Nürnberg zu Gast in Bremen

Jubiläumsspiel zum Heißlaufen

Von Daniel Paczulla
Samstag, 16.02.2008 | 11:11 Uhr
Thomas von Heesen, Thomas Schaaf, 1. FC Nürnberg, Werder Bremen
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile

München - Genau ein Jahr nach seinem Rücktritt bei Arminia Bielefeld ist Thomas von Heesen zurück auf der großen Fußball-Bühne.

Nach 365 Tagen genüsslicher Ruhe und Idylle geht's es für den neuen Trainer vom 1. FC Nürnberg seit Dienstag sofort im Eiltempo los. "Wir haben keine Sekunde mehr Zeit, abzuwarten und zu sehen, was passiert", betont der 46-Jährige im "Kicker"-Interview.

Von einer Eingewöhnungszeit kann man nicht sprechen. Denn der Club steht auf einem Abstiegsplatz und muss so schnell wie möglich punkten.     

Nur Außenseiter

Doch die erste Aufgabe in der Liga für den neuen Mann an der Seitenlinie hat es in sich. Im 900. Bundesligaspiel gastieren die Franken in Bremen (ab 15.30 Uhr im SPOX-TICKER und bei Premiere).

Somit wartet bereits 40 Stunden nach der knappen 0:1-Niederlage im UEFA-Cup gegen Benfica Lissabon schon der nächste harte Brocken. Von einem leichten Auftakt für von Heesen kann man da nicht sprechen - eigentlich.

Betrachtet man die Partien von einem anderen Blickwinkel, kann man diese beiden Spiele auch positiv sehen. Wie schon in Portugal sind die Cluberer auch in Bremen klarer Außenseiter.

Von Heesen kann die Begegnungen dazu nutzen sein Team zu studieren, um dann in der kommenden Woche zu reagieren - Warmspielen für das erste Endspiel am nächsten Sonntag.  

"Ich habe ein gutes Gefühl"

Dann empfangen die Nürnberger Energie Cottbus zum direkten Duell der Abstiegskandidaten. Das wird für den neuen Coach das erste von 14 Endspielen im Kampf um den Klassenerhalt.

Von da an zählt es. Zwar meinte von Heesen, dass er "immer gewinnen will", aber für das Gastspiel an der Weser dürften die Erwartungshaltungen noch nicht so groß sein.

Einen Beleg bietet auch die Statistik. Von den 24 Auftritten im Weserstadion konnte der Club nur drei gewinnen. Die 18. Niederlage wäre somit keine Überraschung. Dennoch fahren die Franken optimistisch in den Norden.

"Wenn ich die Partie in Lissabon als Maßstab nehme, habe ich ein gutes Gefühl für die kommenden Wochen", erklärt von Heesen. Sorgen bereitet dem Coach nur die kurze Regenerationszeit. "Hoffentlich war sie ausreichend", grübelt der Trainer, dem in personeller Hinsicht nicht viele Möglichkeiten bleiben.

Warnung von Schaaf

Musste von Heesen in Lissabon auf Robert Vittek (Rückstand nach Knie-OP), Marek Mintal (Innenbanddehnung), Zvjezdan Misimovic (Bänderriss) verzichten, stehen mit Tomas Galasek (Gelbsperre) und Angelos Charisteas (Adduktoren) zwei weitere wichtige Spieler nicht zur Verfügung.

"Wir werden trotzdem alles unternehmen, um etwas Zählbares aus Bremen mitzubringen", sagt von Heesen.

Das wollen die Bremer verhindern und endlich ihren ersten Sieg in der Liga im Jahr 2008 holen. Obwohl sie als Favorit in die Partie gehen, wollen sie den FCN nicht unterschätzen.

"Ein Trainerwechsel gibt eigentlich immer einen gewissen Schwung in die Mannschaft. Die Plätze werden neu verteilt, es ist eine Aktivierung", warnt Trainer Thomas Schaaf seine Spieler.

Topspiel im Wildpark 

Dabei muss der Coach neben Tim Borowski (Gelb-Sperre) und Naldo (Rot-Sperre) wohl auch auf Patrick Owomoyela (Erkältung) und Boubacar Sanogo (Mandeln) verzichten. "Ich habe sie noch im Kopf, aber die Tendenz ist eher negativ", so Schaafs Einschätzung.

Auch ohne die vier Akteure wollen die Bremer mit einem Dreier vorübergehend mit den Bayern gleichziehen. Der Rekordmeister kann am Sonntag aber in Hannover nachlegen. Somit findet das Top-Spiel am Samstag in Karlsruhe statt.

Im Wildparkstadion empfängt Karlsruhe (Platz sechs) im Duell der UEFA-Cup-Aspiranten Bayer Leverkusen (Platz vier). Und der KSC geht selbstbewusst an die Aufgabe.

Rolfes kennt das Erfolgsrezept 

"Leverkusen ist eines der spielstärksten Teams der Liga", lobt Trainer Edmund Becker den Kontrahent. "Wir sind aber sehr gut aus den Startlöchern gekommen und unser Ziel muss es deshalb sein, die drei Punkte zu behalten."

Zudem wollen sich die Badener, die zwei Zähler Rückstand auf die Werks-Elf haben, für die 0:3-Hinspielpleite in der BayArena revanchieren. Dort haben sie gut mitgehalten, aber die Tore nicht gemacht. Und darauf bauen die Leverkusener.

"Es liegt uns, wenn der Gegner mitspielt", erklärt Manuel Friedrich. Und das Rezept für ein Auswärtserfolg verrät Simon Rolfes: "Hohes Tempo und schnelle Kombinationen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung