Bald-Meister gegen Noch-Meister

Mach's nochmal, Cacau

Von Stefan Rommel
Sonntag, 27.04.2008 | 10:26 Uhr
© Imago
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München - Es riecht nach Ärger, wenn Cacau seine Finger senkrecht in die Höhe stellt und den Blick gen Himmel richtet. Zumindest für die Gegner des VfB Stuttgart.

Der Brasilianer feiert dann zunächst nicht mit seinen Mitspielern, sondern - wie es sich für einen anständigen Brasilianer eben gehört - mit Gott.

Vor ziemlich genau einem Jahr tat Jeronimo Barreto Claudemir, wie ihm geheißen. Und das gleich zweimal. Stuttgart hatte die Bayern zu Gast, es war der 30. Spieltag und die Bayern reisten verhältnismäßig verwirrt nach Stuttgart.

Sie durften die Tabelle nicht von oben betrachten, ganz im Gegenteil. Platz vier stand für Ottmar Hitzfelds Elf und die Champions-League-Qualifikation war in höchster Gefahr.

Und dann kam dieser Cacau und machte den Bayern klar, dass sie für die kommende Saison gefälligst etliche Millionen in die Hand nehmen mussten - und machte dem VfB klar, dass er tatsächlich Meister werden konnte. Insofern sollten ihm beide dankbar sein.

Alte Rechnungen...

Am Sonntag ist wieder der 30. Spieltag und wieder trifft der VfB auf die Bayern (So., 17 Uhr im SPOX-TICKER und bei Premiere). Allerdings diesmal in München. Alte Haudegen nennen es Südgipfel. Die Statistik nennt es das beste Rückrundenteam gegen das zweitbeste. Die Tabelle nennt es Erster gegen Fünfter. Und de facto empfängt der designierte Meister den noch eben so amtierenden Meister.

"Da ist noch eine Rechnung offen", weiß Ottmar Hitzfeld, "wir brennen darauf, das wieder gutzumachen." Ist nur die Frage, ob der Bayern-Coach damit jenes 0:2 der Vorsaison meinte oder aber das 1:3 aus dieser Spielzeit.

Gegen die Bayern zeigte der VfB nämlich in der Hinrunde seine beste Saisonleistung und fügte der heilen Bayern-Welt zwei Tage nach der fulminanten, aber nicht weiter belegten "Fußball-ist-keine-Mathematik"-Erkenntnis eine erste sichtbare Schramme zu.

Gomez zurück - aber auf der Bank

Aus Stuttgarter Sicht ist es geradezu eine Himmelsgabe, dass der Protagonist des Hinspiels und praktischerweise auch noch Toptorjäger Mario Gomez wohl rechtzeitig zum großen Spiel in der Allianz Arena wieder in den Kader rücken.

"Er hat keine Beschwerden mehr", sagte VfB-Coach Armin Veh auf der abschließenden Pressekonferenz. "Aber er hat eben auch nur zwei oder drei Trainingseinheiten absolviert. Mario hat zwar einen guten Eindruck gemacht, aber er hat vier Wochen gefehlt."

Gomez wird also zunächst nur auf der Bank Platz nehmen - womit Cacau wieder verstärkt in den Fokus rücken wird. Vehs zuletzt erfolgreiches 4-3-3-System soll auch bei den Bayern wieder greifen. Einzige Spitze: Cacau.

"Wir sind gegen Nürnberg gut gestanden und auch schon in den Wochen zuvor mit dieser Ausrichtung gut gefahren. Zudem könnte man so im Verlauf der Partie auch noch etwas ändern und von draußen einen frischen Schub bringen", so Veh.

Tasci verteidigt für Meira

Mit Thomas Hitzlsperger (Risswunde am Schienbein), Sami Khedira (muskuläre Probleme) und Fernando Meira (Schulterverletzung) fallen Veh dagegen drei Stützen der Mannschaft definitiv aus.

Für Kapitän Meira rückt Serdar Tasci in die Innenverteidigung. Ein Wagnis gegen einen Torjäger wie Luca Toni. Für Veh aber die einzige Alternative.

Nach den Patzern von Werder Bremen und dem Hamburger SV würde der VfB mit einem Dreier sogar noch mal an die Champions-League-Plätze ranschnuppern. Allein, so richtig glauben mag daran wohl niemand.

Die Bayern haben keines ihrer 15 Heimspiele und keines der letzten 19 Sonntagsspiele verloren. Der letzte Stuttgarter Sieg in München datiert vom letzten Jahrtausend. Balakow traf beim 1:0 im Oktober 1999 vom Elfmeterpunkt.

Rotation bei den Bayern

"Drei, vier, fünf frische Kräfte" will Hitzfeld bringen. Miroslav Klose fällt nach einem Trümmerbruch der Nase aus, Oliver Kahn (Nerv eingeklemmt) und Philipp Lahm (Adduktorenprobleme) sind sehr fraglich.

"Das Spiel gegen Stuttgart ist die Chance für andere Spieler, die von der Bank kommen", so Hitzfeld.

Im Hinspiel hatte er auch fleißig gewechselt. Mit eher mäßigem Erfolg. Aber die Bayern haben die Hitzfeld'sche Rotation in der Zwischenzeit ja verinnerlicht. Sagen zumindest Tabelle, Statistik und auch der ein oder andere alte Haudegen.

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