Bayerns wunder Punkt

Sicherheitsrisiko Ribery

Von Daniel Börlein
Samstag, 29.03.2008 | 23:48 Uhr
Ribery, Wolf
© Getty
Advertisement
Bundesliga
MiJetzt
Alle Highlights der englischen Woche
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
Copa Libertadores
Live
Santos -
Barcelona SC
Copa Libertadores
Live
Gremio -
Botafogo
Primera División
Villarreal -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Getafe
Primera División
Levante -
Real Sociedad
Copa Libertadores
River Plate -
Jorge Wilstermann
Copa Libertadores
Lanus -
San Lorenzo
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheff Wed -
Sheff Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk -
Lokomotiva
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille

München - Manchmal machen es einem diese Bayern wirklich nicht leicht.

Ein 4:0 wäre doch was gewesen, wahlweise auch eine 0:3-Niederlage. So aber gab es beim Abstiegskandidaten in Nürnberg ein müdes 1:1. Nicht gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Weder Fisch noch Fleisch. So halb eben.

Was soll man da großartig erzählen? Dass sich die Münchner bei einem vermeintlich Kleinen der Liga mal wieder teilweise selbstgefällig und über weite Strecken pomadig präsentierten? Ist ja nichts Neues, hatten wir zuletzt erst vor zwei Wochen in Cottbus.

Konkurrenz zu dusselig

Dass die Konkurrenz zu dusselig ist, diese wenigen schwachen Momente der Münchner zu nutzen? Ist auch bekannt. Hamburger, Bremer und Leverkusener bewiesen dies schließlich nicht zum ersten Mal.

Und selbst, wenn man nach dem 26. Spieltag prognostiziert, die Bayern werden in dieser Saison Deutscher Meister, ist das eher ein alter Hut. Denn letztlich ist doch seit Wochen schon klar, dass die Schale einmal mehr nach München gehen wird.

Wann wird Bayern Meister? Jetzt nachrechnen!

Die einfachste Lösung

Maßgeblich daran beteiligt ist Franck Ribery, der "französische Ausnahmekönner", der "Figaro in kurzen Hosen", der derzeit beste Spieler der Bundesliga und einer der besten weltweit. Regelmäßig geraten Mit- und sogar Gegenspieler ins Schwärmen ob der außerordentlichen Fähigkeiten des 24-Jährigen. Völlig zu Recht.

Völlig recht hat Manager Uli Hoeneß auch, wenn er sagt, die 25-Millionen-Euro-Ablöse habe sich für die Bayern jetzt schon ausgezahlt. Ribery ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Bayern, die erste Option im Offensivspiel des Rekordmeisters und häufig auch die einfachste Lösung.

Kluges Zuspiel auf Podolski

"Ribery ist in der Lage, drei Entscheidungen in einer Tausendstelsekunde zu treffen - und zwar die richtigen", brachte es Club-Coach Thomas von Heesen vor dem bayrischen Derby auf den Punkt.

Umso überraschender war deshalb, dass Nürnbergs Jan Kristiansen Ribery in Halbzeit eins - wenn auch nicht immer mit fairen Mitteln - weitestgehend im Griff hatte, so dass der Bayern-Star nach der Pause vom linken Flügel ins zentrale Mittelfeld flüchtete.

Dass man einen Ribery, zumindest in der Bundesliga, nicht über die kompletten 90 Minuten ausschalten kann, lehrte der bisherige Saisonverlauf. Und so war es denn auch der Franzose, der mit einem klugen Zuspiel den Ausgleichstreffer durch Podolski vorbereitete.

Der wunde Punkt

Ribery ist Bayerns ganz großer Pluspunkt, keine Frage. Ribery ist allerdings auch Bayerns wunder Punkt.

"Ich will immer angreifen", sagt der Franzose. "Ich will bei zehn Möglichkeiten zehnmal angreifen." Bei Bayern darf er angreifen. Bei Bayern hat Ribery alle Freiheiten. Bei Bayern darf er machen, was er will. Und verteidigen will Ribery nicht.

Auch in Nürnberg schlug er nur selten den Rückwärtsgang ein, blieb nach Ballverlusten zumeist stehen, überließ die Defensivarbeit den anderen und brachte damit vor allem Marcell Jansen, der Ribery auf der linken Seite absicherte, immer wieder in arge Bedrängnis. Häufig sah sich Jansen zwei Nürnbergern ausgesetzt.

Und da der Ex-Gladbacher seine Stärken selbst eher in der Offensive hat, offenbarte sich die linke Abwehrseite der Bayern nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit als Schwachpunkt.

Vorsicht vor Ronaldo und Messi

Mit dem defensiv stärkeren Philipp Lahm und dem in Nürnberg Gelb-gesperrten Mark van Bommel, der aus der Zentrale immer wieder geschickt nach links verschiebt, ließen sich Riberys Defensivschwächen im bisherigen Saisonverlauf meist kompensieren.

Nicht auszudenken allerdings, was in der kommenden Saison in der Champions League gegen Mannschaften passiert, die auf rechts stärker besetzt sind als der Club mit Jan Kristiansen und Robert Vittek. Man denke nur an Manchester United oder den FC Barcelona.

Dort stürmen auf rechts die Herren Ronaldo und Messi. Und die werden es diesem FC Bayern nicht wirklich leicht machen.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung