Sonntag, 11.05.2008

Veh reagiert nach Schäfers schwacher Leistung

Ulreich gegen Arminia im VfB-Tor

Stuttgart - Stuttgarts Trainer Armin Veh hat Konsequenzen aus der schwachen Leistung von VfB-Torhüter Raphael Schäfer beim 0:4 in Wolfsburg gezogen und ersetzt den 29-Jährigen gegen Arminia Bielefeld erneut durch den 19 Jahre alten Sven Ulreich.

Fußball, Bundesliga, VfB
© Getty

"Das ist auch eine menschliche Sache, nicht nur eine sportliche", sagte Veh am Sonntag und bestätigte damit einen Bericht von "Sport Bild online".

"Nach dieser Woche ist es sicher besser für Raphael, aus dieser Situation herauszukommen. Sven Ulreich wird im Tor stehen." Schäfer hatte in Wolfsburg und am Mittwoch beim 2:3 in Dortmund mit Fehlern Gegentore verschuldet. Ulreich hatte Schäfer bereits vom 19. bis zum 28. Spieltag ersetzt.

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Bankrott-Erklärung von Schäfer 

Trotz der Spekulationen über eine mögliche Verpflichtung von Nationaltorhüter Jens Lehmann für die kommende Saison bezeichnete Veh seinen Schritt mehr als Schutzmaßnahme denn als sportliche Bankrott-Erklärung für Schäfer.

"Es wäre für ihn unter diesen Umständen unzumutbar gewesen, im eigenen Stadion aufzulaufen", betonte Veh mit Blick auf Schäfers angeschlagenes Nervenkostüm und die Bedeutung der Partie, in der der VfB gegen abstiegsbedrohte Bielefelder noch die UEFA-Cup-Qualifikation schaffen will.

Nach der zweiten Degradierung erscheint es jedoch kaum vorstellbar, dass der 2,3-Millionen Neuzugang (Vertrag bis 2011) noch eine Zukunft bei den Schwaben hat.

Kein Druck für Ulreich 

Nach Schäfers Patzern in Dortmund hatte Veh Nachwuchsmann Ulreich eine derart große Verantwortung noch ersparen wollen. "Ich stell' jetzt nicht den Sven Ulreich rein und der muss dann diesen Druck aushalten", hatte der 47-Jährige den Wolfsburg-Einsatz von Schäfer begründet.

Nach nicht zufriedenstellenden Leistungen von Schäfer hatte Veh in der Anfangsphase der Rückrunde schon einmal durch Regionalliga-Keeper Ulreich ersetzt. Nachdem auch dieser nicht die gewünschte Sicherheit ausgestrahlt hatte, bekam Schäfer fünf Spiele lang wieder den Vorzug.

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