Samstag, 22.03.2008

Die Premiere-Stimmen zum 25. Spieltag

"Das war meisterlich"

München - Nach dem 2:1-Erfolg gegen ganz schwache Leverkusener ist dem FC Bayern München die Meisterschaft wohl kaum mehr zu nehmen. Der Vorsprung auf Rang zwei beträgt jetzt schon sieben Punkte. 

Bayern, Toni, Podolski
© Getty

Klar, dass die Bayern-Verantwortlichen hinterher viel zu sagen hatten. Außerdem sorgten idiotische Fans für Gesprächsstoff.

Premiere hat die Stimmen zum Spieltag gesammelt:

Premiere Experte Matthias Sammer über die Niederlage von Bayer 04 Leverkusen: "Ich denke, dass die Bayer-Verantwortlichen ein Stück weit daraus lernen werden. Mutiger nach München zu fahren und zu verlieren ist am Ende mehr wert als dahin zu fahren, so wie sie es sich angedeutet hat, und so ein Spiel abzuliefern. Eine junge Mannschaft braucht immer Orientierung und eine klare Ansprache."

Über Michael Rensing als künftige Nummer 1 beim FC Bayern: "Er ist grundsätzlich ein hervorragender Torhüter. Aber ich gehe davon aus, dass der FC Bayern in der kommenden Saison in der Champions League spielen wird. Ich traue es ihm zu, aber ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass der FC Bayern auf dieser Position insgesamt noch etwas tun muss. Und ich bin gespannt, wie sie sich entscheiden werden."

Uli Hoeneß (Manager FC Bayern München) nach dem 2:1 gegen Leverkusen: "Wir haben es nach dem 2:0 versäumt, die hundertprozentigen Torchancen zu machen. Bevor Leverkusen das Tor gemacht hat, muss es mindestens 5:0 stehen. So viele klare Torchancen in einem Spitzenspiel habe ich lange nicht mehr gesehen. Es hat eine Rolle gespielt, dass wir am Mittwoch ein schweres Pokalspiel hatten und Leverkusen ausgeruht war."

Auf die Frage, ob nun eine Entscheidung in der Meisterschaft gefallen sei: "Jetzt haben wir eine gute Ausgangsposition. Heute haben wir ein Klassespiel unserer Mannschaft gesehen, das war teilweise meisterlich."

Ottmar Hitzfeld (Trainer FC Bayern München) nach dem Spiel: "Die Mannschaftsleistung heute war überragend. Wir haben den Gegner immer beherrscht und sehr gut nach vorne gespielt. Nach dem 2:0 war es eine Frage der Höhe des Sieges. Da sind wir mit unseren Chancen einige Male zu kläglich, zu leichtsinnig gescheitert. Wenn man versäumt, die Chancen zu verwerten, wird man am Ende oft noch bestraft. Das darf uns in Zukunft nicht mehr passieren."

Stefan Kießling (Bayer 04 Leverkusen) nach der Niederlage in München: "Ich weiß nicht, was heute los war. Wir haben nicht den Fußball gespielt, nicht das gezeigt, was wir können."

Huub Stevens (Trainer Hamburger SV) nach dem 1:1 in Wolfsburg: "Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich nicht zufrieden. Auf der anderen Seite darf man mit einem Punkt in Wolfsburg zufrieden sein. Mit der Leistung der Schiedsrichter kann ich nicht einverstanden sein. Das war kein Spiel, in dem es vier Rote Karten geben muss. Das ist lächerlich."

Thorsten Kinhöfer (Schiedsrichter) über die vier Platzverweise in Wolfsburg: "Ich reagiere auf das, was mir die Spieler vorgeben. Wir haben uns die Szenen noch einmal im Fernsehen angesehen: Alle vier Platzverweise waren korrekt."

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg) nach dem 1:1 gegen den HSV: "Mit dem 1:1 kann ich sehr gut leben. Ich muss ehrlich sagen, dass ich gedacht hätte, dass wir heute unterlegener wären."

