Hannover tief in der Krise

Von Philipp Dornhegge
Dienstag, 25.11.2008 | 18:11 Uhr
Finstere Miene bei Dieter Hecking und Christian Hochstätter(r.): Hannover steckt in einer tiefen Krise.
© Getty
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Hannover 96 will in den internationalen Fußball, davon sind die Niedersachsen mit 13 Punkten nach 14 Bundesliga-Spieltagen aber meilenweit entfernt. Die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist enorm. Die hohen Ansprüche, die der Verein an sich selbst vor der Saison stellte, blieben bisher vollkommen unerfüllt. SPOX erkundigte sich bei 96-Sportdirektor Christian Hochstätter nach den Gründen für die Talfahrt.

Der letzte Nackenschlag ist gerade mal ein paar Tage her. 0:4 ging Hannover am letzten Samstag bei Eintracht Frankfurt unter (zum Spielbericht). 96 fehlte eine Handvoll Stammspieler, als Ausrede darf das nicht gelten. Frankfurt geht ebenfalls seit Wochen personell am Stock, fährt aber regelmäßig Punkte ein.

96-Trainer Dieter Hecking bemühte dennoch nicht zum ersten Mal die Personalsituation als Erklärung: "Es ist ja nicht so, dass wir einfach fünf Spieler austauschen könnten. Wir haben die Alternativen nicht."

Hochstätter: "Nie in einen Rhythmus gekommen"

Christian Hochstätter schlägt im Gespräch mit SPOX in die gleiche Kerbe. "Wenn wichtige Spieler wie Robert Enke oder Valerien Ismael ausfallen, Spieler, die einer Mannschaft ein Gesicht geben, dann wird es natürlich schwer. Von Beginn der Saison konnten wir nie so spielen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir sind nie in einen Rhythmus gekommen", sagte der Sportdirektor.

Dennoch gibt Hochstätter zu bedenken, dass "einige Niederlagen so nicht zu erklären sind". Die Mannschaften, denen man auf Augenhöhe begegnen wollte, seien Hannover momentan einen Schritt voraus. "Es scheint so zu sein, dass die Mechanismen bei den Vereinen, die oben stehen, besser greifen als bei uns", so Hochstätter.

Immherin haben die Entscheidungsträger und die Spieler von 96 die Zeichen der Zeit erkannt uns sich in einer dreistündigen Aussprache (allerdings ohne Hochstätter) ordentlich die Meinung gegeigt. Hecking gab hinterher zu, sich einige der Argumente zu Herzen nehmen zu wollen: "Da waren ein paar Sachen dabei, wo ich sage: okay..."

Hecking steht nicht zur Diskussion

Ein Zeichen der Schwäche oder der Stärke? Für Hochstätter und Präsident Martin Kind steht der Trainer jedenfalls nicht zur Diskussion: "Es gibt klare Aussagen, die Martin Kind und ich gemacht haben, und dabei bleibt es", so Hochstätter zu SPOX.

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Der Vorstand hatte dem Trainer unlängst das volle Vertrauen ausgesprochen. Hecking selbst sieht das Gespräch sehr positiv, wie er im "DSF" mitteilte: "Diesen Rundumschlag wollen wir nutzen und gestärkt aus der Krise hervorgehen."

Die Mechanismen im Fußball werden aber auch bei Hecking wohl nicht außer Kraft gesetzt. Der Trainer benötigt dringend positive Ergebnisse. Neun Punkte sind bis zur Winterpause noch zu holen, die ersten drei am kommenden Samstag im Keller-Duell gegen den Karlsruher SC (15.15 Uhr im LIVE-TICKER und bei Premiere).

Huszti will weg

Unabhängig von der Ausbeute dürfe Hannover in der Winterpause noch einmal personell nachlegen, auch weil die ersten Spieler das sinkende Schiff bereits verlassen wollen.

Gegenüber der ungarischen Zeitung "Nemzeti Sport" sagte Mittelfeldmann Szabolcs Huszti, dessen Vertrag im Sommer 2009 ausläuft: "Ich glaube kaum, dass ich bleiben werde. Mit 25 Jahren ist die Zeit gekommen zu wechseln."

Hannover 96: Daten und Fakten

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