Fussball

Heldt: "Wir werden keinen an den Pranger stellen"

SID

Stuttgart - Die peinliche Pokal-Pleite des VfB Stuttgart gegen den FC Carl Zeiss Jena hat keine internen Konsequenzen für die Spieler.

"Wir werden mit Sicherheit keinen an den Pranger stellen. Das ist nicht unser Stil und hilft nicht weiter", sagte Horst Heldt der "Stuttgarter Zeitung". Der schwäbische Vorjahresfinalist war im Elfmeterschießen gegen den Zweitliga-Vorletzten zu Hause im Viertelfinale gescheitert.

Heldt erklärte, der VfB habe sich "entschlossen, eine Zielvorgabe zu formulieren. Wir wollen Platz fünf erreichen." Der Manager sprach von einer verpassten riesigen Chance: "Wir sind alle angefressen und sauer." Trotz der mangelhaften Einstellung vieler Spieler könne der Verein "nicht alle zwei Tage die Charakterfrage stellen".

Von Trainer Armin Veh erwarte er, dass dieser "den Überblick behält, den er hat". Angesichts der seit Wochen mäßigen Leistungen der Nationalspieler Thomas Hitzlsperger und Roberto Hilbert räumte Heldt ein, dass bei den beiden "wenig Konstanz" zu erkennen sei: "Das hat aber nichts damit zu tun, dass diese Spieler nicht wollen."

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