Dienstag, 05.08.2008

TV-Streit

Juristische Schritte möglich

Frankfurt/Main - Im Streit um die zukünftige TV-Vermarktung der Bundesliga hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) bekräftigt, notfalls auch mit allen sich bietenden juristischen Mitteln gegen die Entscheidung des Kartellamtes vorzugehen.

DFL, TV, Kamera, Bundesliga
© DPA

"Der Profi-Fußball braucht Rechtssicherheit und Planbarkeit auch mit Blick auf kommende Rechteperioden. Im Sinne unserer Klubs, die in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen vorgenommen haben, müssen wir bereit sein, diesen Weg zu gehen", erklärte Ligapräsident Reinhard Rauball nach einer Sitzung des

DFL-Vorstandes in Frankfurt/Main.

Den Fans gerecht werden

Das Kartellamt hatte das DFL-Modell für die geplante TV-Vermarktung der Bundesliga am 24. Juli abgelehnt, weil es nach Ansicht der Bonner Behörde den kartellrechtlichen Anforderungen einer angemessenen Verbraucher-Beteiligung nicht genügt.

Mit der Entscheidung der Wettbewerbshüter, die wie bisher samstags in der ARD-Sportschau (18.30 bis 20.00 Uhr) eine zeitnahe "Highlight- Berichterstattung" im frei empfangbaren Fernsehen haben möchten, droht der auf sechs Jahre vereinbarte Vertrag der Deutschen Fußball Liga mit der Kirch-Tochterfirma Sirius zu platzen. Sirius hatte der DFL und den 36 Profivereinen durchschnittlich 500 Millionen Euro pro Jahr garantiert.

Der Ligavorstand erklärte, er werde weiterhin alles unternehmen, um im Dialog mit dem Kartellamt eine Lösung zu finden, die sowohl den Vereinen als auch den Fans gerecht werde.

Das könnte Sie auch interessieren
Torsten Frings hat noch Vertrag bis 2018

Frings: Trotz England-Offerten in Liga 2?

Omar Mascarell steht im Fokus des vom FC Bayern und FC Barcelona

Medien: Bayern und Barca an Eintracht-Talent dran

Markus Gisdol spricht über seine Verlängerung beim Hamburger SV

Gisdol: Genervt vom "schlafenden Riesen"


Diskutieren Drucken Startseite
26. Spieltag
25. Spieltag

Bundesliga, 26. Spieltag

Bundesliga, 25. Spieltag

Die Bundesliga in Zahlen - Alle Opta-Daten zur Saison 2015/2016
Trend

Welche Mannschaft steigt direkt ab?

Hamburger SV
Werder Bremen
Darmstadt 98
FC Schalke 04
FC Augsburg
FC Ingolstadt
VfL Wolfsburg

www.performgroup.com

Copyright © 2017 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.