Mittwoch, 17.09.2008

Streit mit Spielervermittler

Gericht spricht Ribery 600.000 Euro zu

Bundesliga-Star Franck Ribery hat vor dem höchsten Schweizer Gericht einen einträglichen Sieg gegen seinen früheren Vermittler errungen.

Bayern München, Franck Ribery
© dpa

Wie eine Sprecherin des Bundesgerichtes in Lausanne am Mittwoch mitteilte, bestätigte die Instanz ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) und sprach dem Profi des FC Bayern München 600.000 Euro zu, die dieser einst an seinen Agenten bezahlt hatte.

Riberys ehemalige Geschäftspartner muss aber nur 340.000 Euro zurückzahlen, da ihm noch 260.000 Euro aus einem früheren Vertragsverhältnis zustehen.

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Beschwerde zurückgewiesen

Ribery hatte 2005 mit dem Vermittler einen Vertrag geschlossen, den er zwei Jahre später auflöste. Daraufhin verklagte ihn der in Luxemburg tätige Makler.

Ribery klagte ebenfalls, da der Vermittler in Frankreich, wo Ribery vor seinem Wechsel zum FC Bayern bei Olympique Marseille spielte, gegen Regeln für Sportagenten verstoßen habe.

Im vergangenen April bekam der 25-Jährige vom CAS Recht. Die vom Vermittler eingelegte Beschwerde wies das Schweizer Bundesgericht nun zurück.

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