Kovac: "Der macht sich ins Hemd"

Von SPOX
Samstag, 08.11.2008 | 21:21 Uhr
Dortmunds Robert Kovac machte sich nach dem Spiel beim Hamburger SV Luft am Premiere-Mikrofon
© premiere
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Robert Kovac war mit seiner Roten Karte überhaupt nicht einverstanden. Klaus Allofs, der Manager von Werder Bremen, dementierte Gerüchte über einen Wechsel von Diego zu Juventus Turin und Hans Meyer sieht Marko Marin auf dem Weg zu einer großen Karriere. Die Premiere-Stimmen zu den Spielen.

Premiere Studiogast Mirko Slomka über das 3:3 von Bayer Leverkusen nach einer 3:0-Führung: "Nach einer 3:0-Führung, auch wenn es auswärts war, darf man eine Mannschaft wie den KSC nicht mehr zurückkommen lassen, wenn man um den Titel spielen möchte. Zwei Punkte auf diese Weise zu verlieren, tut richtig weh. Ich spreche aus Erfahrung. Zumal man jetzt noch ein bisschen an Souveränität verliert. Aber für den KSC ist es ein gefühlter Sieg! Insofern macht es auch die Bundesliga spannend. Hoffenheim aber auch die Bayern werden sich sicher über dieses Ergebnis freuen!"

...über die torlosen Bremer: "So kennt man sie gar nicht. Sie sind ja eigentlich die Tormaschine der Bundesliga. Das wird Thomas Schaaf und Klaus Allofs auch nicht gefallen. Das bringt Bremen auch in der Tabelle nicht nach vorne und ist unbefriedigend für die Ambitionen von Werder Bremen."

Hamburger SV - Borussia Dortmund

Mladen Petric (Hamburger SV): "Ich habe mir vorgenommen, nicht zu jubeln. Für mich ist es eine Sache des Respekts den Fans gegenüber. Ich hatte ein super Jahr in Dortmund, die Fans haben mich da super unterstützt. Nur als ich dann den ersten Ballkontakt hatte, habe ich die Pfiffe gehört und dann war für mich klar: Da hast du nichts mehr verloren."

Robert Kovac (Borussia Dortmund): "Ich war ein bisschen erregt, aber ich denke, dass es nicht beleidigend war. Ich habe dem Schiri nur gesagt, dass er sich ins Hemd macht, weil er sich nicht traut, gegen die Heimmannschaft zu entscheiden. Ich weiß nicht, was er verstanden hat. Dann hat er mir Rot gegeben. Mit der Aktion habe ich der Mannschaft und mir persönlich geschadet. Ich hätte ruhiger reagieren müssen, aber ich war noch im Spiel drin, die Emotionen waren noch da - es tut mir leid im Nachhinein!"

Karlsruher SC - Bayer Leverkusen

Bruno Labbadia (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Man muss dem  KSC ein Kompliment machen: Sie haben selbst beim 3:0 überhaupt nicht nachgelassen, haben gefightet und uns das Leben schwer gemacht. Wir haben einfach einen Schritt weniger gemacht. Es reicht dann nicht gegen eine Mannschaft, die so eine Moral beweist."

Edmund Becker (Trainer Karlsruher SC): "Nach dem Spielverlauf ist das für uns ein moralischer Sieg. Die Mannschaft hat nach dem schnellen Rückstand alles versucht, um wieder ins Spiel zu kommen und etwas Zählbares mitzunehmen.

Michal Kadlec (Bayer 04 Leverkusen): "Das Spiel hat mich an die Zeit erinnert, als mein Vater in Kaiserslautern gespielt hat. Die haben damals hier auch 3:0 geführt und am Ende 3:3 gespielt. Wir haben vor dem Spiel telefoniert und darüber gesprochen. Und jetzt ist es uns auch passiert. Wir haben hier zwei Punkte verloren."

VfL Bochum - Werder Bremen

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen) über die Rote Karte von Mesut Özil: "Wer ihn kennt, weiß, dass er ein sehr zurückhaltender Mensch ist, der eigentlich nicht so leicht zu provozieren ist und sein Ding sehr zielstrebig durchzieht. Er ist ein Typ, der mit seinem Herz Fußball spielen möchte, das auch hervorragend getan hat heute. Er muss lernen, mit diesen Dingen umzugehen."

Claudio Pizarro (SV Werder Bremen): "Wir haben alles versucht, aber leider haben wir gegen zwölf Mann gespielt. Der Schiedsrichter war eine Katastrophe. So etwas habe ich noch nie erlebt."

Klaus Allofs (Manager SV Werder Bremen) über...

... Werder-Trainer Thomas Schaaf: "Ich bin absolut von dem überzeugt, was Thomas Schaaf mit der Mannschaft bewirkt. Aber es ist so, dass wir in ein Fahrwasser gekommen sind, wo wir nicht so konzentriert gearbeitet haben, wie noch in der Vergangenheit. Auch wenn man fünf Mal hintereinander für die Champions League qualifiziert war, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass es immer so weitergeht. Das war vielleicht in den Köpfen der Spieler zu sehr drin, dass man gedacht hat: Ja, das geht von alleine. Das ist jetzt die Aufgabe, dies aus den Köpfen herauszukitzeln, dass sie als Mannschaft auftreten. Ich sage es noch einmal: Was die Qualitäten der einzelnen Spieler angeht, da habe ich keine Angst."

... die aktuelle Situation bei Werder Bremen:  "Wir sitzen alle in einem Boot. So, wie die Spieler beteiligt sind, hat der Trainer, haben die Verantwortlichen Anteil am Erfolg, wenn er da ist, und natürlich auch in Phasen, wo es nicht so gut läuft."

... die Wechselgerüchte von Diego zu Juventus Turin: "Juventus wirbt nicht um ihn. Ich habe mit den Verantwortlichen von Juventus gesprochen, sie sind auf uns zugekommen: Es gibt kein Interesse an Juventus Turin! Das sind alte Geschichten, die immer wieder aufgewärmt werden, die natürlich in einer nicht so erfolgreichen Phase auch wunderbar hinein passen. Diego ist bis 2011 unter Vertrag und es gibt keine Ideen bei Werder Bremen, ihn vorzeitig abzugeben!"

VfL Wolfsburg - Energie Cottbus

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): "Ich bin vor allem mit dem Ergebnis zufrieden, aber auch mit dem Spiel in der zweiten Halbzeit. Dafür, dass wir am Donnerstag noch im Europapokal gespielt haben, haben wir auch eine gutes Spiel gebracht und aufgrund der Leistung in der zweiten Hälfte den Sieg auch verdient"

über Edin Dzeko: "Es ist komisch, dass er immer so kritisch gesehen wird weil er ein unglaublicher Sturmtank ist und für unser Spiel besonders wichtig ist, weil er für andere Spieler Löcher reißt."

Timo Rost (Energie Cottbus): "Wer die erste Halbzeit gesehen hat, der hat gemerkt, dass die Mannschaft intakt ist. Aber wenn man keinen Erfolg hat, kommen immer wieder Streitpunkte auf. Deshalb brauchen wir dringend ein Erfolgserlebnis."

...über den nächsten Gegner, Karlsruher SC: "Karlsruhe spielt wie wir um den Klassenerhalt. Auch wenn es noch eine lange Saison ist, das ist ein echtes Endspiel!"

Armina Bielefeld - Borussia Mönchengladbach

Marko Marin (Borussia Mönchengladbach) über seinen Spurt nach dem ersten Tor zur Eckfahne: "Das erste Bundesliga-Tor wollte ich mit meinen Eltern feiern, die saßen dort. Und da musste mal ein Sprint hingelegt werden."

