Große Fußstapfen für Bayern-Talent Kroos

SID
Freitag, 01.02.2008 | 12:07 Uhr
Fußball, Bundesliga, Bayern, Kroos
© DPA
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Rostock - Als die vierköpfige Familie das Rostocker Fischrestaurant betritt, nimmt kaum jemand Notiz von einem der größten deutschen Talente. Toni Kroos vom FC Bayern München setzt sich zusammen mit seinem Bruder Felix, Vater Roland und Mutter Birgit an einen Tisch.

Autogrammjäger sind nicht zu sehen. In familiärer Geborgenheit gibt es frischen Fisch und Mineralwasser. Zum Rückrundenstart der Bundesliga gegen den FC Hansa Rostock kehrte Kroos mit den Bayern in seine alte Heimat zurück.

"Der erste Schritt ist gemacht. Jetzt heißt die nächste Etappe, Stammspieler bei den Bayern zu werden", sagt Vater Kroos, der den Wechsel des heute 18-Jährigen vom FC Hansa Rostock zum deutschen Rekordmeister im Sommer 2006 perfekt gemacht hat.

Dass Toni als Superstar gefeiert wird und dann schnell in der Versenkung verschwindet, glaubt Vater Kroos nicht und kennt dafür auch die Gründe: "Uli Hoeneß hat ein Auge auf ihn geworfen. Ich denke, er ist in guten Händen." Das wird noch eine ganze Zeit so bleiben. Denn vor ein paar Wochen gaben die Münchner dem gebürtigen Greifswalder einen Vertrag bis zum Jahr 2012. Die Rückennummer "10" ist schon für den Junioren-Nationalspieler reserviert.

Einer der Größten 

Trotz dieser Vorschusslorbeeren und den großen Fußstapfen, in die Kroos hineinwachsen soll, hebt er nicht ab. "An mich werden hohe Erwartungen gestellt, seit ich auf einem hohen Niveau Fußball spiele. Daran habe ich mich gewöhnt", sagte Kroos bei der U-17-Weltmeisterschaft in Südkorea, wo er als Kapitän die deutsche Nachwuchsauswahl auf Platz drei geführt hatte.

In der Bundesliga kam er bei den Bayern in dieser Saison bisher zu vier Einsätzen. Zudem sicherte er mit seinem Treffer gegen Roter Stern Belgrad den 3:2-Sieg im UEFA-Pokal-Spiel.

Bayern-Torhüter Oliver Kahn schwärmte nicht nur deshalb in den höchsten Tönen: "Es ist fußballerisch das Beste, was ich seit Jahren im Nachwuchsbereich gesehen habe." Trainer Ottmar Hitzfeld sieht in Kroos den nächsten A-Nationalspieler des FC Bayern: "Er ist eines der größten deutschen Fußball-Talente."

Den besten Fisch gibt's daheim 

Große Geschichten über Kroos' Privatleben stehen nicht in den Zeitungen. Der 18-Jährige geht meist stumm an den Journalisten vorbei - immer gut behütet von Bayern-Manager Hoeneß.

"Das entspricht seinem Charakter. Toni geht dem Medienrummel aus dem Weg, konzentriert sich auf das sportliche Geschehen", sagt Vater Kroos, der hoffte, seinen Sohn beim Gastspiel in Rostock kurz sehen zu können.

"Wir sind in ständigem Kontakt. Toni versucht, so oft wie möglich nach Hause zu kommen. Wir haben ein inniges Familienverhältnis", verrät Roland Kroos, der bei Hansa Rostock als Jugendtrainer arbeitet. Heimweh habe Toni nicht, sagt Vater Kroos, fügt aber schmunzelnd hinzu: "Den besten Fisch gibt es halt immer noch in Rostock."

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