Bundesliga - 13. Spieltag

HSV bleibt auch im elften Jahr in Berlin sieglos

SID
Samstag, 15.11.2008 | 22:44 Uhr
Die Kroaten im Duell. Josip Simunic schaut Petric beim Fliegen zu
© Getty
Advertisement
Primera Division
Sa20:45
Atletico - Real: Wer siegt im Derbi madrileño?
Primera División
Live
Getafe -
Alaves
Premier League
Live
Arsenal -
Tottenham
Premiership
Live
Ross County -
Celtic
Premier League
Liverpool -
Southampton
Championship
Reading -
Wolverhampton
Primera División
Leganes -
Barcelona
Ligue 1
PSG -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Lazio
Premier League
Man United -
Newcastle
Primera División
Sevilla -
Celta Vigo
Championship
Fulham -
Derby County
Ligue 1
Dijon -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Rennes
Ligue 1
Toulouse -
Metz
Premier League
Leicester -
Man City (DELAYED)
Eredivisie
Breda -
Ajax
Primera División
Atletico Madrid -
Real Madrid
Serie A
Neapel -
AC Mailand
Premier League
West Bromwich -
Chelsea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Everton (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Malaga -
La Coruna
Serie A
Crotone -
Genua
Super Liga
Ivanjica -
Partizan
Championship
Leeds -
Middlesbrough
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Lokomotiva Zagreb
Ligue 1
Caen -
Nizza
Serie A
Benevento -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Juventus
Serie A
SPAL -
Florenz
Serie A
FC Turin -
Chievo Verona
Serie A
Udinese -
Cagliari
Primera División
Espanyol -
Valencia
Premier League
Zenit -
Tosno
Ligue 1
Lyon -
Montpellier
Premier League
Watford -
West Ham
First Division A
Brügge -
Waasland-Beveren
Superliga
Bröndby -
Nordsjaelland
Primera División
Las Palmas -
Levante
Serie A
Flamengo -
Corinthians
Primera División
Bilbao -
Villarreal
Serie A
Inter Mailand -
Atalanta
Ligue 1
Bordeaux -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Racing
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica

Hertha BSC Berlin dreht nach der Halbzeitpause auf und gewinnt das Spiel gegen den Hamburger SV mit 2:1. Damit hält der Hauptstadtfluch für den HSV an.

Innerhalb von nur drei Minuten und elf Sekunden war die Hoffnung auf das Ende der schwarzen Serie geplatzt. Ein Doppelschlag von Hertha BSC Berlin unmittelbar nach der Pause kostete den Hamburger SV nach einer glanzvollen ersten Halbzeit im Verfolgerduell den Sieg und rief altbekannte Gefühle hervor.

Petric: Erst Traumtor, dann Frust

Nach dem 1:2 (1:0) warten die Hanseaten mittlerweile seit elf Spielen auf einen Sieg in der Hauptstadt. "Diese Niederlage ist bitter. Wir haben in der ersten Halbzeit unser bestes Auswärtsspiel der Saison gezeigt, und dann verlieren wir", meinte Mladen Petric, der mit einem Traumtor in der zwölften Minute die Führung erzielt hatte.

Der Angreifer hatte sich den Ball selbst aufgelegt und Herthas Keeper Jaroslav Drobny mit einem Fallrückzieher zum 1:0 überrascht.

Linienrichter als Ärgerniss

HSV-Trainer Martin Jol ärgerte sich noch eine Stunde nach dem Abpfiff über die Gegentore durch Cicero (46.) und Waleri Domowtschiski (49.). "Beim ersten Gegentreffer waren wir unkonzentriert", sagte der Niederländer. Das zweite Tor kreidete er dem Assistenten des Schiedsrichters an, der für einen kurzen Moment nach einem Zweikampf die Fahne gehoben hatte: "Ich habe auch 17, 18 Jahre Fußball gespielt. Wenn die Fahne oben war, wurde das Spiel unterbrochen."

Innenverteidiger Bastian Reinhardt fühlte sich durch den Schiedsrichter-Assistenten ebenfalls irritiert. "Das 1:2 war ein Fall für den Pfiff des Tages. Die Fahne war oben, und ich gehe nicht mehr hin. Sonst hätte ich den Ball in die Bande geprügelt", ärgerte sich Reinhardt. Herthas Maximilan Nicu nutzte die Situation, eilte auf und davon und bediente den Bulgaren Domowtschiski zum 2:1.

Seit 1997 sieglos in Berlin

Am Ende hielt wieder einmal der Berlin-Fluch für den HSV, der seit 1997 nun elfmal nacheinander nicht gewonnen hat und dabei mehrmals spektakulär hoch wie mit 0:6 oder 1:6 verlor. "Logisch, dass wir heute die Serie beenden wollten", sagte Petric. Ein Lattentreffer von Jonathan Pitroipa in der Nachspielzeit machte das Dilemma komplett. Im Derby am kommenden Sonntag gegen Werder Bremen fehlt zudem David Jarolim wegen der fünften Gelben Karte.

Bei Hertha war man selbst etwas überrascht über den Ausgang der Partie. "Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf dem Platz", sagte Trainer Lucien Favre.

Erst eine kollektive Ansprache in der Kabine zur Halbzeit brachte die Wende. "Wir haben uns gegenseitig in den Arsch getreten", verriet Kapitän Arne Friedrich, dem vor dem 0:1 ein Stellungsfehler unterlaufen war.

Wende nach der Halbzeit

In Abwesenheit von Manager Dieter Hoeneß, der wegen starker Zahnschmerzen fehlte, drehten die Berliner nach der Pause mächtig auf und gewannen ein Spiel, das sie nie hätten gewinnen dürfen. "Wir haben einen Reifeprozess durchgemacht und besitzen mittlerweile den Instinkt, dass wir solche Spiele noch drehen können", sagte Friedrich.

Nach vier Heimsiegen in Folge kletterten die Berliner auf den vierten Platz und dürfen weiter vom internationalen Geschäft träumen. "Die Mannschaft hat sich ins Spiel zurückgefressen", meinte Michael Preetz.

Der Leiter der Lizenzspieler-Abteilung stellte voller Stolz fest: "Wir haben nach dem Spiel gegen Hoffenheim zum zweiten Mal in Folge ein Spitzenteam besiegt. Das zeigt, dass wir mit unseren Ansprüchen, ins internationale Geschäft zu kommen, nicht falsch liegen."

Hertha - Hamburg: Alle Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung