber trotzdem auch im guten Selbstbewusstsein bleiben, Dinge angehen zu können.

...über die momentane Tabellensituation: Der Erfolg war wichtig und die Punkte sicherlich auch. Dass man das in einer Tabelle sieht, ist schön, ist gut. Das ist im Moment aber nicht so wichtig. Wichtig ist die Leistung auf dem Platz und dass man Erfolgserlebnisse einfährt und die drei Punkte einholt!

Borussia Mönchengladbach - Bayern München

Jürgen Klinsmann (Trainer FC Bayern München): Der Wille war da. Charakterlich und spielerisch war das in Ordnung. Aber das muss man ganz trocken über die Bühne bringen. Das ärgert uns. Jetzt haben wir gegenüber den beiden anderen wieder etwas verloren.

Hans Meyer (Trainer Borussia Mönchengladbach): Der Charakter wird immer an Resultaten aufgehängt. Diese Mannschaft hat insgesamt Charakter.

Marko Marin (Borussia Mönchengladbach): ...über die Aufholjagd: Klar haben wir es uns zugetraut. Wir haben an uns geglaubt. Gegen Bayern nach so einem Rückstand zurückzukommen - das ist schon stark.

Uli Hoeneß (Manager FC Bayern): ...über die Leihangebote eines Schweizer Klubs für die Reservisten Toni Kroos und Jose Ernesto Sosa: Das ist im Moment kein Thema für uns. Wir haben gesagt: Wir spielen die Vorrunde zu Ende und dann setzten wir uns in Ruhe zusammen und diskutieren, wie es weiter geht. Bis dahin wollen wir die ganzen Spekulationen raushalten. Wir sind froh, dass alle Spieler gesund sind. Wir sind von der Bank aus in der Lage, mit Tim Borowski und Toni Kroos und anderen noch einmal wirklich Gas geben zu können, wenn etwas passiert. Die Saison ist noch lang und wir brauchen jeden Spieler, vor allen Dingen, wenn es uns gelingt, in der Champions League weiterzukommen.

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstands-Vorsitzender FC Bayern München): Uns ist nicht die Luft ausgegangen. Vielmehr sind wir mit dem Spiel zu fahrlässig umgegangen. Hier waren locker drei Punkte drin - diesen Vorwurf muss man der Mannschaft machen.

Ich glaube nicht, dass die Mannschaft arrogant war. Aber sie war sich ein Stück zu sicher. Ab der 70. Minute wurde zu wenig getan, um das Spiel nach Hause zu schaukeln. Wenn man auswärts 2:0 führt, muss man einfach so spielen, dass da nichts mehr anbrennen kann. Das ist ein Betriebsunfall.

Wir haben wichtige Punkte liegen lassen. Das sind Spiele, die man ganz einfach gewinnen muss, um am Ende des Tages als Tabellenführer da zu stehen.

1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg

Ralf Rangnick (Trainer 1899 Hoffenheim): Wir haben insgesamt mehr in die Offensive investiert als Wolfsburg. Deshalb haben wir am Ende zwar glücklich, aber verdient gewonnen.

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): Hier wäre mehr drin gewesen. Bezeichnend ist, dass wir immer erst nach einem Rückstand intensiver gespielt haben.

Bayer Leverkusen - Schalke 04

Patrick Helmes (Bayer 04 Leverkusen): ...über die Tabellenführung: Was heißt Momentaufnahme? Wir spielen die ganze Runde schon gut und stehen nicht zu Unrecht ganz oben. Uns gefällt der Platz da oben und den wollen wir so lange wie möglich halten.

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt

Friedhelm Funkel (Trainer Eintracht Frankfurt): ...über die Gründe für die 0:4-Niederlage in Dortmund: Wenn man so emotionslos und widerstandslos in die Zweikämpfe bei Standardsituationen geht, muss man sich nicht wundern, dass man gegen kopfballstarke Spieler von Borussia Dortmund Tore kassiert.

VfB Stuttgart - Arminia Bielefeld

Horst Heldt (Sportdirektor VfB Stuttgart): Ich bin alles andere als zufrieden. Heute hat es an einigen Sachen gefehlt: Laufbereitschaft, Intelligenz. Man braucht eine Strategie und gute Standardsituationen. Wir mussten aufpassen, dass wir nicht noch ein Tor bekommen - sonst sind wir die Volldeppen.

Mario Gomez (VfB Stuttgart): Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, haben es aber zum vierten Mal in Folge wieder nicht geschafft. Dass Bielefeld hier nicht viel von uns will und auf Konter spielt, war klar. Aber wir haben es nicht geschafft, die Abwehr zu knacken. Wenn es in der Mitte eng wird, muss man über die Außen spielen. Das haben wir nicht richtig getan. Wir haben es zwar versucht, aber nicht richtig geschafft. Und wenn, dann war in der Mitte keiner mehr.

