Karlsruhe - Rostock 1:2

Hansa atmet auf

Karlsruhe - Fin Bartels hat mit zwei Volltreffern die Krise von Hansa Rostock beendet und die Mannschaft von der Ostsee aus der Abstiegszone der Bundesliga geschossen.

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© Getty

Wenige Tage nach der Jobgarantie für Trainer Frank Pagelsdorf gewann sein Team das Duell der Aufsteiger beim Karlsruher SC mit 2:1 (1:0). Damit durften die Gäste den ersten Sieg seit dem 16. Februar (1:0 gegen Eintracht Frankfurt) feiern.

Vor 27.714 Zuschauern traf der 21-jährige Bartels in der 30. und 84. Minute. Sebastian Freis hatte mit seinem sechsten Saisontreffer den zwischenzeitlichen Ausgleich für den KSC erzielt (70.). "Der Kleine ackert und rackert. Solche Spieler sind im Abstiegskampf wichtig", lobte Torhüter Stefan Wächter.

Selbst im Weg

Die Badener warten nun seit sechs Spielen auf einen Sieg und stecken nach ihrer furiosen Hinrunde jetzt richtig in der Krise. Nach zuletzt nur sechs Toren in den zehn Begegnungen dieses Jahres war den Rostockern die Verunsicherung zunächst deutlich anzumerken. In der ersten halben Stunde spielte nur der KSC, der auf die verletzten Maik Franz und Michael Mutzel verzichten musste.

Dabei standen sich die Badener mitunter selbst im Weg: Tamas Hajnal und Sebastian Freis fiel in der zweiten Minute nur wenige Meter vor dem Hansa-Tor der Ball vor die Füße, doch die beiden behinderten sich gegenseitig.

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Eichner aktiv

"Präsenz und Leidenschaft" hatte Coach Edmund Becker von seiner Mannschaft gefordert. Engagiert gingen die Badener zu Werke, doch spielerisch fehlten ihnen oft die Mittel, da Regisseur Hajnal erneut hinter seiner Topform zurückblieb.

So liefen nahezu alle Angriffe der ersten Halbzeit über Christian Eichner auf der linken Außenbahn. Der Abwehrspieler traf in der 11. Minute mit einem Schuss sogar die Latte, hatte aber ansonsten Mühe, für seine Flanken Abnehmer zu finden.

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Wieselflinker Bartels

Bei Rostock baute Pagelsdorf im Angriff auf Sebastian Hähnge für den gesperrten Amir Shapourzadeh, während Enrico Kern sich immer wieder geschickt zurückfallen ließ.

Nach einer Kopfballvorlage des Kapitäns eilte Bartels seinem Bewacher Mario Eggimann auf und davon und schob das Leder vorbei an Keeper Markus Miller zum 1:0 ein. Mit dem wieselflinken Bartels hatte der Schweizer Nationalspieler Eggimann einige Mal Probleme.

Entscheidung durch Konter

Nach dem Wechsel überboten sich die Karlsruher weiter an Harmlosigkeit, während Miller immer mehr zu tun bekam: Der eingewechselte Djordjije Cetkovic (60.) scheiterte bei der besten Chance alleine vor dem KSC-Schlussmann.

Nach dem Ausgleich durch Freis hätte Edmond Kapllani sogar die Führung erzielen können, doch dem in dieser Saison noch torlosen Albaner blieb das Pech treu. Mit einem erneuten Kontertor sorgte Bartels für die Entscheidung (das Tor im SPOX-Replay!).


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