Der Dreikampf im Bayern-Sturm

Im Zweifel contra Klose

Von Florian Bogner
Donnerstag, 21.08.2008 | 16:58 Uhr
© Getty
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München - Die auffälligsten Szenen der Bayern-Stürmer Lukas Podolski und Miroslav Klose beim Länderspiel gegen Belgien hatten zwei Gemeinsamkeiten. In beiden Szenen stand Stijn Stijnen im Mittelpunkt und beide Szenen waren eher unglücklicher Natur.

In der 11. Minute lief Lukas Podolski etwas zu stürmisch auf das belgische Tor zu und bekam von Stijnen zum Dank die Stollen in die Bauchmuskeln tätowiert. Fünf Minuten später stahl sich Klose im Strafraum davon, scheiterte aber am Keeper.

Danach löste sich der Ersatzkapitän erneut in Wirkungslosigkeit auf, traute sich wenig zu und wurde kaum angespielt. Podolski hielt sich zwar fortwährend den Bauch, brachte es aber wenigstens noch auf ein, zwei nennenswerte Antritte und spielte ordentlich mit.

Zur Halbzeit wurden beide ausgewechselt. Alles in allem also kein gelungener Abend für die beiden Münchner, die im DFB-Dress zwar miteinander, aber auch irgendwie gegeneinander spielten.

Toni brennt auf seinen Einsatz

Für Vereinscoach Jürgen Klinsmann sollte die Partie ein paar weitere Mosaiksteinchen der Erkenntnis bieten, wen er denn in Zukunft im Angriff des FC Bayern aufstellen soll und wen nicht.

Zumal sich Luca Toni für das Spiel bei Borussia Dortmund (Sa., 15.30 Uhr im SPOX-TICKER) nach überstandener Wadenverletzung wieder fit meldete. "Ich fühle mich fit und hoffe, dass ich spielen kann", sagte der Italiener. Er brennt auf einen Einsatz: "Ich will das Adrenalin spüren."

Aus Drei mach Zwei

Von der "saustarken Rippenprellung" (Bundestrainer Löw) spürte Podolski am Tag danach noch einiges: "Es tut höllisch weh. Im Moment kann ich noch nicht sagen, ob ich in Dortmund spielen kann."

Sein Trainer berichtete nach dem Training jedoch was anderes: "Er hat keine Probleme", sagte Klinsmann, der damit vor einer schweren Entscheidung steht. Wen soll er in Dortmund draußen lassen?

Die voraussichtlichen Aufstellungen fürs Spiel Dortmund vs. FC Bayern

Sollten Toni und Podolski wirklich voll einsatzfähig sein, kann die Antwort eigentlich nur Miroslav Klose lauten.

In der Vorbereitung hatte Klinsmann stets betont, rein nach dem Leistungsprinzip aufstellen zu wollen. Und das spricht nicht gerade für Klose. Seit dem 1. März ist er ohne Tor in der Bundesliga. Der findige Statistiker addiert das gerne zu 559 Minuten zusammen.

Poldi selbstbewusst

Podolski hingegen scheint unter dem ehemaligen DFB-Teamchef wieder mehr Selbstvertrauen gewonnen zu haben und stach seinen Nebenmann zuletzt mehrfach in punkto Torgefährlichkeit und Beweglichkeit aus.

Im Spiel gegen den HSV schnappte sich Podolski den Ball zum Elfmeter, nicht Klose. Im Interview mit der "Bild" machte Poldi unter der Woche keinen Hehl aus seinem gestiegenen Selbstbewusstsein: "Ich habe keine Angst. Ich muss mich vor keinem verstecken. Ich habe Tore erzielt und gute Spiele gemacht. Ich will weiter an mir arbeiten und gute Leistungen zeigen."

Nur ein Zweikampf?

Der neue Coach könnte sich die Entscheidung nun leicht machen und Toni erstmal auf die Bank beordern. Der war schließlich verletzt. Aber wer Klinsmann kennt, der weiß, dass er vor keiner Entscheidung zurückschreckt. Zumal er damit auch enger mit Manager Uli Hoeneß zusammenrücken würde.

Nach dem 2:2 gegen den Hamburger SV am vergangenen Freitag beklagte nicht nur der Manager die Absenz des Italieners und damit der Kaltschnäutzigkeit in Person. "Er hat uns heute sehr gefehlt. Toni hätte die Chancen eiskalt verwandelt", meinte Hoeneß.

Heißt im Umkehrschluss: Wenn Toni fit ist, dann spielt er auch. Und in der Konsequenz: Der von Klinsmann proklamierte Dreikampf im Sturm ist eigentlich ein Zweikampf. Zwischen Poldi und Klose. Und der geht derzeit klar an den Ex-Kölner.

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