Bundesliga - 13. Spieltag

Dohmen: Jobgarantie für Ede Becker

SID
Samstag, 15.11.2008 | 22:11 Uhr
Christian Eichner kommt gegen Emil Jula einen Schritt zu spät
© Getty
Advertisement
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit BVB-BMG, S04 & SVW
Serie A
Live
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Energie Cottbus besiegt den Karlsruher SC dank eines Traumtores von Joker Branko Jelic. Der KSC hingegen rutscht immer tiefer in die Abstiegszone.

Eine große Portion Aberglauben, ein spektakulärer Fallrückzieher und jede Menge Herzblut haben Energie Cottbus im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga wieder Hoffnung gegeben.

Dohmen: Jobgarantie für Ede Becker

Bei den Lausitzern löste der 1:0 (0:0)-Erfolg im Kellerduell gegen den Karlsruher SC Jubelstürme und große Erleichterung aus.

Dagegen gab KSC-Sportdirektor Rolf Dohmen seinem Trainer Edmund Becker nach der sechsten Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen schon mal sicherheitshalber eine Jobgarantie: "Er ist unantastbar. Wir gehen mit Herrn Becker auch in die Zweite Liga."

Derweil sah Tabellenschlusslicht Cottbus nach dem ersten Saison-Heimsieg am 13. Spieltag wieder Licht am Ende des Tunnels und blickte positiv in die Zukunft. "Jetzt haben wir die Kurve gekriegt und haben eine ganz andere Situation. Der Sieg war sehr gut für unser Selbstvertrauen", sagte der erleichterte Energie-Trainer Bojan Prasnikar.

Gleichzeitig freute sich der Slowene besonders über den Einsatzwillen seiner Mannschaft: "Das Team hat ein großes Herz gezeigt. Jetzt werden wir versuchen, auch noch besser zu spielen und weiter zu punkten."

Zweites Jokertor für Jelic

Ein Sonderlob kassierte Joker Branko Jelic. Der 31-jährige Serbe hatte vor 12.527 Zuschauern mit seinem Fallrückzieher-Tor (80.) vier Minuten nach seiner Einwechslung die Negativserie der Cottbuser von sechs Spielen ohne Sieg gestoppt.

Das Energie-Punktekonto ist dadurch mittlerweile auf neun Zähler angewachsen. "Er hat wieder einmal bewiesen, dass er ein richtiger Torjäger und Strafraumstürmer ist", meinte Prasnikar.

Aberglaube hilft Energie

Manager Steffen Heidrich sah neben dem Torriecher von Jelic aber noch andere Gründe für den zweiten Saison-Dreier: "Wir haben auch wegen des Aberglaubens im Umfeld in der Woche zuvor viel getan."

"Wir waren gemeinsam beim Wellness und haben das Freitags-Hotel sowie die Ersatzbank gewechselt", sagte Heidrich, dem "ein Stein vom Herzen gefallen ist", nachdem die "Pflichtaufgabe erfüllt" war.

KSC nur zwei Punkte vor Cottbus

Die Badener, die von acht Pflichtspielen in Cottbus noch keines gewinnen konnten, rutschten aufgrund der neunten Saisonniederlage (negativer Bundesliga-Spitzenwert) tiefer in die Krise und haben als Tabellen-16. nur noch einen Zähler Vorsprung vor Energie.

Dohmens Erklärungsversuche klangen fast schon hilflos: "Vielleicht kann die Mannschaft im Moment nicht mehr. Vielleicht liegt es auch an der Qualität", sagte der Manager, der sich aber keine verfehlte Einkaufspolitik vorwerfen lassen wollte.

Schließlich habe er nur zwei neue Profis geholt. "Mit fast derselben Mannschaft sind wir letztes Jahr Elfter geworden", sagte der 56-Jährige.

Karlsruhe schenkt die Punkte her

Es werde schwer, sagte Becker, aus der misslichen Situation herauszukommen, "wenn wir so die Punkte herschenken".

Das tue schon sehr, sehr weh und sei frustrierend, dass man mit leeren Händen nach Hause fahre, erklärte der Trainer, dessen Team in der Lausitz aus 62 Prozent Ballbesitz und einigen Großchancen kein Kapital schlagen konnte.

Für Abwehrspieler Christian Eichner liegt die Lösung auf der Hand: "Wir müssen jetzt wieder auf jedes Trainingstor geil sein. Der Trainer kann den Ball schließlich auch nicht über die Torlinie drücken."

Energie Cottbus - Karlsruher SC: Alle Daten und Fakten zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung