14. Spieltag: 8 Spiele - 8 Geschichten

Zwei Münchner in Wolfsburg

Von Daniel Börlein
Samstag, 22.11.2008 | 22:34 Uhr
Edin Dzeko (r.) und Grafite haben zusammen bereits 16 Saisontreffer
© Getty
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Bayer Leverkusen purzelt von der Spitze, Hoffenheim klettert nach oben, Bayern München bleibt dran und Hertha BSC Berlin liegt auf der Lauer. Viel los in der Bundesliga an diesem 14. Spieltag. SPOX hat die besten Geschichten der acht Partien.

Eine einfache Gleichung um Ibisevic, richtige schlechte Bayer-Jungs, ein Badener Buhmann und zwei Münchner in Wolfsburg. Dies und mehr im Zapping des Spieltags.

VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart 4:1: Konstanz sieht nun wirklich anders aus. Einem Sieg lässt der VfL seit dem 8. Spieltag regelmäßig eine Niederlage folgen. Und deshalb rutschten die Wölfe bislang weder unten rein noch konnten sie oben angreifen. Mittelmaß eben.

Absolute Spitze ist allerdings, was Angreifer Grafite seit Wochen zelebriert. Sechs Treffer erzielte der Brasilianer in den letzten drei Partien, neun in den vergangenen sieben Begegnungen. Und mittlerweile funktioniert das auch mit Sturmpartner Edin Dzeko wunderbar. Der Bosnier läuft, rackert und schafft Räume - ähnlich wie bei Bayern Miroslav Klose. Und Grafite? Der macht eben auf Luca Toni. Nur dass er zurzeit häufiger trifft. Zur Analyse

Arminia Bielefeld - Bayer Leverkusen 2:1: Zwei Spieltage lang grüßte Bayer von der Tabellenspitze. Und zwar völlig zu Recht. Die Labbadia-Elf präsentierte bislang zusammen mit Hoffenheim ohne Zweifel den besten Fußball der Liga. Ohne Ausreißer nach unten. Selbst bei den bisherigen drei Niederlagen zeigte der Werksklub zumindest phasenweise richtig gute Aktionen.

Auf der Alm war Leverkusen nun zum ersten Mal in dieser Saison richtig schlecht. Nach vorne ging erst in den Schlussminuten etwas zusammen. Und hinten patzte Rene Adler. Doch letztlich lief's für Bayer wie zuletzt immer in Bielefeld. Seit neun Jahren hat der Werksklub nicht bei der Arminia gewonnen. Immerhin gab's nun den ersten Treffer seit sechs Jahren. Zur Analyse

1. FC Köln - 1899 Hoffenheim 1:3: Die Gleichung ist einfach: Wenn Vedad Ibisevic für Hoffenheim nicht trifft, dann trifft keiner. Zweimal blieb der Bosnier in dieser Saison ohne Treffer, beide Male erzielten die Kraichgauer kein Tor.

Gegen den FC markierte Ibisevic nun seinen 16. Treffer. Damit hat er alleine schon mehr als alle Spieler des 1. FC Köln zusammen, doppelt so viele wie Energie Cottbus und nur einen weniger als die Herren Klaus Allofs, Roland Wohlfahrt und Fredi Bobic. Die brauchten dafür allerdings 34 Spieltage - waren am Ende aber Torschützenkönig. Zur Analyse

FC Schalke 04 - Borussia Mönchengladbach 3:1: Unter der Woche gab's aus der Vereinsführung erste Kritik an Schalke-Coach Fred Rutten. Und was hilft gegen Kritik am besten? Ein überzeugender Sieg. Der war gegen die Borussia relativ schnell eingetütet. Bereits zur Pause führten die Knappen recht locker mit 3:1.

Dabei tun sich die Königsblauen gegen Abstiegskandidaten für gewöhnlich doch recht schwer. Weil die Klubs aus dem Tabellenkeller in der Arena nämlich partout nicht nach vorne spielen wollen, sondern zusehen, wie spielerisch limitierte Schalker vergeblich anrennen. Die Meyer-Elf wollte allerdings nicht zuschauen, sondern mitspielen - und kassierte so die fünfte Niederlage im siebten Auswärtsspiel. Zum Spielbericht

FC Bayern München - Energie Cottbus 4:1: Seit 1992 wird jedes Bundesligaspiel statistisch bis ins kleinste Detail zerlegt. Eigentore, falsche Einwürfe, unterdurchschnittliche Lauf- und Zweikampfbereitschaft - nichts bleibt den sonnenlichtscheuen Datenfreaks verborgen, alles wird in tage- und nächtelangen Computer-Sitzungen dokumentiert.

Am Samstag um 16.16 Uhr durften die Statistiker der Republik einen neuen Rekordwert eintragen. 22 Mal nahm der FC Bayern in der ersten Halbzeit gegen Energie Cottbus das Tor der Gäste ins Visier, ein bis dato unerreichter Wert.

Insgesamt gaben die Münchner 33 Torschüsse ab, ein handfester Hinweis auf die hoffnungslose Unterlegenheit der Lausitzer. "Das war ein Klassenunterschied", gaben Torhüter Gerhard Tremmel, Kapitän Timo Rost und Manager Steffen Heidrich unisono zu. Dabei fielen drei der vier Bayern-Tore nach Standardsituationen und der erste Freistoß-Treffer seit Januar 2006 (damals Michael Ballack). Wieder was für die Statistiker. Zur Analyse  

Eintracht Frankfurt - Hannover 96 4:0: Bei der Eintracht durften gegen Hannover die ran, die zuletzt nie oder nur selten zum Zug kamen. So stand Caio zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf. Sein Saisondebüt feierte Markus Pröll, der nach der Pause für den verletzten Oka Nikolov das Tor hütete.

Dass beide hinterher jubeln durften, lag an einmal mehr schwachen Hannoveranern. Vor der Saison noch als UEFA-Cup-Kandidat gehandelt, hängen die 96er nun mittlerweile im Tabellenkeller fest. "Wir haben einen Tiefpunkt erreicht", sagte Coach Dieter Hecking. Bei nur fünf Punkten aus den letzten sieben Spielen wird sich allerdings wohl vor allem der Trainer fragen lassen müssen, wie es soweit kommen konnte. Zum Spielbericht

VfL Bochum - Hertha BSC Berlin 2:3: Die Hertha hat nur eines der letzten acht Spiele verloren, die Hertha hat die vergangenen drei Partien allesamt gewonnen, die Hertha liegt nur einen Punkt hinter Bayern - die Hertha ist mittendrin im Kampf um die Spitze.

Und das ohne Torjäger Marko Pantelic. In der letzten Woche musste der Serbe verletzungsbedingt zusehen. Iin Bochum nun ließ ihn Trainer Lucien Favre 80 Minuten auf der Bank schmoren. In Berlin, so scheint es, testet man schon jetzt die Zeit nach Pantelic - und merkt, dass es auch ohne den 30-Jährigen ganz ordentlich geht. Zum Spielbericht

Karlsruher SC - Borussia Dortmund 0:1: Der KSC hatte Giovanni Federico - und stieg souverän auf. Der KSC hatte Tamas Hajnal - und hielt souverän die Klasse. Nun haben die Badener im offensiven Mittelfeld Antonio da Silva - und jede Menge Probleme.

Dass der KSC nur einen Punkt aus den letzten acht Partien geholt hat, ist freilich nicht nur die Schuld des Brasilianers. Karlsruhes Fans allerdings haben in da Silva den Sündenbock ausgemacht.

Gegen den BVB musste sich der Ex-Stuttgarter "da-Silva-raus"-Rufe anhören und erntete bei seiner Auswechslung höhnischen Beifall. Dass es auch ohne ihn nicht besser lief, zeigt aber auch, dass die Probleme beim KSC tiefer liegen. Zur Analyse

Ibisevic ganz vorne - Die Torjägerliste

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