Mittwoch, 07.05.2008

Bundesliga

Bielefelder Polizei geht nicht von Absicht aus

Bielefeld - Vier Tage nach dem Angriff auf einen Ordner des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld sind Staatsanwaltschaft und Polizei Bielefeld zu dem Ergebnis gekommen, dass kein versuchtes Tötungsdelikt anzunehmen ist. Das erklärten die Behörden.

Fußball, Kriminalität, Bundesliga, Bielefeld
© Getty

Die Polizei hat allerdings ein Strafverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet, hieß es weiter.

Es wird hauptsächlich gegen eine 21 Jahre alte Frau und einen 19-jährigen Mann ermittelt, die wenige Stunden nach der Partie in der Nähe des Bielefelder Hauptbahnhofs festgenommen worden waren.

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Ordner nie in Lebensgefahr

Für das 34 Jahre alte Opfer habe "zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr bestanden", teilte die Polizei mit. Der Mann liegt nicht mehr auf der Intensivstation und war für eine erste Befragung ansprechbar.

Der Ordner hatte beim 2:0 zwischen Bielefeld und dem VfL Bochum eine Schädelfraktur und einen Kieferbruch erlitten. Er war im Gäste-Fanblock mit Schlägen, Stößen und Tritten attackiert worden, als er gegen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und das Zünden eines sogenannten Kanonenschlags vorgehen wollte.

Eine aus acht Mitgliedern bestehende Ermittlungskommission sichert derzeit vorhandene Spuren und befragt erste Zeugen.

Polizei fahndet nach weiteren Tätern

Zudem wertet die Polizei nach eigenen Angaben derzeit Beweismaterial aus. Dazu gehören auch mehrere im Stadion sichergestellte pyrotechnischen Gegenstände.

Mit dem vorliegenden Bildmaterial werde versucht, die in die Vorfälle verwickelten Personen genauer zu bestimmen und deren Beteiligung an der Tat zu analysieren.

Arminia Bielefeld erwägt, für das letzte Saison-Heimspiel an diesem Samstag gegen Borussia Dortmund die Sicherheitsvorkehrungen auszuweiten. Details hierzu sollen an diesem Donnerstag besprochen werden.

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