Montag, 19.05.2008

Bundesliga

DFL informiert über Stand der TV-Vermarktung

Hannover - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will ihre Mitglieder am 20. Mai in Frankfurt/Main über den Stand der Dinge in Sachen TV-Vermarktung von 2009 an informieren.

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© DPA

Laut Geschäftsführer Christian Seifert sollen dabei unter anderem die Eckpunkte in Bezug auf den künftigen Spielplan und mögliche Verwertungsszenarien erläutert werden. Das geschehe auch hinsichtlich der anstehenden Sommerpause.

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Zentralvermarktung auch für TV-Vertrag?

"Daher möchten wir die Clubs bereits jetzt informativ mitnehmen, um die Ausschreibungsunterlagen zügig verschicken zu können, wenn das Bundeskartellamt grünes Licht gibt", sagte der 39-Jährige in einem Interview mit dem "kicker".

Seifert ist "weiter zuversichtlich", dass das Kartellamt die Zentralvermarktung auch für den neuen TV-Vertrag von 2009 an genehmigen wird.

"Zuletzt hat sich ja sogar das Europäische Parlament mit klaren Worten für die Zentralvermarktung ausgesprochen und sogar die EU-Kommission aufgefordert, diesen Weg grundsätzlich von kartellrechtlichen Überprüfungen zu befreien", sagte er. Die DFL setzte weiter auf den konstruktiven Dialog.

Mix von Free-TV und Pay-TV

Die Bundesliga werde nicht im Pay-TV verschwinden, bekräftigte Seifert erneut. Ein vernünftiger Mix von Free-TV und Pay-TV sei das richtige Konzept für den deutschen Markt. Im Zuge der neuen Ausschreibung werde die DFL mindestens ein Verwertungsmodell anbieten, das die zeitnahe Zusammenfassung im Free-TV beinhaltet.

"Dann kann die ARD ebenso wie andere Nachfrager zeigen, was ihr das Prestigeobjekt Sportschau wert ist", erklärte der DFL-Geschäftsführer. Laut Seifert sollen sonntags auch künftig nicht mehr Spiele der Bundesliga und 2. Bundesliga vor 17.30 Uhr angeboten werden als bisher.

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