Vor dem 131. Revier-Derby

Um Deeskalation bemüht

SID
Freitag, 08.02.2008 | 13:58 Uhr
Schalke, Dortmund, Asamoah, Kovac
© Getty
Advertisement
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Wolfsburg: Die Highlights vom Freitag
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers-Celtic: Das Old Firm in Glasgow steht an!
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
CSL
Tianjin Teda -
Tianjin Quanjian
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby County -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Benfica -
Pacos Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avai
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
St. Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Brügge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine

Gelsenkirchen - Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, kleine Sticheleien die Rivalität: Ganz bewusst verzichten die beiden Reviervereine Borussia Dortmund und Schalke 04 vor dem 131. Derby auf Provokationen.

Der im Vorjahr mühsam geschlossenen "Westfälische Frieden" soll nicht gefährdet werden. Vergessen allerdings sind die Vorfälle bei den zurückliegenden beiden Bundesliga-Duellen natürlich nicht.

"Ich weiß, dass gewisse Dinge auf mich zukommen werden, wahrscheinlich wird es sogar ziemlich krass. Aber ich habe keine Angst und muss mich als Profi darauf einstellen. Wir nehmen dem BVB schnell die Luft raus", sagte Schalkes Stürmer Gerald Asamoah, der beim 4:1 im Hinspiel im August in der Veltins-Arena zur Hauptfigur wurde.

Unschöner Vorfall im Hinspiel

Sehr übel nahmen ihm die Dortmunder die provokante Geste, mit der Asamoah seinen Treffer zum 3:0 feierte. Zuvor war er im Strafraum heftig mit BVB-Torhüter Roman Weidenfeller aneinandergeraten. Der zurzeit verletzte Dortmunder Keeper bestritt nach der Partie, den Nationalspieler "schwarzes Schwein" genannt zu haben.

Weidenfeller wurde nach Untersuchungen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) von Rassismus-Vorwürfen freigesprochen, bekam wegen beleidigender Äußerungen dennoch eine Drei-Spiele-Sperre aufgebrummt. Seit dem Vorfall herrscht zwischen Asamoah und Weidenfeller totale Funkstille. "Ich hatte seitdem keinen Kontakt mit ihm", sagte "Asa". "Aber den brauche ich auch nicht, denn wir hatten ja auch vorher keinen."

Asamoah bleibt cool

Der 29-Jährige, der seine Karriere auf Schalke beenden will, wird zwar im Vorfeld des Spiels im mit 80.708 Zuschauern ausverkauften Signal-Iduna-Park ständig angesprochen auf diesen Zwist sowie die 0:2-Niederlage in Dortmund im vergangenen Mai, mit der Schalke endgültig den Titel verspielte. Doch Asamoah will darüber am liebsten nicht mehr reden, um nicht unnötig Öl ins Feuer zu gießen.

"Das ist alles erledigt und vergessen." Auch von der Aussage des angeschlagenen Philipp Degen ("Wenn man Asamoah kennt, weiß man, was er für einer ist") lässt sich Asamoah nicht aus der Reserve locken: "Der kennt mich doch gar nicht."

Nur Normalität übergegangen

Auch die Clubverantwortlichen sind überaus bemüht, im Vorfeld der Partie jegliche Schärfe aus dem ohnehin sportlich brisanten Duell zu nehmen. "Wir haben keine Probleme mehr miteinander", betonte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Die Streithähne aus beiden Lagern hatten sich nach den unschönen Begleiterscheinungen beim vorletzten Treffen in einem Gipfelgespräch auf künftig respektvollen Umgang miteinander verständigt. "Wir haben im Vorjahr beschlossen, uns auf keine verbalen Scharmützel mehr einzulassen", sagte Watzke, der weiß: "Dass unsere Fans nie mehr Freunde werden, ist klar. Doch es muss bei einer rein sportlichen Rivalität bleiben."

Nicht zuletzt deshalb nimmt der Schalker Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies Abstand von seiner in der hitzigen Jahreshauptversammlung gemachten Ankündigung, sich nicht mehr auf die Dortmunder Haupttribüne zu setzen, sondern den BVB vom Schalker Fanblock aus nieder zu schreien: "Wir sind zur Normalität übergegangen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung