Reichert zurückgetreten

Scheel neues HSV-Führungsmitglied

SID
Montag, 08.09.2008 | 21:41 Uhr
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der Hamburger SV hat ein neues Mitglied in seiner Führungscrew. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins im Hamburger Elysee-Hotel ist Oliver Scheel zum Mitglied des vierköpfigen Vorstandes gewählt worden.

Der 42 Jahre alte Hamburger Rechtsanwalt, der seit sechs Jahren die Abteilung Fördernde Mitglieder/Supporters leitet, erhielt 540 Stimmen der 632 anwesenden Mitglieder. Scheel ist Nachfolger von Christian Reichert, der im Mai seinen Rücktritt zum 30. September erklärt hatte.

Grundvertrauen nicht mehr da

Reichert, dessen Vertrag ursprünglich erst 2010 enden sollte, hatte mit seinem Rückzug die Arbeitsweise im Vorstand angeprangert.

"Das Grundvertrauen ist nicht mehr da. Die Zusammenarbeit mit Clubchef Bernd Hoffmann hat nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Vertrauensbasis war von beiden Seiten nicht mehr gegeben", lautete vor dreieinhalb Monaten seine Begründung für den Rücktritt.

Neben Vorstandschef Hoffmann gehören Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer und die für Kommunikation zuständige Katja Kraus zum Führungsgremium des Bundesligisten.

Vereinszentrum als Mitgliedertreffpunkt

Scheel ist im HSV-Vorstand für Mitgliederbelange zuständig. "Eure Rechte und unsere Vereinsstrukturen werde ich sichern und ausbauen", sagte Scheel, der sich als Anwalt der Mitglieder im Verein versteht.

Im Gegensatz zu Vorstandschef Hoffmann, der eine Ausgliederung der Profi-Abteilung aus dem Verein befürwortet und damit die Grundlagen für eine spätere Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft schaffen möchte, plädiert Scheel für die Beibehaltung der bisherigen Rechtsform als eingetragener Verein.

Zudem will er sich für die Schaffung eines Vereinszentrums einsetzen, das als Treffpunkt für die Mitglieder dienen soll.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung