Sonntag, 09.03.2008

Die Premiere-Stimmen zum 23. Spieltag

Erinnerungen ja, Wehmut nein

München - Der FC Bayern eilt in der Bundesliga davon. Der Rekordmeister holte gegen Karlsruhe einen souveränen 2:0-Sieg und proftierte von der Niederlage von Bremen.

Oliver Kahn, Andreas Görlitz
© Getty

Bei denen herrscht nach der zweiten Pleite innerhalb von 48 Stunden große Ernüchterung und Erklärungsbedarf. Dagegen gelang dem FC Schalke 04 der nächste Befreiungsschlag.

Nach der Qualitfikation für das Viertelfinale in der Champions League legten die Knappen in Bielefeld auch in der Liga nach. Vielleicht kehrt jetzt Ruhe ein in Gelsenkirchen. Derweil wollen sich dieCottbuser die Tugenden im Abstiegskampf besinnen. 

Premiere hat die Stimmen zum Spieltag gesammelt:

Premiere Experte Matthias Sammer über den wieder erstarkten FC Schalke 04: "Das könnte heute in der Bundesliga der Wendepunkt zum Positiven gewesen sein."

Sammer über den Stuttgarter Dreifach-Torschützen Mario Gomez: "Bei Mario Gomez kann man von außergewöhnlicher Klasse sprechen. Wenn ein so junger Spieler wie er eine Saison wie die vergangene wiederholt, dann ist das a la bonheur."

Klewer sieht sich als Nummer 1 

Dieter Hecking (Trainer Hannover 96) nach dem 0:2 gegen Bayer Leverkusen: "Wenn man vorne Fehler macht, wie wir heute vor dem 1:0 und vor dem 2:0, dann muss man sich nicht wundern, dass man dann vorgeführt wird."

Rene Adler (Torhüter Bayer 04 Leverkusen): "Man muss der Mannschaft schon mal ein Kompliment machen und auch die Entwicklung ansprechen, die sie genommen hat. Wenn man die letzte Saison mal sieht, da hätten wir uns bestimmt zu sicher gefühlt und hätten das ein oder andere Tor bekommen. Heute spielen wir das ganz konzentriert runter - wie eine Spitzenmannschaft. Und daran sieht man, dass wir als Mannschaft gereift sind. Wir würden nächste Saison  lieber Champions League spielen als UEFA- Cup!" 

Thomas von Heesen (Trainer 1. FC Nürnberg): "Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, weil wir wollten gewinnen. Ich erwarte in einer Hierarchie, die es hier in der Mannschaft nicht so gibt, wie ich es mir vorgestellt habe, dass der ein oder andere die Verantwortung übernimmt, um die Mannschaft in kritischen Momenten anzuschieben. Ich erwarte von Spielern dieser Klasse, dass sie Situationen lösen, wie ich es mir vorstelle. Dafür bin ich da, um zu helfen."

Huub Stevens (Trainer Hamburger SV): "Wir haben in der ersten Halbzeit ein taktisch geprägtes Spiel gesehen und in der zweiten Halbzeit war unheimlich viel Belebung im Spiel." 

Daniel Klewer (Torhüter 1. FC Nürnberg) auf die Frage, ob er sich wie die neue Nummer Eins im Tor fühlt: "Heute hab ich auf dem Platz gestanden. Das heißt: Ich bin die Nummer Eins!" 

Mirko Slomka (Trainer Schalke 04) nach dem 2:0-Sieg in Bielefeld: "Das war sicherlich am Ende eine schöne Woche. Sie war sehr intensiv und sehr emotional."

Slomka über seine Zukunft: "Ich habe die gesamte Woche über Rückhalt gespürt. Wir haben sehr intensive Gespräche geführt, das Vertrauen ist da zu meiner Person. Wir arbeiten sehr konzentriert weiter. Wir müssen zusammen fighten, auf dem Platz und auch außerhalb. Von mir aus kann es gerne so weitergehen."

Meisterschaft ade 

Ottmar Hitzfeld (Trainer FC Bayern München) über den ersten Heimsieg seit dem 24.November 2007: "Ich hoffe, dass jetzt auch zu Hause der Knoten wieder geplatzt ist. Wir haben auch schon in den letzten Partien gut gespielt und hätten gewinnen müssen. Heute haben wir zum richtigen Zeitpunkt das erste Tor gemacht."

Klaus Allofs (Manager Werder Bremen) nach der 3:6-Pleite in Stuttgart: "Es ist schwer zu verdauen, wenn man sechs Tore kriegt und das Spiel eigentlich hätte gewinnen können. Von den sechs Gegentreffern waren fünf Kontertore. Das hat weniger mit Taktik zu tun, das ist Naivität. Wenn man Tore erzielen will, muss man das mit Verstand tun. Das haben wir heute nicht getan."

Allofs über den Sieben-Punkte-Rückstand zum Tabellenführer FC Bayern: "Das Thema Meisterschaft ist derzeit nicht aktuell, das müssen wir hinten anstellen. Wir müssen uns auf andere Dinge konzentrieren. Wir müssen jetzt erst mal den zweiten Platz anstreben."

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen) über die zweite Niederlage binnen 48 Stunden und die Chancen im Uefa-Cup gegen Glasgow: „Meinen Sie, wir legen uns jetzt hin und geben auf?"

Cottbus' Fehler

Oliver Kahn (Bayern München) über die souveräne Tabellenführung: "Das war noch lange keine Vorentscheidung. Es sind noch eine Menge Spieltage, an denen noch eine Menge passieren kann. Wir haben jetzt einen Vorsprung, den wir ausbauen wollen. Momentan halten wir uns konstant auf einem guten Niveau, und es ist sehr schwer, gegen uns zu gewinnen."

Kahn über das letzte Spiel gegen seinen Heimatverein KSC: "Ich kann jetzt nicht nach jedem Spiel in Wehmut verfallen. Aber zum Schluss denkt man schon mal daran, dass dort alles angefangen hat."

Timo Rost (Energie Cottbus) nach der 0:3-Pleite in Wolfsburg: "Jetzt nützt keine Schönspielerei mehr etwas. Wir müssen im Abstiegskampf dahin gehen, wo es weh tut. Das machen wir momentan nicht - und das ist ein Fehler."

Premiere

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