Dienstag, 12.08.2008

Frankfurt ebenbürtig mit den Königlichen

Eintracht erkämpft Unentschieden gegen Real

Frankfurt/Main - Eintracht Frankfurt hat Selbstvertrauen für den Start in die Bundesliga getankt. Die Hessen feierten am Dienstagabend mit dem 1:1 (1:0) gegen das Star-Ensemble des spanischen Meisters Real Madrid einen Achtungserfolg.

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© Getty

In der mit 50.800 Zuschauern ausverkauften Commerzbank-Arena hatte Innenverteidiger Habib Bellaid die Eintracht in Führung gebracht (7.). Für die nach der Pause hoch überlegenen Königlichen von der iberischen Halbinsel war der eingewechselte Robinho (71.) erfolgreich.

Das Team des deutschen Trainer Bernd Schuster zeigte für ihre Antrittsgage von rund einer Million Euro vor allem nach der Pause herausragende Kombinationen mit zahlreichen Torchancen, die der überragende Oka Nikolov in Serie vereitelte. In der Schlussminute vergab Alexander Meier den Siegtreffer für die Frankfurter.

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Eintracht ebenbürtig

Die Eintracht war dem 31-maligen spanischen Meister ein ebenbürtiger Gegner und verdiente sich die frühe Führung mit Zweikampfstärke und klugem Konterspiel. Bei Real blitzte das hohe technische Können erst nach dem Wechsel auf.

Der gerade für rund 15 Millionen Euro vom Hamburger SV nach Madrid gelockte Rafael van der Vaart war mit Mahamadou Diarra lange Zeit Schaltstation im Mittelfeld.

Der Ball lief ansehnlich durch die Reihen, die Eintracht-Abwehr musste Schwerstarbeit verrichten. Mit den Torchancen gingen die Spanier fahrlässig um, erst Robinho fand den Weg vorbei an Nikolov. Mit Kontern aber blieben die Hessen gefährlich.

Beide Trainer wechselten in der zweiten Halbzeit ihr Personal kräftig durch, dennoch blieb der Spielfluss weitgehend erhalten.

Erinnerungen an Glasgow

Vor Spielbeginn lebte die Vergangenheit auf und erinnerte an das größte Spiel der Frankfurter vor 48 Jahren, als die Eintracht im Europapokal-Endspiel in Glasgow den Madrilenen mit 3:7 unterlegen war.

Gento, Santamaria und Pincha genossen das Wiedersehen mit den Gegnern von einst wie Alfred Pfall, Dieter Lindner oder Friedel Lutz. Die Protagonisten von heute waren beim Toreschießen nicht so fleißig.

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