Pantelic will 20 Millionen

Von Kevin Bublitz
Donnerstag, 10.04.2008 | 10:52 Uhr
Fußball, Bundesliga, München, Lahm, Berlin, Pantelic, Dortmund, Valdez, Hoeneß, Zorc, BVB, Hertha, Bayern
© Getty
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München - Die Vertragsverhandlungen zwischen Marko Pantelic und der Berliner Hertha sind ins Stocken geraten. Laut "Bild" soll das an den extrem hohen Gehaltvorstellungen des Serben liegen.

Oder besser gesagt, sein Berater Wolfgang Müllenbrock hegt große Pläne für den 29 Jahre alten Stürmer, dessen Kontrakt noch bis 2009 läuft.

Ein Festgehalt von 20 Millionen Euro soll das Duo für fünf weitere Jahre Hauptstadt fordern. Macht vier Millionen pro Jahr, Prämien und Handgeld nicht mit einberechnet.

Pantelic vs. Hoeneß: Wer blufft besser?

"Abgelehnt", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß. Denn diese horrenden Summen passen nicht ins Gehaltsgefüge der Berliner. Außerdem ist Pantelic verletzt.

Sein Knie macht ihm wieder Probleme, ein Ausfall bis zum Saisonende ist möglich. Halten will Hoeneß seinen Torjäger dennoch. "Wir haben ein gutes Gegenangebot gemacht."

Lahm: Entscheidung noch diese Woche

Auch in der Personalie Philipp Lahm tut sich was. Das Münchener Eigengewächs hat noch einen bis 2009 datierten Vertrag, den sein Arbeitgeber Bayern München liebend gerne verlängern würde.

Doch es ist hinlänglich bekannt, dass dem Allrounder mehrfach interessante Angebote vorliegen sollen - unter anderem vom FC Barcelona. Die Bayern erwarten ein klares Signal vom 24-Jährigen.

"Ich gehe davon aus, dass wir Ende dieser Woche wissen, was los ist", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der "Bild".

 Wechsel ins Ausland zu früh?

Noch diese Woche treffen sich die Münchener Verantwortlichen mit Lahms Berater Roman Grill.

Darüber hinaus rät Rummenigge dem Außenverteidiger, den Schritt ins Ausland erst später zu machen. Auch wenn er nicht verlängern möchte, wird man ihn dennoch nicht in diesem Sommer verkaufen.

"Lahm wird seinen Vertrag auf jeden Fall erfüllen", stellte Rummenigge klar.

Valdez: Zwischen Himmel und Hölle

Auch bei Bayerns Gegner im DFB-Poklafinale tut sich was. Nelson Valdez würde Borussia Dortmund lieber heute als morgen verlassen.

Hintergrund sind die Pfiffe der eigenen Fans von der Südtribüne nach Valdez' Auswechslung gegen Bayer Leverkusen (2:1).

"Das hat schon weh getan. Ich konnte nach dem Spiel bis um 6.30 Uhr morgens nicht schlafen. Man macht sich schon viele Gedanken", sagt Valdez gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Der Paraguayer liebäugelt mit einem Wechsel ins Ausland, wenn das Unternehmen Dortmund nicht klappen sollte. Vier Tore in zwei Jahren sind allerdings kein besonders gutes Bewerbungsschreiben.

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