Michael Frontzeck (Trainer Arminia Bielefeld): Ich denke, ein Punkt in Stuttgart ist immer gut. Aber hier war heute auch mehr drin. Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet und nur wenig Torchancen zugelassen. Wir hatten ein, zwei hundertprozentige Konterchancen. Aber es sind halt Momente wo uns auch ein Stück weit das Glück fehlt. Ich denke, dass man gegen eine Mannschaft wie den VfB immer hundertprozentig konzentriert sein muss. Es war ein richtig gutes Auswärtsspiel von uns. Mit dem Punkt wäre ich vor dem Spiel zufrieden gewesen. Nach dem Spiel muss ich sagen, da wäre mehr drin gewesen.

Hamburger SV - Hertha BSC Berlin

Lucien Favre (Trainer Hertha BSC): Wir waren in der ersten Halbzeit schlecht und konnten in der zweiten Hälfte nur besser spielen. Davon war der HSV überrascht.

Bastian Reinhardt (Hamburger SV): Wir hätten nicht als Verlierer nach Hause fahren müssen. Wir haben das Spiel innerhalb von fünf Minuten weggeschenkt. Das darf nicht sein.

...über die Reaktion des Linienrichters vor dem Berliner Siegtreffer: Das war ein dankbares Ding vom Schiri. Der Linienrichter hebt die Fahne, dadurch war ich irritiert und gehe nicht mehr richtig hin. Sonst hätte ich den Ball gehabt. Das nächste Mal muss ich weiterspielen, die Jungs über die Bande hauen oder umgrätschen, bis der Schiri endgültig pfeift. Bei anderen Situationen, die ich in dieser Saison erlebt habe, wird nie die Vorteilsregel angewandt, und in so einer Situation wird es gemacht. Da stehst du da und bist der Depp.

Energie Cottbus - Karlsruher SC

Bojan Prasnikar (Trainer Energie Cottbus): Dieses Spiel war unglaublich schwer. Nach einigen Niederlagen zuhause ist der erste Sieg für uns sehr wichtig, weil wir jetzt hoffentlich eine neue Richtung einschlagen. Ich gratuliere unseren Spielern für ihre guten Nerven und den starken Kampfgeist. Ich hoffe, dass wir so weiter machen. Wir haben jetzt eine ganz andere Situation als vor dem Spiel. Für unser Selbstvertrauen ist das sehr wichtig

...über das Jelic-Tor: Jelic ist sicher ein starker Strafraumspieler und das hat er auch heute gezeigt. Aber zuerst muss man vors Tor kommen und das haben wir heute durch großen Kampf geschafft.

Christian Eichner (Karlsruher SC): Uns fehlt die letzte Geilheit und Entschlossenheit. Wir legen in entscheidenden Situationen nicht die Geilheit an den Tag, um die Tore zu machen und hinten konsequent zu Null zu spielen.

Hannover 96 - VfL Bochum

Dieter Hecking (Trainer Hannover 96): Wir haben kein gutes Spiel gemacht und in der ersten Halbzeit viel zu passiv gespielt. In der zweiten Hälfte waren wir dann etwas besser und gehen, nachdem wir zwei klare Chancen vergeben, in Führung. Über das Gegentor brauchen wir nicht zu reden. Es passt in unsere momentane Situation und ist sehr ärgerlich.

...zur aktuellen Personalsituation bei Hannover: Wir müssen uns jetzt erst einmal in die Winterpause hineinretten, um dann mal mit allen Mann die Vorbereitung aufzunehmen. Allerdings haben wir noch vier Spiele und es sind noch zwölf Punkte zu vergeben. Wir müssen also sehen, dass wir jetzt punkten und nicht erst in der Rückrunde.

Florian Fromlowitz (Hannover 96): Das Tor geht auf meine Kappe. Ich muss den Ball über das Tor bringen, bin aber irgendwie ins Straucheln geraten und habe dann nicht mehr die nötige Kraft gehabt den Ball über das Tor zu lenken.

Danach habe ich versucht, die Mannschaft im Spiel zu halten und habe aus der beschissenen Situation für mich noch das Beste gemacht.

Marcel Koller (VfL Bochum): Wir haben ein hervorragendes Spiel gezeigt und nur nicht gewonnen, weil wir die Tore nicht gemacht haben. Wir hatten auswärts so viele Tormöglichkeiten wie noch nie in dieser Saison und haben es einfach nicht hinbekommen, ein Tor mehr als Hannover zu erzielen.

...zu seiner Verbannung auf die Tribüne: In der einen Situation zwischen Krebs und Freier habe ich kein Foul gesehen und mich dann darüber aufgeregt, dass der Schiedsrichter Foul gepfiffen hat.

Alle Daten und Fakten zum 13. Spieltag

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