Bundesliga

Rydlewicz kritisiert Hansa-Konzept

SID
Dienstag, 06.05.2008 | 12:28 Uhr
Fußball, Bundesliga, Hannover, Rostock, Pagelsdorf, Rydlewicz
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Rostock - Vor einem Jahr wollten sie in Rostock Trainer Frank Pagelsdorf noch ein Denkmal bauen. Der 50-Jährige wurde nach dem zweiten Aufstieg des FC Hansa Rostock als Volksheld gefeiert, doch angesichts des immer wahrscheinlicher werdenden Abstiegs bröckelt das Monument Pagelsdorf.

"Bei einem Abstieg ist die Zukunft aller offen", sagte Aufsichtsratschef Horst Klinkmann vor dem Saison-Endspurt. Eine kostspielige Trainerentlassung wird es in dieser Saison jedoch nicht mehr geben.

Das machte Vorstandschef Dirk Grabow klar. "Wir gehen mit ihm in die verbleibenden drei Spiele. Danach werden wir die Situation analysieren", erklärte Grabow.

Ist der BVB an Pagelsdorf dran?

Pagelsdorf hat in Rostock einen Vertrag bis 2009. Auf die Frage, ob er auch in der 2. Liga Trainer bleibe, gab der Fußballlehrer keine klare Antwort: "Damit beschäftige ich mich nicht."

Aber auch er sieht Gesprächsbedarf: "Ich finde es eine gute Idee, wenn wir uns nach der Saison hinsetzen." Rückendeckung durch die Vereinsbosse spüre er immer noch: "Wir führen ständig Gespräche."

Hinter den Kulissen wird dagegen schon über seine Zukunft spekuliert. Ligarivale Borussia Dortmund soll an Pagelsdorf Interesse gezeigt haben, was BVB-Vorstandschef Hans-Joachim Watzke jedoch dementierte.

Ma hat aus alten Fehlern gelernt

Eines dürfte jedoch gewiss sein: Falls Hansa wie vor drei Jahren den Gang in die 2. Liga antreten muss, wird der Club wohl nicht noch einmal den gleichen Fehler machen wie mit dem damaligen Trainer Jörg Berger.

Nach Treueschwüren musste Berger trotz eines langfristigen Vertrages bereits nach dem 2. Spieltag seinen Hut nehmen und den Platz für Pagelsdorf räumen.

Der 50-Jährige übernahm das Hansa-Ruder und beendete mit einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz die Spielzeit 2005/06. Anschließend traten der damalige Vorstandschef Manfred Wimmer und Manager Herbert Maronn zurück.

Rydlewicz stellt Konzept in Frage

Dirk Grabow und Stefan Studer kamen. Vor allem Ex-Profi Studer sollte als Gegenpol zu Pagelsdorf wirken. Es entstand ein Machtkampf, der mit dem Aufstieg und der Ausbootung von Studer endete. Die Rede war anschließend vom "FC Pagelsdorf".

Dieser hatte das Ziel, "bester Ausbildungsverein Deutschlands" zu werden. Kritische Stimmen gab es bislang nicht. Doch ausgerechnet Routinier René Rydlewicz stellte diesem Vorhaben im "kicker" nun eine Bankrotterklärung aus: "Dieses ganze Gerede von Ausbildungsverein und Blablabla ist totaler Quatsch", sagte Rydlewicz.

"Nur wenn man alle Kräfte nutzt und alle Möglichkeiten ausschöpft, hat ein kleiner Verein wie Hansa die Chance auf den Nichtabstieg. Man kann nicht gänzlich auf Erfahrung verzichten", sagte der 34-Jährige, der bisher 277 Bundesliga-Spiele bestritt und kaum noch eine Rolle im Pagelsdorf-Konzept spielt.

Düstere Prognosen für Hansa

"Man kann als Verein alles tun, um in der Bundesliga zu bleiben. Oder man geht eben den anderen Weg und sagt, ich bilde auf Teufel komm raus Talente aus. Dann muss ich mich aber auch hinstellen und sagen, mir ist es egal, ob ich in der 1. oder 3. Liga spiele", so Rydlewicz.

"Dann muss man sich auch die Konsequenzen vor Augen halten", meinte Rydlewicz: "Mit dem Weg, den man hier geht, wird man auch in der 2. Liga Schwierigkeiten haben."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung