Energie im Abstiegs-Fünfkampf

"Kämpfen im System"

SID
Montag, 31.03.2008 | 13:08 Uhr
Fußball, Bundesliga, Cottbus
© DPA
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit BVB, SVW, VfB & HSV
Serie A
Live
Juventus -
Cagliari
Primera División
Live
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Live
Stoke -
Arsenal
Championship
Live
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Cottbus - Totgesagte leben länger: Ausgerechnet Underdog Energie Cottbus wird mutig und sagt der Konkurrenz im Tabellenkeller den Kampf an.

"Jetzt sind wieder fünf Mannschaften mit drin, deshalb sind unsere Chancen etwas größer", erklärte Energie-Präsident Ulrich Lepsch vor der entscheidenden Phase im Bundesliga-Überlebenskampf.

"Wir werden bis zum Schluss im Abstiegskampf stecken, das braucht gute Nerven - und die haben wir", meinte Manager Steffen Heidrich nach dem 2:1-Sieg gegen Hertha BSC, mit dem die Lausitz-Fußballer nach 26 Runden erst einmal wieder aus der Abstiegszone gerückt sind.

"Wir spielen jetzt Fußball" 

In der Tat demonstrierten die Cottbuser zuletzt ein gestärktes Nervenkostüm und spielerische Fortschritte. "Die Mannschaft hat gewonnen, die es mehr wollte. Cottbus hat den entscheidenden Kick mehr investiert", gestand Berlins Kapitän Arne Friedrich.

Nach dem 2:0-Überraschungssieg gegen den FC Bayern hatte das Team von Trainer Bojan Prasnikar schon in Frankfurt (1:2) gute Chancen auf Punkte. Gegen Hertha warfen weder falsche und umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen noch ein Rückstand die Gastgeber aus der Bahn.

"Wir hatten wieder einen guten Charakter. Ich hoffe, das bleibt so bis zum 17. Mai", erklärte Prasnikar, der vehement versucht, seinen Club mit einer Philosophie-Korrektur erstliga-tauglich zu halten. "Wir spielen jetzt Fußball", betonte der Slowene.

Personelle Alternativen 

Mit der stärkeren Orientierung auf den spielerischen Bereich hat Prasnikar beim selbst ernannten "Fight-Club" allerdings nicht nur Freunde gefunden: "Es ist nicht so einfach, die Meinung umzukehren." Gute Resultate seien dafür das beste Argument.

"Ohne Kampf haben wir keine Chance. Aber wir müssen in einem System kämpfen", beschrieb Prasnikar die angestrebte Wandlung, zu der auch die Wintereinkäufe wie Branko Jelic oder Michal Papadopulos beitragen.

"Der Trainer hat jetzt personelle Alternativen. Sechs gleichwertige Spieler sitzen draußen", betonte Klubchef Lepsch. Zudem zeigte Doppeltorschütze Ervin Skela endlich seine Qualitäten bei Standard-Situationen.

Das Nörgler-Image soll weg 

Dass dem Serben Branko Jelic, doppelter Tore-Held gegen die Bayern, gegen Hertha nun schon der zweite korrekte Treffer aberkannt wurde, wollten die Cottbuser gar nicht mehr so ausführlich monieren. "Man muss ja vorsichtig sein, aber langsam ist es auffällig", bemerkte Kapitän Timo Rost.

Präsident Lepsch sieht zwar "eine Menge unglücklicher Entscheidungen gegen uns", schloss aber an: "Es hilft auch nicht, wenn man draufklopft." Auch hier scheint sich bei Energie eine Wandlung zu vollziehen: Das Klopper- und Nörgler-Image soll weg, mit Unruhe schadet sich der Klub nur selbst.

Im Monat April sehen Verantwortliche und Spieler eine große Chance, immerhin tritt Energie (23 Punkte) in vier Partie gleich dreimal gegen die direkte Abstiegs-Konkurrenz an: Schon am Freitag steht die Partie beim MSV Duisburg (22) an. Es folgen die Heimspiele gegen Bielefeld (22) und Rostock (24). Dazwischen liegt noch der Auftritt bei Schalke 04. "Keiner wird für uns spielen", schärfte Prasnikar seinem Personal ein.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung