Mittwoch, 05.03.2008

Nach der Strafe für Karlsruhe

Auch VfB Stuttgart muss Strafe zahlen

Frankfurt/Main - Nach dem Karlsruher SC ist auch der VfB Stuttgart wegen der Vorkommnisse beim Bundesliga-Derby am 23. Februar vom DFB-Sportgericht mit einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro belegt worden.

Die Schwaben wurden wegen mangelnden Schutzes des Schiedsrichters, der Schiedsrichter-Assistenten und des Gegners in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten verurteilt.

Bereits am Dienstag hatte der KSC mitgeteilt, dass er aus den gleichen Gründen 35.000 Euro zahlen muss. Dem Aufsteiger wurde zudem für den Wiederholungsfall eine Platzsperre oder ein Spiel vor leeren Rängen angedroht.

Rauchbomben aus dem Fanblock 

Vor dem Anpfiff des Spiels VfB Stuttgart gegen Karlsruher SC waren im Stuttgarter Fanblock zunächst mehrere Rauchbomben abgebrannt worden. In der 58. Minute wurden dann aus dem Karlsruher Fanblock acht Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen, wobei eine in unmittelbarer Nähe des Karlsruher Spielers Christian Eichner zu Boden ging.

Zudem wurde im KSC-Fanblock ein Bengalisches Feuer entzündet. Die Begegnung musste von Schiedsrichter Markus Merk einige Minuten unterbrochen werden.

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