Bundesliga

Meira macht den Meister mutig

SID
Mittwoch, 12.03.2008 | 14:38 Uhr
meira, stuttgart, bundesliga, fußball
© DPA
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SoJetzt
Alle Highlights des Spieltags mit Gladbach-Köln
Primera División
Live
Barcelona -
Betis
Serie A
Live
Bologna -
FC Turin
Serie A
Live
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Live
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Live
Lazio -
Ferrara
Serie A
Live
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Live
Sassuolo -
Genua
Serie A
Live
Udinese -
Chievo
Ligue 1
Live
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien

Cottbus - Nach dem vierten Bundesliga-Sieg nacheinander ist der Mut zum VfB Stuttgart zurückgekehrt - in Cottbus dagegen geht mehr denn je die Angst um.

"Jetzt sind wir wieder dran und wollen weiter vorn mitmischen", kommentierte VfB-Manager Horst Heldt den Angriff auf die Europacup-Plätze. Nach dem 1:0 bei Tabellen-Schlusslicht Energie liegt Schalke auf Rang fünf nur noch einen einzigen Punkt entfernt.

Nach schmerzlichen Nachwirkungen des ungewohnten Meister-Ruhms in der Hinrunde kommt die Stabilität ins Team von Trainer Armin Veh zurück, auch wenn Thomas Hitzlsperger noch warnte: "Nach dem Pokal- K.o. gegen Jena waren wir noch in der nächsten Talsohle, plötzlich sind alle euphorisch. Da müssen wir vorsichtig sein."

Doch auch der Nationalspieler betonte nach der wegen des Orkantiefs "Emma" verschobenen Partie der 22. Runde: "Wir wollen noch weiter kommen."

Energie-Spieler haben "Angst" 

Während Veh besonders herausstellte, dass der VfB nach vielen, vielen Gegentoren nun in Cottbus endlich einmal "stabil und kompakt" die Null gesichert hatte, musste Energie-Coach Bojan Prasnikar bei seinem Personal erkennen: "Jeder Spieler hat Druck und Angst."

Zwar fanden die Lausitzer auf dem frisch verlegten Rasen vor 13.150 Fans im eigenen Stadion zur zuletzt arg vermissten Kampfkraft und Leidenschaft zurück. "Doch das allein reicht nicht, nach vorn war es zu wenig", bemerkte Manager Steffen Heidrich. "Wir machen zu viele kleine Fehler", ergänzte Prasnikar.

Einen der gröbsten Schnitzer der Gastgeber hatte Stuttgarts angeschlagener Kapitän Fernando Meira unbedrängt per Kopf zum "Goldenen Tor" (30. Minute) genutzt.

Matchwinner hätte gar nicht spielen sollen 

Dabei hätte der Matchwinner eigentlich wegen einer hartnäckigen Adduktoren-Blessur "gar nicht spielen können", berichtete Heldt. Doch als sich im Abschlusstraining herausstellte, dass nach dem gesperrten Cacau und dem ohnehin verletzten Sami Khedira auch Abwehrmann Serdar Tasci (Knieprobleme) und Top-Torjäger Mario Gomez (Muskelverspannung) in Cottbus nicht auflaufen konnten, biss Patient Meira auf die Zähne.

"Er hat sich bereit erklärt zu spielen, auch mit der Gefahr, dass er länger ausfällt", berichtete Veh und begründete, warum er dieses "große Risiko" eingegangen war: "Wir spielen in der Bundesliga, da ist jedes Spiel wichtig." Im Fall Gomez, der 2008 in vier Spielen schon sieben Tore markiert hat, aber verzichtete Veh: "Da wäre das Risiko noch größer gewesen."

Entscheidung in den direkten Duellen 

Für Energie-Manager Heidrich wird elf Runden vor Saison-Ende eine Tendenz immer deutlicher: "Die kleinen Mannschaften, die unten stehen, können gegen die Großen keine drei Punkte mehr einfahren. Es hat den Anschein, dass sich der Abstieg in den direkten Duellen entscheiden wird."

Über eine gewisse Phase könne ein Klub wie Energie die enormen Rückstände bei Etat und Investitionen ausgleichen, "auf Dauer aber nicht". Für Energie bleibe die Hoffnung, dass es den anderen Kellerkindern Duisburg, Bielefeld und Rostock ähnlich gehe.

Dass den torkelnden Cottbusern ausgerechnet gegen den souveränen Tabellenführer FC Bayern ein Überraschungs-Punkt gelingen könnte, glauben selbst in der Lausitz nur die allergrößten Optimisten. "Das ist doch eine schöne Aufgabe für uns, wir können nur gewinnen", brachte Heidrich die Einstellung des Schlusslichts auf den Punkt. Die wichtigeren Spiele für Cottbus kommen danach.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung