Dienstag, 29.04.2008

Bundesliga

Kind fordert Änderung der 50+1-Regel

Hannover - Der Vorstandsvorsitzende von Hannover 96, Martin Kind, hat erneut eine Änderung der sogenannten 50+1-Regel im Profi-Fußball gefordert. Damit soll es Investoren ermöglicht werden, die Mehrheit an einem Bundesligaclub zu übernehmen.

"Wir haben derzeit eine Drei-Klassen-Gesellschaft in der Bundesliga. Mein Ziel ist es, das zu ändern", sagte Kind auf der Jahreshauptversammlung des Traditionsvereins. Mit einem Umsatz von derzeit 47 Millionen Euro sei kein Platz unter den sechs besten Teams möglich.

Ausdrücklich lobte Kind vor rund 250 Teilnehmern, darunter den kompletten Profi-Kader des Tabellenneunten, die Arbeit von Trainer Dieter Hecking und Sportdirektor Christian Hochstätter. "Ich bin glücklich, sie verpflichtet zu haben. Die Zusammenarbeit ist zielführend, konstruktiv und erfolgsorientiert", sagte der Clubchef.

In den nächsten Jahren will sich Hannover 96 nachhaltig auf den Plätzen sieben bis neun platzieren. Außerdem sei es das Ziel, die Marke "96" national und international zu entwickeln.

Der Verein Hannover 96 e.V. konnte nach Angaben des Aufsichtsrats seine Mitgliederzahl im Vorjahr von 6489 auf 8873 steigern. Darunter befinden sich 3178 stimmberechtigte Vollmitglieder. Der Rest sind sogenannte Fördermitglieder, die Eintrittskarten für Bundesligaspiele zu günstigeren Preisen kaufen können. Hier betrug die Steigerung 44 Prozent.


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