Thomas Doll (Trainer Borussia Dortmund) über das aberkannte Last-Minute-Tor gegen den KSC: "Wir können uns nicht beklagen. Das ist bitter, aber es war abseits."

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart) nach dem 4:1 gegen Rostock: "Wenn wir Fünfter werden würden, hätten wir eine Super-Saison gespielt. Aber die Mannschaften oben sind wirklich gut, konstant gut. Und wir haben in der Vorrunde viele Punkte liegen lassen."

Robert Enke (Hannover 96) nach dem Feuerzeug-Wurf gegen Schiedsrichter Lutz Wagner in Duisburg: "Man darf nicht alle über einen Kamm scheren, aber was einige da gemacht haben, ist unglaublich. Da fragt man sich, was da für Idioten stehen. Da fehlen mir die Worte."

Rudi Bommer (Trainer MSV Duisburg) nach dem 1:1 gegen Hannover: "Ein Unentschieden zu Hause ist zu wenig. Die Kritik müssen wir einstecken."

Thomas von Heesen (Trainer 1.FC Nürnberg) über das Unentschieden gegen Bochum: "Vom Ergebnis her war das ernüchternd. Das 1:1 entsprach nicht dem, was wir uns vorgestellt hatten."

Über die Perspektiven im Kampf um den Klassenverbleib: "Wir werden Schritt für Schritt weiter arbeiten an den Dingen, die wichtig sind. Wir sehen es anhand der Tabelle: Vier Mannschaften machen den Klassenverbleib unter sich aus. Wenn wir unsere Torausbeute verbessern, Chancen haben wir genug, werden wir die Liga erhalten. "

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen) auf die Frage, wie er das Spiel bewerten würde - ob er zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen hat: „In der 2. Halbzeit waren wir aktiver, was den Weg zum Tor angeht. Da haben wir besser gestaffelt gestanden als in der 1. Halbzeit. Dann ist der Weg zu weit zum Tor, das haben wir in der 2. Halbzeit besser gemacht." Weiter auf die Frage, ob man im Bezug auf den Spielverlauf sagen würde, dass das ein gewonnener Punkt in Bielefeld war: „Nö! Ich wollte hier gewinnen, insofern sind das zwei verlorene Punkte."

Rüdiger Kauf (Arminia Bielefeld) auf die Frage, ob er vom Klassenerhalt überzeugt ist: „Logisch sind wir vom Klassenerhalt überzeugt. Wenn man heute die Mannschaft gesehen hat, wie sie gekämpft hat, wie sie gefightet hat. Wenn wir dann das zweite Tor machen, dann gewinnen wir das Spiel."                               

Oliver Kirch (Arminia Bielefeld) „Ich denke, wir haben heute einige schlechte Spiele in der Vergangenheit vergessen lassen. Wir können zufrieden sein mit der Leistung, auch mit dem Punkt. Auch wenn sogar mehr drin gewesen wäre."

Arne Friedrich (Hertha BSC Berlin) nach der 1:2-Niederlage gegen Schalke 04: „Ich denke, wenn man das Spiel über 90 Minuten betrachtet, dass wir mindestens einen Punkt verdient hätten, wenn nicht sogar einen Sieg. Wir haben in der 2. Halbzeit wirklich hervorragend gespielt. Schalke hatte keine Möglichkeiten mehr gehabt, groß rauszuspielen. Gut, hätten wir die ersten 20 Minuten auch so gespielt - wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre. Aber gut: Wir können es im nachhinein nicht ändern, aber trotzdem muss ich sagen, die Moral hat gestimmt."

Mirko Slomka (Trainer Schalke 04) auf die Frage: Dritter Sieg in Folge - punktgleich mit Werder Bremen, mit Bayer Leverkusen - Was sagt ihnen das? „Das haben wir uns gewünscht, das haben wir uns erarbeitet. Wir wollten jetzt nach der Negativserie mit drei Niederlagen wieder ran kommen und das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Ich denke, mit diesem Spieltag haben wir es geschafft, wieder ran zu kommen und das war unser großer Wunsch und dafür haben wir viel gearbeitet in dieser Woche."

Premiere

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