Montag, 22.09.2008

Im November 2009 ist Schluss

Hoeneß-Nachfolger schon an Weihnachten?

Behält der FC Bayern München seinen Rhythmus bei, dann wird Uli Hoeneß eine vergleichbar hohe Heimpleite wie die des Rekordmeisters gegen Werder Bremen als Manager der Münchner nicht mehr erleben.

Hoeneß
© Getty

Über zwölf Jahre ist es nämlich her, dass die Bayern eine Partie vor heimischem Publikum mit drei Toren Differenz verloren. Und dauert es bis zur nächsten derartigen Klatsche ebenfalls so lange, wird Hoeneß nicht mehr FCB-Manager sein, so viel steht fest.

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Alles zu Bayerns historischen 2:5-Debakel gegen Bremen

Klar ist nun offenbar auch, wann sich der 56-Jährige von seinem Posten zurückzieht und die Verantwortung weiter gibt.

"Uli Hoeneß wird im November 2009 Franz Beckenbauers Nachfolger als Präsident", so der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge. Das habe der Aufsichtsrat kürzlich "noch einmal klar bestätigt".

Klinsmann versucht's vergeblich

Und auch Hoeneß selbst betonte, "nicht weitermachen" zu wollen, obwohl Trainer Jürgen Klinsmann zuletzt noch versucht hatte, ihn umzustimmen. Doch wenn sich Hoeneß im Herbst nächsten Jahres tatsächlich zurückzieht, wer wird dann sein Nachfolger?

Es werde "am Anfang gewiss einige Schwierigkeiten geben", so Rummenigge, "aber es muss auch ohne Uli positiv weitergehen."

Dazu wollen sich die Bayern-Verantwortlichen schon möglichst bald zusammensetzen.

Ein oder zwei Nachfolger

"Um die Weihnachtszeit" solle über die Nachfolge von Hoeneß beratschlagt werden, sagte Rummenigge, der allerdings noch offen lässt, ob zwei Leute den Manager ersetzen sollen oder "ob man einen Mann mit ähnlichen Qualitäten wie Uli findet."

In jedem Fall sehe er es "als Grundvoraussetzung" an, so der Bayern Vorstands-Boss, dass der Hoeneß-Nachfolger mit ihm abgestimmt wird.

Der FC Bayern im Steckbrief

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