Hans Meyer (Trainer Borussia Mönchengladbach) über Marko Marin: Man braucht einen Jungen, der so gerne Fußball spielt, nicht extra kitzeln. Aber es muss doch gestattet sein, ihm klarzumachen, dass er jeden Tag ganz hart an sich arbeiten muss, um ein Großer zu werden. Wenn er die Ratschläge so aufnimmt, braucht man sich um seine Karriere keine Sorgen zu machen.

Michael Frontzeck (Trainer Arminia Bielefeld) über die Pfiffe im Stadion: "Das sind die Spiele, die du eigentlich gewinnen musst. Dementsprechend ist die Stimmung hier im Stadion!"

1. FC Köln - Hannover 96

Robert Enke (verletzter Stammtorhüter von Hannover 96)...

...über seine Verletzung: "Es geht mir so gut, wie es eben nach solch einer Verletzung der Fall sein kann. Ich bin fleißig am trainieren, vor allem im läuferischen Bereich. Wenn ich wieder zurück im Tor bin, werde ich nicht nur der fitteste Torhüter sondern einer der fittesten Spieler überhaupt sein. Am Ball mache ich mit den Händen noch gar nichts. Das ist zu gefährlich. Ich muss ein bisschen Geduld haben, hoffe aber, dass ich im Januar wieder Bälle fangen und in der Rückrunde dabei sein kann."

...über seinen Vertreter Florian Fromlowitz: "Auch ich habe in jedem Klub Konkurrenz, das ist bei Hannover 96 nicht anders. Nach dem ersten Spiel, das für ihn undankbar war, hat er zu seiner Form gefunden und seine Sache in den folgenden Partien sehr ordentlich gemacht. Er weiß, was er zu tun hat, schließlich ist er ja auch kein ganz junger Torhüter mehr.

Hanno Balitsch (Hannover 96): Aus dem Spiel heraus ist den Kölnern relativ wenig eingefallen. Sie waren vor allem durch Standardsituationen gefährlich."

...über die mögliche Benachteiligung durch den Schiedsrichter: "Ich kann nicht sagen, ob der Ball zum 1:1 drin war oder nicht, das war eine Millimeter-Entscheidung. Aber Fakt ist, dass Herr Sippel das Spiel heute zu keinem Zeitpunkt im Griff hatte. Er hat es nicht geschafft, durch seine Entscheidungen bei Zweikämpfen und Gelben Karten vor so einer Kulisse Ruhe ins Spiel zu bringen. Er hat mit seiner Art, das Spiel zu leiten, sogar eher zur Hektik beigetragen. Wir haben leider den Fehler gemacht, uns davon anstecken zu lassen. Von daher haben wir nicht unverdient verloren."

Dieter Hecking (Trainer Hannover 96): "Wir hätten hier etwas mitnehmen können, das war auf jeden Fall möglich."

...über die Schiedsrichterleistung: "Der Schiedsrichter hat einige Entscheidungen gegen uns getroffen, aber ich habe von der Seitenlinie aus nicht sehen können, ob er richtig lag oder nicht. Wenn ja, dann war es in Ordnung, aber ich würde ein paar Szenen gerne noch einmal sehen."

...über das umstrittene 1:1 der Kölner: "Ich denke, dass der Ball hinter der Linie war. Damit ist der Treffer korrekt."

Christoph Daum (Trainer 1. FC Köln): ""Hannover ist weitaus besser, als es die Tabelle aussagt. Wir haben heute in einigen Situationen wirklich Glück gehabt, das muss man ganz deutlich sagen. Hannover hat ruhiger und sicherer gespielt. Wir sind über eine Standardsituation zurückgekommen. Aus dem Spiel heraus war es extrem schwierig, weil Hannover defensiv sehr gut gestanden hat. Mit dem 1:1 kam bei uns dann das Selbstvertrauen zurück. Wir haben mit Herz und Leidenschaft diesen Sieg erzwungen."

Köln im UEFA-Cup? Prüfen Sie es im Tabellenrechner nach!

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