Mittwoch, 02.07.2008

Kritik vom Cottbus-Manager

Heidrich pfeift Kapitän Rost zurück

Cottbus - Manager Steffen Heidrich vom FC Energie Cottbus hat Mannschaftskapitän Timo Rost für dessen öffentliche Kritik an der Transferpolitik des Bundesligisten scharf kritisiert und als Konsequenz eine Aussprache mit dem Mittelfeldspieler angekündigt.

Bundesliga, Fussball, Cottbus, Heidrich
© Getty

"Timo Rost ist unser Kapitän und ein wichtiger Spieler für die Mannschaft. Aber auch er muss sich ganz genau überlegen, was er sagt. Und wenn er sich in der Sommerpause ordentlich informiert hätte, dann hätte er gewusst, wen wir alles schon verpflichtet haben", erklärte Heidrich.

Gleichzeitig ermahnte er Rost, sich auf seine Aufgaben auf dem Rasen zu konzentrieren. "Alles andere soll er denen überlassen, die dafür verantwortlich sind", betonte der Energie-Manager.

Kritik an Personalpolitik

Anlass für die Kritik waren Äußerungen von Rost in der "Berliner Zeitung". "Masse statt Klasse bringt uns nicht weiter. Ich hoffe, der Verein wird noch einiges für Verstärkung tun", wird der Cottbuser Kapitän zitiert.

Trotz dieser Äußerungen und des sommerlichen Wechseltheaters warb Energie-Manager Heidrich aber um grundsätzliche Rückendeckung für den Mittelfeldspieler.

"Ich finde es positiv, dass Timo bei Energie Cottbus geblieben und nicht zum 1. FC Nürnberg gewechselt ist. Er sollte deshalb volle Unterstützung bekommen", sagte er. Trainer Bojan Prasnikar stellte in Aussicht, dass Rost wohl auch in der kommenden Saison die Mannschaft als Kapitän auf den Rasen führen wird.


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