Nach dem Pokal-Sieg gegen Essen

Klopp haucht BVB neues Leben ein

SID
Sonntag, 10.08.2008 | 14:38 Uhr
DFB-Pokal, BVB, Dortmund, Kringe
© DPA
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Essen - Jürgen Klopp hat Borussia Dortmund neues Leben eingehaucht und damit die Hoffnung auf eine bessere Saison in der Bundesliga als im Vorjahr genährt.

"Die Mannschaft ist lebendig. Ich finde, es war heute ein guter Schritt", sagte der 41 Jahre alte Coach nach seiner gelungen Pflichtspiel-Premiere in der ersten DFB-Pokalrunde.

Zwar war der 3:1 (1:1)-Sieg beim Viertligisten Rot-Weiss Essen kein Glanzstück, doch letztlich fuhr der diesjährige Pokalfinalist den Sieg vor 21.000 Fans im ausverkauften Georg-Melches-Stadion durch Tore von Tamas Hajnal (14. Minute), Florian Kringe (60.) und Nelson Valdez (70.) souverän ein.

"Gegen einen starken Gegner verdient gewonnen"

"Nicht alles war perfekt", resümierte Klopp, "aber das finde ich zu diesem Zeitpunkt nicht schlimm. Immerhin haben wir gegen einen starken Gegner verdient gewonnen."

Dass die Borussen die letzte Viertelstunde nach der Roten Karte für den erst Sekunden zuvor eingewechselten Bajram Sadrijaj (72.) in Unterzahl überstehen mussten, nahm Klopp auf seine Kappe.

"Das ist zu 70 Prozent meine Schuld. Denn ich habe ihm gesagt, dass er aggressiv in die Zweikämpfe gehen soll, wenn der Gegner über außen spielt. Das hat er wohl überinterpretiert. Ich muss an meiner Wortwahl arbeiten", kommentierte Klopp das grobe Foul des aus Thannhausen gekommenen Stürmers und fügte hinzu: "Gott sei Dank hat sich keiner verletzt."

Hajnal macht Mut

Neben dem soliden Comeback nach achtmonatiger Verletzungspause von Keeper Roman Weidenfeller, den beim Gegentor durch den abgefälschten Sonntagsschuss von RWE-Kapitän Stefan Lorenz (18.) keine Schuld traf, macht auch die schnelle Integration von Neuzugang Hajnal Mut auf erfolgreichere und attraktivere Zeiten beim BVB.

Der kleine Dribbler war Dreh- und Angelpunkt, das 1:0 erzielte er selbst, das dritte Tor leitete er mit einem feinen Pass ein. "Tamas ist ein Klasse-Fußballer, der Tore schießt und vorbereitet. Er hat bei uns von Anfang an Verantwortung übernommen", lobte Klopp den Ex-Karlsruher.

Gesicht angedeutet

Gleichwohl sei die Abstimmung zwischen der Doppelsechs mit dem offensiv ausgerichteten Hajnal und dem defensiv orientierten Kapitän Sebastian Kehl noch verbesserungswürdig.

Bis zum Bundesliga-Start mit der schweren Partie bei Bayer Leverkusen bleibt den Westfalen noch eine Woche Zeit, das angestrebte flexible Spiel weiter zu optimieren.

Klopp verbreitet mit seiner herzerfrischenden und unkomplizierten offenen Art viel Optimismus und Vorfreude: "Noch hat mir nicht alles gefallen. Aber wir haben unser Gesicht angedeutet, das wir in dieser Saison zeigen wollen. Wir werden uns noch weiterentwickeln."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung