Die Stimmen zum 31. Spieltag

"Wir sind mittelmäßig"

SID
Samstag, 03.05.2008 | 19:45 Uhr
Fußball, Bundesliga, Hamburg, Olic
© DPA
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München - Die Stimmen zu den Samstagspartien des 31. Spieltages der Bundesliga bei Premiere.

Premiere-Experte Matthias Sammer über den Zweikampf von Werder Bremen und Schalke 04 um den Champions League Plätze: "Im Moment hat Werder zwei Punkte Vorsprung. Sie haben ihre Pflichtaufgaben erfüllt. Die Schalker haben heute zwei Punkte liegen lassen. Nichts desto trotz halte ich das für die Schalker nicht für so negativ."

Sammer über die Schalker Interimstrainer Mike Büskens und Youri Mulder: "Am Anfang, die ersten beiden Spiele, ist es wie eine frische Liebe: Alles ist wunderbar, es wird wieder gelacht, sie haben Spaß und trallala. Und am Ende tritt der Alltag relativ schnell ein. Nur damit müssen sie umgehen können. Am Ende wird es eine Frage der Qualität sein, ob Schalke diese Spieler hat, die auch direkt Zweiter werden wollen oder ob sie am Ende nur Dritter oder noch schlechter werden. Bremen hat erstmal die Aufgabe erfüllt. Jetzt schauen wir mal weiter."

Mike Büskens (Trainer Schalke 04) auf die Frage, ob der Punkteverlust ein Rückschlag sei: "Nein, das sehe ich anders. In der letzten Woche stand ich hier nach dem Hamburg-Spiel und da war alles rosarot und jetzt soll alles wieder tiefschwarz werden? Nein! Wir haben heute gegen eine spielstarke Mannschaft aus Hannover einen Punkt geholt. Was dieser Punkt am Ende wert sein wird, werden wir in zwei Wochen genau wissen."

Mario Gomez (VfB Stuttgart) nach dem 4:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt: "Jeder wollte den Ball und genau so haben wir heute gespielt. Und ich glaube, wir haben schon nach 15 Minuten 3:0 geführt. Die Frankfurter wussten noch gar nicht, dass sie überhaupt schon in Stuttgart sind, als es schon 3:0 stand."

Ioannis Amanatidis (Eintracht Frankfurt): "So etwas indiskutables, vor allem gleich in der ersten und sechsten Minute, ist mir kaum passiert in meiner Karriere."

Friedhelm Funkel (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir sind eine Mannschaft aus dem Mittelmass und das hat man heute auch gesehen."

Heribert Bruchhagen (Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt): "Realistisch zeigt das heutige Spiel, dass alles unsere Spieler froh sein können, bei so einem tollen Verein wie Eintracht Frankfurt spielen zu dürfen. Ich sehe keine Gefahr, dass der ein oder andere Spieler hier großartige Angebote bekommt."

Ivica Olic (Hamburger SV): "Wir müssen auf das nächste Spiel gucken. Das ist am Mittwoch zu Hause gegen Werder. Wenn wir in der Champions spielen wollen, müssen wir alles drei Spiele gewinnen."

Enrico Kern (Hansa Rostock) nach der 1:3-Niederlage gegen den Hamburger SV: "Es gibt keine Rechnung mehr. Ich denke, wir können mit den letzten beiden Spielen, wo es um alles ging, nicht zufrieden sein. Ich gehe mal davon aus, dass es jetzt nichts mehr bringen wird."

Jörg Hahnel (Torhüter Hansa Rostock) auf die Aussage von Enrico Kern: "Das hat er bestimmt in einer Emotion gesagt. Wir haben beschissen gespielt, da hat er völlig Recht. Bloß, wenn wir nicht mehr daran glauben, können wir gleich in der Kabine bleiben."

Frank Pagelsdorf (Trainer Hansa Rostock): "Die Hoffnung ist immer noch da. Wir haben immer noch die Chance, es zu schaffen."

Timo Rost (Kapitän Energie Cottbus): "Es ist immer bitter wenn du verlierst, keine Frage. Damit leben können wir auf alle Fälle. Wir haben es selber in der Hand, haben noch drei Spiele. Wir brauchen Minimum noch zwei, drei Punkte und die müssen wir holen."

Michael Frontzeck (Trainer Arminia Bielefeld): "Wir haben heute einen richtigen Schritt gemacht, aber der Weg ist noch nicht zu Ende."

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