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SID
Sonntag, 21.09.2008 | 09:49 Uhr
Fußball, Bundesliga, Bielefeld, Köln, Kamper
© dpa
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In den vergangenen Heimspielen gab es nur Applaus, doch diesmal den verdienten Lohn. Dank der Schussgewalt von Edeljoker Jonas Kamper und der Treffsicherheit von "König" Artur Wichniarek musste Arminia Bielefeld nicht länger auf den ersten Bundesligasieg warten.

Der späte dänisch-polnische Doppelschlag binnen drei Minuten (74./77.) sorgte für das vielumjubelte 2:0 (0:0) über den 1. FC Köln und nahm allen Beteiligten vorerst die Angst vor einem Daueraufenthalt im dunklen Tabellenkeller.

Kamper und seine Waffe

Der Sprung ins Mittelfeld tröstete Trainer Michael Frontzeck locker über die unansehnliche Vorstellung hinweg: "Ich bin überglücklich, dass wir zum Erfolgssystem zurückgefunden haben - auch wenn das Spiel nicht so berauschend wie die Auftritte gegen Bremen und den HSV war."

Wie so oft in der Vergangenheit erwies sich die Einwechslung von Kamper als kluger Schachzug. Als sich der Kölner Abwehrspieler Pierre Wome ein überflüssiges Foul an Oliver Kirch in Strafraumnähe leistete, schlug die Stunde des Jokers.

In unnachahmlicher Manier drosch der Däne den abgefälschten Ball in die Maschen. Zur Freude von Arminia-Geschäftsführer Roland Kentsch: "Dafür haben wir ihn. Dass er ins Spiel kommt und mit seinem Hammer ein Tor macht. Das ist seine Waffe."

Wichniarek zeigt es Beenhakker

Die Rolle des Hauptdarstellers musste sich Kamper an diesem Nachmittag jedoch mit Wichniarek teilen. Der in den vergangenen Jahren oft verunsicherte Torjäger strotzt derzeit vor Selbstvertrauen.

Daran konnte auch die Entscheidung des polnischen Nationaltrainers Leo Beenhakker nichts ändern, ihn aus dem Nationalkader zu streichen.

Wichniareks gefühlvoller Heber zum 2:0 über den herauseilenden Keeper Faryd Mondragon nahm seinen Mitstreitern endgültig die Angst, am Ende wieder leer auszugehen.

"Nicht in Form meines Lebens"

Mit fünf Treffern und einer Vorlage war "König" Artur an sechs der sieben bisherigen Bundesliga-Tore der Arminia beteiligt. Nur beim Spiel in Bochum ging er bisher leer aus.

Die vielen Lobeshymnen hält er dennoch für übertrieben: "Ich würde nicht sagen, dass ich in der Form meines Lebens bin. Ich habe auch früher schon viele Tore geschossen."

Krisenintervention in Köln

Anders als Wichniarek versagten dem Kölner Torjäger Milivoje Novakovic die Nerven, als er zehn Minuten vor der Bielefelder Führung an Schlussmann Dennis Eilhoff scheiterte.

Doch als Schlüsselszene wollte FC-Trainer Christoph Daum das nicht gewertet wissen. Stattdessen handelte sich Wome einen Rüffel des Fußball-Lehrers ein.

Für das ungestüme Einsteigen des Afrikaners gegen Kirch, das zum Freistoßtor von Kamper führte, hatte Daum wenig Verständnis. "Da muss man sich taktisch klüger verhalten und darf nicht so hin gehen."

Individuelle Fehler wie der von Wome stimmten auch Manager Michael Meier nachdenklich: "Wir zahlen als Aufsteiger derzeit Lehrgeld und lassen zu viele mögliche Punkte liegen."

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