Rostocker Verschwörungstheorie

Frings startet durch

SID
Mittwoch, 16.04.2008 | 13:04 Uhr
Torsten Frings, Thomas Schaaf
© DPA
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Rostock - Die Champions League fest im Visier und die Europameisterschaft im Blick: Nationalspieler Torsten Frings hat mit einer starken Leistung dem SV Werder Bremen Tabellenplatz zwei gesichert und sich für Bundestrainer Joachim Löw empfohlen.

"Ich hole mir das Selbstvertrauen in den Spielen. Ich fühle mich gut und mein Knie macht keine Probleme", sagte Frings nach dem 2:1-Sieg beim FC Hansa Rostock und fügte hinzu: "Ich war schon öfter schwer verletzt und bin immer wieder gekommen. So ist es auch jetzt."

Hansa steckt derweil tief im Kampf gegen den Abstieg und stellte nach dem Spiel Verschwörungstheorien auf.

Die besten Bilder des Spieltags

Super Tor

Eine Innenbandverletzung am rechten Knie hatte Frings über Monate außer Gefecht gesetzt. Diese scheint nun endgültig auskuriert - und damit der Weg zur EM für den 31-Jährigen frei.

Für Bremens Manager Klaus Allofs war dies nebensächlich: "Die EM interessiert mich weniger. Aber ganz klar, wenn Torsten gut für Werder spielt, ist es auch gut für Deutschland. Er braucht jetzt jedes Spiel, um seinen Rhythmus zu finden."

Gegen Rostock zeigte Frings, wie wichtig er für Bremen ist. Kompromisslos ging der Antreiber in die Zweikämpfe und belohnte sich zudem mit einem 25-Meter-Schuss in den Winkel (57.) selbst.

Das Tor zum 1:0 im SPOX-Replay

"Das war ein Glückschuss" 

Für den Nationalspieler war es das erste Bundesliga-Tor seit dem 7. November 2006. "Das war ein Glücksschuss", meinte Frings, der in der 82. Minute vom Rostocker Gledson im Strafraum zu Fall gebracht wurde.

Da Diego zu diesem Zeitpunkt bereits ausgewechselt war, hätte Frings schießen sollen. "Mein Vater hat gesagt, schieße nie den Elfer, wenn du selbst gefoult worden bist. Ich höre auf meinen Vater", sagte Frings, der Naldo den Vortritt ließ.

Der Brasilianer scheiterte an Stefan Wächter, doch Ivan Klasnic schob den Ball im Nachschuss ins Tor. "Wir haben sicherlich nicht gut gespielt. Im Jahr 2004 haben wir genau solche Spiele aber auch gewonnen und sind am Ende deutscher Meister geworden", sagte Klasnic, dessen Mannschaft in Rostock über weite Strecken allerdings hilflos wirkte.

Allofs zufrieden 

Nach dem dritten Sieg nacheinander meinte Allofs: "Wir haben die Talsohle durchschritten, oben angekommen sind wir aber noch nicht."

Das sieht auch Per Mertesacker so: "Uns wurde zurecht vorgeworfen, dass wir in der letzten Zeit nicht gut gespielt haben. Jetzt zahlen wir das zumindest mit erfolgreichen Spielen zurück."

"Ich habe die Schnauze voll"

Erfolge braucht Rostock dringend im Kampf um den Klassenverbleib. Den Schuldigen an der Niederlage gegen Bremen sahen viele Hanseaten in Schiedsrichter Jochen Drees (Mainz).

Aufsichtsratschef Horst Klinkmann wetterte: "Ich habe langsam die Schnauze voll. Ich mahne Objektivität an. Das war die sechste entscheidende Fehlentscheidung gegen uns."

Der sonst so besonnene Mediziner spielte auf das Klasnic-Tor an. Nach dem Elfmeter soll der Kroate nach Klinkmanns Ansicht zu früh in den Strafraum gelaufen sein.

Wächter will keine Alibis

Rostocks Torhüter Wächter wollte diese "Alibi-Ausreden" nicht geltenlassen. "Ich kann das nicht mehr hören. Wir müssen einfach mehr machen, noch mehr arbeiten", forderte er.

Zumindest effektiv agierte Sebastian Hähnge, der drei Minuten nach seiner Einwechslung das zwischenzeitliche 1:1 (76.) markierte.

"Ich bin reingekommen und habe das Mögliche möglich gemacht. Wir waren mehr als ebenbürtig", meinte Hähnge. Dieses Selbstvertrauen könnte für die Mission Klassenverbleib überlebenswichtig sein.

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