Hertha - Hoffenheim 1:0

Rangnick: "Das sind keine Maschinen"

SID
Montag, 10.11.2008 | 14:11 Uhr
Drei Punkte gab es beim Spiel der Hoffenheimer in Berlin nicht für Trainer Ralf Rangnick
© Getty
Advertisement
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal

Die Überflieger von 1899 Hoffenheim haben wieder Bodenhaftung: "Wir haben diesmal nicht konsequent und präzise genug gespielt. Das muss man den Jungs auch zugestehen. Das sind keine Maschinen", sagte Trainer Ralf Rangnick nach der 0:1 (0: 0)-Niederlage bei Hertha BSC Berlin verständnisvoll, nachdem der Siegeszug des Überraschungs-Neulings aus der 3300-Seelen-Gemeinde im Olympiastadion beendet wurde.

Nach zuvor fünf Dreiern in Serie wollte Rangnick seinen Spielern aber keine Vorwürfe machen: "Das waren vielleicht 70 Prozent unseres Leistungsvermögens. Man kann auch nicht erwarten, dass die Spieler Woche für Woche 100 Prozent abrufen", erklärte der 50 Jahre alte Coach, dem der Verlust der Tabellenführung an Bayer Leverkusen "völlig wurscht" war: "Ich ärgere mich nur, dass die drei Punkte futsch sind."

Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser wirkte nach dem Höhenflug der letzten Wochen und dem Sturz von der Spitze auf Platz zwei dagegen fast schon erleichtert - auch wenn er zuvor keinen "Medienhype in Hoffenheim" ausgemacht haben wollte.

Schindelmeiser: "Das bringt uns nicht aus der Ruhe"

Stattdessen zeigte auch Schindelmeiser für Schwächephasen der Mannschaft Verständnis: "Sie werden immer mal ein Spiel haben, bei dem sie bei 50 Prozent bleiben. Diesmal konnten wir nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Das bringt uns aber nicht aus der Ruhe."

Nachdem die Kraichgauer die dritte Saisonniederlage offensichtlich schnell abgehakt hatten, konnten die Klub-Verantwortlichen sogar weitere Verbalscharmützel mit Bayern München austragen. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hatte bei der Jahreshauptversammlung des Rekordmeisters den Aufsteiger ("Wo haben die sich eigentlich die letzten 100 Jahre versteckt?") verhöhnt.

Rummenigges Äußerungen haben amüsiert

"Wenn wir jetzt schon so wichtig sind, dass wir bei Jahreshauptversammlungen der Bayern ein Thema sind, ist das ein gutes Zeichen", meinte Rangnick und machte seinen Standpunkt deutlich: "Es ist nicht wichtig, wo wir vor 100 Jahren waren, sondern wo wir jetzt sind."

Auch Schindelmeiser war "amüsiert" und freute sich, dass der "große FC Bayern noch einmal unsere Tradition betont".

Ist Hoffenheims Höhenflug beendet? Jetzt auch unterwegs top-informiert sein!

Während sich die Hoffenheimer trotz ihres beendeten Höhenflugs angriffslustig gaben, warnte Herthas Kapitän Arne Friedrich nach dem dritten Heimsieg in Folge vor zu großer Euphorie in der Hauptstadt: "Wir dürfen jetzt nicht abheben. Aber wenn wir so weiterspielen, haben wir gute Möglichkeiten am Ende ganz oben mitzuspielen", erklärte der Nationalspieler, der zusammen mit Abwehrkollege Josip Simunic von Manager Dieter Hoeneß ein Sonderlob erhielt.

Hoeneß: "Innenverteidigung war weltklasse"

"Das war fantastisch. Die Innenverteidigung war Weltklasse - besser geht es kaum", sagte der sichtlich erfreute Hoeneß, dessen Team dank des dritten Saisontreffers von Andrej Woronin (70.) mit nun 21 Punkten den Anspruch auf einen UEFA-Cup-Platz untermauerte.

Besonders die Laufbereitschaft und der Siegeswillen der Herthaner, bei denen der starke Pal Dardai ein 250. Bundesliga-Spiel bestritt, drei Tage nach dem 0:0 im UEFA-Cup bei Metalist Charkow imponierten Hoeneß. "Das war eine ungeheure Energieleistung, die aber auch notwendig war.

Hoffenheim war selbstbewusst, aber sie haben heute ihren Meister gefunden", meinte der Manager nach dem Erfolg vor der Berliner Saisonrekordkulisse von 58.862 Zuschauern. Auch Hertha-Coach Lucien Favre war von der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft angetan: "In der Halbzeit habe ich gespürt, dass die Spieler den Sieg erreichen wollten. Dafür mussten wir am Limit spielen."

Hertha - Hoffenheim: Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung