Mark van Bommel im Interview

"Wir wollen die Gegner dominieren"

Von Für SPOX.com an der Säbener Straße: Andreas Allmaier
Mittwoch, 16.07.2008 | 19:13 Uhr
Jürgen Klinsmann, Mark van Bommel, FC Bayern München, Training
© Imago
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München - Aggressiv Leader des FC Bayern München ist Mark van Bommel schon lange. Derzeit stehen seine Chancen nicht schlecht, als erster Ausländer auch zum Kapitän der Münchner ernannt zu werden.

"Sollte das so passieren, würde ich sicher sehr stolz sein. Wenn nicht, geht die Welt aber auch nicht unter", sagt van Bommel, der mit dem FC Barcelona 2006 die Champions League gewann,  zu SPOX.com.

Der 31-jährige Niederländer über die Personalplanung des FC Bayern, mangelnde Disziplin und Wege zum Champions-League-Titel.

Frage: Herr van Bommel, braucht der FC Bayern noch Verstärkungen, um in der neuen Saison auch international erfolgreich zu sein?

Mark van Bommel: Das kann man noch nicht sagen. Die Mannschaft muss im Verlauf der Saison zusammenwachsen, sich entwickeln. Als ich beim FC Barcelona gespielt habe, hat am Anfang keiner damit gerechnet, dass wir die Champions League gewinnen. Doch wir haben sie gewonnen.

Frage: Sie teilen also nicht die Befürchtung Ihres Teamkollegen Luca Toni, dass die Qualität der Mannschaft nicht ausreichend ist?

Van Bommel: Das bestimmen nicht die Spieler. Der Trainer und der Vorstand wissen ganz genau, was die Mannschaft braucht. Wenn sie noch Handlungsbedarf sehen, werden sie handeln. Wenn nicht, sind wir auch so stark.

Frage: Was ist für ein erfolgreiches Abschneiden in der Champions League besonders wichtig?

Van Bommel: Ein guter Saisonstart, die Gruppenphase überstehen. Danach spielt auch das Losglück eine große Rolle. Wir hatten mit Barcelona im Achtel-, Viertel- und Halbfinale erst ein Auswärts- und dann ein Heimspiel. Das ist ein Vorteil. Natürlich muss man auch eine sehr gute Mannschaft haben, die zum richtigen Zeitpunkt in der optimalen Verfassung ist. Wenn man das Ding holen will, müssen alle Faktoren stimmen. Eine Garantie bekommt man aber auf Waschmaschinen, nicht auf Titel. 

Frage: Was muss die Mannschaft ändern, um einen Schritt nach vorn zu machen?

Van Bommel: Wir müssen gar nicht viel ändern. Wir haben vergangenes Jahr gut bis sehr gut gespielt, hatten aber auch schlechte Phasen. An den schlechten Phasen müssen wir arbeiten. Ihr Journalisten vergebt ja gerne Noten. Wenn wir bei einem schlechten Spiel trotzdem noch bei der Note 3,5 landen und nicht bei 4 oder 5, sind wir auf einem richtig guten Weg. Soll heißen: Unter ein gewisses Niveau darf man einfach nicht fallen. Dafür ist es unabdingbar, dass wir psychisch und physisch bei 100 Prozent sind. Mit dem Ball umgehen können wir auch. Wir gehören zu den Favoriten und wollen den Pott.

Frage: Jürgen Klinsmann ist angetreten, eine neue Philosophie durchzusetzen. Wie sieht die aus? 

Van Bommel: Wir müssen da hin kommen, dass man in fünf Jahren über uns sagen wird: 'Das war eine gute Mannschaft. Sie hat schönen Fußball gespielt und war erfolgreich.' Wir wollen die Gegner dominieren. Das ist unsere Philosophie, und die gilt es umsetzen.

Frage: Der FC Bayern war an einer Verpflichtung von Gennaro Gattuso interessiert. Hat es Sie beunruhigt, dass ein neuer Mann für Ihre Position gesucht wurde?

Van Bommel: Nein, wenn man so viele Spiele vor der Brust hat, ist es normal, dass man doppelt und dreifach besetzt ist. Ich habe vollstes Vertrauen in meine Stärke und freue mich über jeden Spieler, der die Mannschaft besser macht.

Frage: Sie haben gesagt, dass Sie gerne Kapitän werden würden. Hat Jürgen Klinsmann schon irgendwelche Signale gesendet? Wie ist Ihr Gefühl?

Van Bommel: Es ist nicht mein oberstes Ziel, Kapitän zu werden. Ich gehe in die dritte Saison hier in München, und so, wie ich der Mannschaft in den vergangenen Jahren auf und neben dem Platz geholfen habe, werde ich das auch weiterhin tun. Wenn der Trainer fragt, ob ich Kapitän werden möchte, will ich erst wissen, ob die Mannschaft damit einverstanden ist. Sollte das so passieren, würde ich sicher sehr stolz sein. Wenn nicht, geht die Welt aber auch nicht unter.

Frage: Sie haben in der vergangenen Spielzeit sieben Mal Gelb und zwei Mal Gelb-Rot gesehen. Müssen Sie an Ihrer Disziplin arbeiten?

Van Bommel: Da waren zwei, drei ziemlich dumme Dinge dabei. Das muss ich abstellen. Aber man bekommt auch schnell einen Stempel aufgedrückt. Bei mir waren auch Gelbe Karten dabei, die in dem Moment wichtig für das Team waren. Ich arbeite hart daran, noch stärker zu werden und mich so in den Zweikämpfen noch besser und möglichst ohne Fouls behaupten zu können.

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